<rss version="2.0"><channel><title>Suchergebnisse | Schaumburger Wochenblatt</title><description></description><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/stichwort/serie:-was-macht-eigentlich</link><language></language><item><title>Die 4-B-Geschichte: Von Bundeswehr und Bürgermeister über Bürgerstiftung Schaumburg bis Borussia</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ sind wir in dieser Ausgabe verabredet mit Thomas Priemer, von 2014 bis 2021 Bürgermeister der Stadt Rinteln und zuvor von 2006 bis 2014 Bürgermeister im Auetal. Wir treffen uns in seinem Haus in Todenmann mit tollem Blick in Richtung Norden auf den Wald und im Süden auf die Stadt. „Hier“, so Priemer, „sagen sich am Abend Fuchs und Waschbär gute Nacht!“ Und das sei auch gut so. Der Hauskauf sei ein echter Glücksgriff für ihn und seine Frau gewesen. Priemers privates Leben startete in Möllenbeck und am Rintelner Wirtschaftsgymnasium absolvierte er 1978 sein Abitur, mit dem er seine berufliche Karriere am 1. Juli 1978 mit einer sechsjährigen Unteroffizierslaufbahn bei der Bundeswehr begann. „Nebenbei konnte ich beim Bund noch einen Beruf erlernen und startete 1985 beim Landkreis Schaumburg mit der Verwaltungsfachangestellten Prüfung.“ Nach drei Jahren Studium konnte sich Priemer Dipl. Verwaltungswirt nennen und arbeitete dann beim Landkreis Schaumburg in verschiedenen Ressorts. Dann wechselte er nach Bad Eilsen und hatte dort das Glück, dass er in verschiedenen Verwaltungsbereichen wie Immissonsschutzrecht, Abfallrecht, Wasser- und Abwasserrecht sowie Ordnungs- und Baurecht und auch Sozialrecht viel Erfahrung sammeln konnte. Im Jahr 2000 ging es dann für ihn ins Auetal, wo er 2006 Bürgermeister wurde. Acht Jahre später kandidierte er dann für das Bürgermeisteramt in Rinteln und wurde 2014 Bürgermeister für sieben Jahre, bis ihn 2021 Andrea Lange ablöste. Doch so richtig Ruhestand hat er erst seit November 2025, denn bis dahin arbeitete er bei der Firma „PricewaterhouseCoopers GmbH“ (PwC) vorwiegend am Standort Düsseldorf und war dort tätig als Vermittler der Firma zur kommunalen Seite mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft: „Ich wusste aus eigener Erfahrung, wie man im Rathaus denkt, vor allem wenn die Kassen knapp sind!“ An Rintelns Stammtischen wurde jedoch über Priemers Tätigkeit nach Ende seines Bürgermeisteramtes ganz anders gesprochen: „Ich kann aber jedem versichern, dass ich nie in einer Pizzakartonfabrik gearbeitet haben“, schmunzelt Priemer über dieses Märchen. Offensichtlich entstand das Gerücht dadurch, dass sich Priemer zu Amtszeiten intensiv für die Ansiedlung einer entsprechenden Firma in Rintelns Industriegebiet einsetzte: „Ich wollte die 35 Millionen Euro Investition unbedingt nach Rinteln holen“, so Priemer. Das sich am Ende nicht alle Versprechen der Firma erfüllten, das sei nicht Schuld der Verwaltung. Als seine größten Erfolge als Bürgermeister sieht Priemer die zahlreichen sozialen Errungenschaften Rintelns wie ausreichend Kita-Plätze und ein richtig tolles Mehrgenerationenhaus mit hochengagierten Mitarbeitenden. So richtig an die Nieren sei ihm der Umgang mit den ersten potenziellen Investoren am Brückentorkomplex gegangen. Auch sei er anfangs so naiv gewesen zu glauben, dass Jede und Jeder im Rat, auch ohne Mehrheiten, von sich sagen können sollte: „Ich habe mich eingebracht und es hat sich gelohnt!“ Einige, so Priemer, hätten ihn eines Besseren belehrt und sich nur eingebracht, um sich selbst zu profilieren. Heute ist Thomas Priemer ein echter Privatier. Er engagiert sich noch mit viel Herzblut im Vorstand der Bürgerstiftung Schaumburg und seine Lieblingsprojekte sind die Wassergewöhnung für Kinder in Kooperation mit der DLRG und das Umweltbildungszentrum „Wilde Karde“ in Seggebruch, wo bei Kindern im Grundschulalter das Interesse an der Natur geweckt werde. Sportlich war Priemer auch schon immer, hat aber mittlerweile mit Tennis abgeschlossen und läuft stattdessen durch den weitläufigen Wald oberhalb seines Hauses oder fährt über weite Strecken Fahrrad. „Auch mal nach Düsseldorf zu meiner Tochter; aber mit zwei Übernachtungen!“ Er und seine Frau Simone sind zweifache stolze Großeltern und seine musikalische Leidenschaft kann er jetzt noch intensiver ausleben als zu Berufszeiten. Seine Lieblingsband „Golden Earing“ gibt es leider nicht mehr, aber ihre Musik und die von „Led Zeppelin“ &amp; Co. leben auf der Soundanlage von Priemer natürlich in bester Tonqualität weiter. Mit dem Abschlusssatz Priemers tun sich die Schalke-Finger des Schreibers dieser Zeilen zwar schwer, aber seine Leidenschaft zu Fußball und hier Borussia Dortmund muss natürlich noch erwähnt werden.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/T1RnMU1EWm1Nall0T1RkbQOPw9lAD-JWuAMF_Usjx2Y-O7_qPDkDvCHHSIfdOpwzgZ-RkxILSkC0ilB-6EZXAjnHDINJ-nJ3bu4FKIRUlWRqVDQwn3ooHIP8B8KgXlJt8sKDH-VZBY9LRZQEbq-qZmrtxPByShdctpb-4hfnzIA=?preset=fullhd" length="386599"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/die-4-b-geschichte-von-bundeswehr-und-buergermeister-ueber-buergerstiftung-schaumburg-bis-borussia/cnt-id-ps-c155f7c0-8a51-4347-a4fc-2caebbfdcb6f</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-c155f7c0-8a51-4347-a4fc-2caebbfdcb6f</guid><pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:46:43 +0100</pubDate></item><item><title>Was macht eigentlich … Bernd Koller?</title><description>Gut drei Monate vor seinem 75. Geburtstag sprach das Schaumburger Wochenblatt mit (Heinz) Bernd Koller. Seinen ersten Vornamen wollte er schon in jungen Jahren nicht mehr hören und so kennen ihn die meisten Menschen nur unter seinem zweiten Vornamen. Mit einem traumhaften Blick über das nördliche Schaumburger Land, wohnt Koller direkt am Waldrand in Wendthagen. 1822 war sein Elternhaus hier wieder aufgebaut worden. Seit 1979 verheiratet mit der ebenfalls gut bekannten Kommunalpolitikerin Ulrike (Ulli), gehören zur Familie zwei Söhne sowie drei Enkelkinder. Nach seiner Ausbildung zum Justizbeamten, studierte Bernd Koller an der Leibnitz-Universität mit einem Abschluss als Pädagoge. 33 Jahre lang fungierte er als Lehrbeauftragter an der Uni.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/WmpJME9UQTNaVEl0TlRBeKbn1C8C9_d5Yh1ewqYbSX8e094UFoV1kRubNmUodpY7cqXdARXrMfV1mCQIpqPJK9P3cSDKHbZXKoQkLpuWnKArmGjDZhpsYv6KisntNQhnTSsBToTN3rm6d2txIre8zCQ7Ep5s5LiZlBXslKIIFP4=?preset=fullhd" length="237185"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich--bernd-koller/cnt-id-ps-6c42549f-4067-4d50-8cae-5bcf3fbb3da6</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-6c42549f-4067-4d50-8cae-5bcf3fbb3da6</guid><pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:21:02 +0100</pubDate></item><item><title>„Was machen eigentlich...?“ Christine und Heinz Pohl</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ sind wir in dieser Ausgabe verabredet mit Christine und Heinz Pohl. Die beiden 75-jährigen mit dem Namen Pohl waren quasi das Synonym dafür, wenn man ein Taxi brauchte. „Ruf mal Pohl an!” In den 1960er Jahren gründete Gerhard Pohl das Unternehmen und schon er setzte darauf, dass Taxi-Pohl immer die saubersten und schönsten Autos auf die Straße brachte. Seine schwarzen Mercedes glänzten in der Sonne und wenn man als Kind am Pferdemarkt am Taxi von „Puschen Pohl”, wie sein Spitzname lautete, vorbeikam, kurbelte er das Fenster runter und verteilte „Bollchen”. Heinz Pohl weiß noch genau, dass sein Vater oft mit Filzpuschen hinter dem Lenkrad saß und jedes Jahr bekam er zum Weihnachtsfest ein Paar neue. Die Philosophie von Gerhard Pohl „...aus dem Bett, Jacke an und los” übernahmen später auch Christine und Heinz Pohl. Doch erst einmal lernte Heinz Pohl Autoschlosser bei – natürlich – Mercedes und Christine Krankenschwester. In der Fahrschule lernten sich beide kennen und nach einigen Stationen in Fremdunternehmen in Bückeburg und Minden übernahmen sie Ende der 1970er Jahre das Unternehmen „Taxi Pohl” mit der markanten Rufnummer 5574, die später von Heinz Bruder Siegfried übernommen wurde. Denn auch Siegfried Pohl war mit Leib und Seele Taxifahrer und genauso bekannt wie einst Vater Gerhard und später sein Bruder Heinz. Zu Hochzeiten hatten Christine und Heinz Pohl fünf Autos laufen, eines schöner als das andere. Stolz zeigt Heinz Pohl die Schmuckstücke der verschiedenen Baureihen, immer aufgepimpt mit Chrom, immer blitzeblank, immer tippi toppi sauber im Innenraum. Rinteln hatte in diesen Zeiten noch reichlich Gaststätten und Kneipen, Discos wie das „Bonanza”, „Revanche”, „Rintintin” und Barbetriebe wie das „Mon Cherie” am jetzigen Standort des WEZ und natürlich die „Babalou Bar”. Die „heißeste Nummer” sei jedoch die „Taverne” in der Weserstraße gewesen. Dazu kamen Etablissements, die nur in Taxifahrerkreisen bekannt waren, wie etwa ein Betrieb in Westendorf. Zu diesen Zeiten gab es reichlich Fahrten mit englischen Soldaten, die aus Detmold, Lemgo, Minden und Hameln nach Rinteln zum Feiern kamen und die ordentlich Geld in den Taxikassen spülten. Allerdings auch so manche unschöne Erinnerung an Flatulenzen nach reichlich Biergenuss oder auch abrupte Stopps zur Magenentleerung der Fahrgäste. Christine und Heinz Pohl spulten Kilometer für Kilometer ab, hatten reichlich festangestellte und aushelfende Mitarbeitende und mussten dennoch nach der Weserbrückensperrung 1989 feststellen, dass der Konkurrenzdruck hoch war und die Einnahmen rückläufig. Heinz übergab sein Geschäft an Bruder Siegfried und fuhr bei anderen Unternehmen in Bückeburg weiter Taxi. Schnell stellte er jedoch fest, dass das nicht seine Welt war und kaufte sich wieder einen eigenen Wagen. Sein neuer Slogan mit neuer Telefonnummer: „14771 – Und schon kommt Pohl-Men Heinz!” Das neue Taxiunternehmen legte einen Raketenstart hin und Christine und Heinz waren wieder das Maß der Dinge. Dann das wohl schlimmste Ereignis, was man sich als Fahrer vorstellen kann. Bei einer Fahrt nach Lemgo wurde Heinz Pohl unter Vorhalt einer Waffe ausgeraubt. Der Täter konnte später gestellt werden und hatte auch noch einen Banküberfall hingelegt. Doch rückblickend betrachtet habe man fast ausschließlich gute Erfahrungen mit den Gästen gehabt, so Christine Pohl, die die Arbeit im Taxi mit einer Sozialstudie von Menschen vergleicht: „Man lernt die Fahrgäste und ihr Verhalten zu lesen!” Und die schönsten Tage seien immer die gewesen, wenn die Lohntüten an die Mitarbeiter in den Rintelner Firmen ausgegeben wurden: „Dann ging es gleich nach der Arbeit gar nicht erst nach Hause, sondern nach Minden oder sonstwohin, wo es Bordelle gab!” Das Unternehmen gibt es heute nicht mehr. Heinz Pohl pflegt aber noch immer seine Liebe zu Autos und hat die schönsten Stücke seiner Taxigeschichte noch im eigenen Besitz. Christine musste ihre Liebe zu Pferden mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, arbeitet aber immer noch in der Lebenshilfe: „Um ein wenig unter Leuten zu sein!” Mit der Polizei, so Heinz Pohl, habe er nur wenig schlechte Erfahrungen machen müssen: „Der Führerschein war allerdings einmal weg, als ich mit 102 durch Kleinenbremen geblitzt wurde!” Es musste halt immer schnell gehen.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/WkRFeE1EZGlNamd0T0daaI_VIKbVFZ8__aXypdpUHS-VbV5Ypxjm65RVLr7hESBAY_IJM40BUJkQe8Xo37SWyK3-JHzawnmUNPI7C6aHB60xFT-X0qsy3qPWir4LyzkJyxG8AhMgcqefsQc2umNV2A0lfxL7rcRt-SPHVDE_UCY=?preset=fullhd" length="352056"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-machen-eigentlich-christine-und-heinz-pohl/cnt-id-ps-56206761-d63d-4bff-a7b8-075bfa05fedb</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-56206761-d63d-4bff-a7b8-075bfa05fedb</guid><pubDate>Wed, 14 Jan 2026 08:32:55 +0100</pubDate></item><item><title>„Stärkung des Ehrenamtes!</title><description>Bei dem Namen Dieter Fischer klingelt es bei vielen Schaumburgerinnen und Schaumburgern – insbesondere natürlich bei allen Sportlern. Bis zum Jahr 2016 war der heute 77-jährige Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Schaumburg. Heute existiert der Posten nicht mehr in dieser Form. Ganz im Sinne eines modernen Vereins, wird der KSB Schaumburg als Dachverband für über 200 Vereine und weit über 55.000 Mitgliedern heute von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet. Für den Meerbecker Dieter Fischer war der Vorstand beim KSB nur eines von einer Reihe von Ehrenämtern.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/TURZMk1HSTFaV0V0WlRZNcGcrZu8lJLJyjx9a51dCHUpe_mBEgd2vLB1rOXQLNVMjucmiY_GeaFwzyro0VD9rcdDCA_Yb3O6UXu7Dir_oArO5P37Qnmd0wPtHUcE4K05t2t0L1Id9J7U3zXMh2kfM3-DsU0v9YqPM2LvhbrQX6M=?preset=fullhd" length="521592"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/staerkung-des-ehrenamtes/cnt-id-ps-d3bfff91-2f2f-491e-9a96-f56735c87c02</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-d3bfff91-2f2f-491e-9a96-f56735c87c02</guid><pubDate>Wed, 17 Dec 2025 11:06:27 +0100</pubDate></item><item><title>Aus konservativem Elternhaus Einstieg in die CDU Rats- und Kreistagspolitik</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ haben wir in dieser Ausgabe eine Verabredung mit Dagmar König, CDU Mitglied, ehemalige Ratsvorsitzende im Rintelner Rat und Mitglied in verschiedenen Ausschüssen sowie im Kreistag. Dort wurde sie zur Ehrenkreistagsabgeordneten ernannt und war schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion. 82 Jahre ist Dagmar König mittlerweile und hat sich aus der politischen Arbeit zurückgezogen, ohne dabei unpolitisch zu werden. Ihr beruflicher und politischer Werdegang, ihre Erfolge und auch Misserfolge in ihrer politischen Arbeit, ihre Hobbys, Vereinsarbeit und auch ihr Rat an heutige Mitglieder des Rates der Stadt Rinteln teilt sie gerne mit den Lesern des Schaumburger Wochenblatt.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/TmpJelpXSTNPVFF0TW1ZMU-yd-FhP9jt3757lr1vrZOoWvxr0WPj1Zics-JarcFbaQbVpbLfGuhBpx7USb0xOFpkBvbCnMNv9g5-S0k0N9qfDo2Xgyal_6bOZMRH5if4684zdUrAtydKyG16fJ1LuaHrrU2dBTn0e7fe865PFXk=?preset=fullhd" length="349241"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/aus-konservativem-elternhaus-einstieg-in-die-cdu-rats-und-kreistagspolitik/cnt-id-ps-d9c04b86-b68f-4207-9171-fc5f8afdd8ac</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-d9c04b86-b68f-4207-9171-fc5f8afdd8ac</guid><pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:20:29 +0100</pubDate></item><item><title>„Was macht eigentlich...?“ - Ursula Sapia</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ sind wir in dieser Ausgabe verabredet mit Ursula Sapia, einem SPD Urgestein. Gebürtig kommt Sapia, die bei ihrem früheren Arbeitgeber in der „Obersburg“ immer als „Frau Saphir“ angesprochen wurde, aus Hagen in Westfalen, wo sie auch ihren Mann Werner kennen und lieben lernte. Beim Deutschen Gewerkschaftsbund fand sie ihre erste Arbeitsstelle und musste schon damals aus Hagen auf der A 2 durch das Auetal zu Terminen im Bereich Hannover fahren. Hier ihre ganze Geschichte:</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/T0dReE5tWXdNbU10TXpjMFR7yui-kQn0gBiTyeA5xu7hDOUTtRJDGXZzeqfUPO8pWuG3OOYEoCDaarHXPzv88S1diBGy_vckT9lKVY4Mv-LigBg8Ryxm4kmMzv5EMM1cZYH57q76G2ZW87bx5_Zaw3YopOg4bhKA-p8MGptQjYk=?preset=fullhd" length="235168"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich-ursula-sapia/cnt-id-ps-c16f394c-e23c-44d7-83bb-1ba0b8f804b0</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-c16f394c-e23c-44d7-83bb-1ba0b8f804b0</guid><pubDate>Wed, 22 Oct 2025 08:35:46 +0200</pubDate></item><item><title>„Was macht eigentlich...?“ - Friedrich-Wilhelm Hoppe</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ sind wir in dieser Ausgabe verabredet mit Friedrich-Wilhelm Hoppe, einem Rintelner Urgestein, der sowohl in der Politik als auch in den Rintelner Vereinen eine kaum wegzudenkende Institution war. Warum er nach Bad Freienwalde zog, welche Erfolge er in seiner politischen Arbeit in Rinteln verzeichnen konnte, welchen Vereinen er in welcher Form vorstand und dort große Fußstapfen hinterließ, das wird aus seinem Lebenslauf sehr deutlich. Hier seine ganze Geschichte:</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/WmpZeU9UVXhOMkV0TkdFMTa9WvAY6h4eEdQncw7__0-St96nwgtrhTE0HDEkVGAPWHjktj0ISX4LJjkewBbUCH_XA8d3EwVMFnozLB-s563-6nXd27S2JZR-N2ZYhznWQRbsA-D42pktmVSBcq3iREGSOGEWbcuBX6e2QYHK-cY=?preset=fullhd" length="310725"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich-friedrich-wilhelm-hoppe/cnt-id-ps-51cde6bc-63d4-4d8f-a454-1b5be3a81725</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-51cde6bc-63d4-4d8f-a454-1b5be3a81725</guid><pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:07:56 +0200</pubDate></item><item><title>„Was macht eigentlich...?“ - Helma Hartmann-Grolm</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ sind wir in dieser Ausgabe verabredet mit Helma Hartmann-Grolm, die als SPD-Frau im Kreistag, stellvertretende Landrätin über viele Jahre, AWO-Vorsitzende, leidenschaftliche Jägerin, Mitglied im Unteren Wasserverband, Lehrerin in der BBS Rinteln und in vielen weiteren Funktionen als Frau häufig noch Pionierarbeit leisten musste. Wir treffen die 72-Jährige in ihrem Haus im Holunderweg und schon hier wird deutlich, dass sie in der Politik auch Widerstände nicht scheute. Der heutige Holunderweg hieß früher Heinrich-Sohnrey-Weg und nach geschichtlicher Recherche des über die völkische Bewegung zum Nazionalsozialismus gekommenen Sohnrey schob sie im Rintelner Ortsrat eine Umbennung der Straße an; nicht zur Freude aller Anwohner der Straße. Hier ihre Geschichte:</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/TUdZM1lqUTNNVEl0WlRZeq3SYsIC54DThw4VljriFgguCf9BCzsFa2D_PBdqvS0ng_e71TIY9MeRdoen3YKwbPEzViPbq-wHZLrC8hR_unaDDEm6CirU3Y2nZ-hEbkc5ZNQZcYBKweXIeyq7ZOKxtFVihcus5lFuBswLcLIucws=?preset=fullhd" length="630765"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich-helma-hartmann-grolm/cnt-id-ps-e79d8ffe-b099-4f7e-a40f-567d65ad4342</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-e79d8ffe-b099-4f7e-a40f-567d65ad4342</guid><pubDate>Thu, 24 Jul 2025 11:22:42 +0200</pubDate></item><item><title>„Was macht eigentlich...?“ - Ursula Helmhold</title><description>Im Rahmen der Serie des Schaumburger Wochenblatt „Was macht eigentlich...?“ schauen wir heute auf das Grüne Urgestein der Rintelner Ratspolitik, Ursula Helmhold: „Der Start in die Politik war echt irre“, so Helmhold, die vom damaligen SZ- und späteren Spiegel- und Süddeutsche Zeitung-Redakteur Georg Mascolo einmal als die „Mutter Courage“ des Rintelner Rates beschrieben wurde. Wie „irre“ der Start für sie in der Riege der alten weißen Männer im Rat war, zeigt eine Begebenheit, über der Verfasser dieser Zeilen 1986 auch im Schaumburger Wochenblatt berichtete. Ein Ratsherr bezichtigte sie der Lüge, die sie auf „Herrenabenden“ verbreitet hätte. Es ging damals um Atomkraft und der Herrenabend war eine Kirchenveranstaltung. Helmhold forderte eine Entschuldigung, die der Ratsherr vehement ablehnte. Er ließ es bis zu einem Urteil durch das Rintelner Amtsgericht kommen und musste dann öffentlich Abbitte leisten: „Für die Kerle im Rat war ich kaum auszuhalten!“ Konsequenz aus dem Urteil: „Bis dahin wurden Ratssitzungen noch auf Tonband aufgezeichnet, dies wurde danach eingestellt!“ Keine Beweise, bitte! Zwei wichtige Entscheidungen im Rat gehen auf ihr Konto: „Ohne meinen Antrag und das Mitwirkungsverbot für drei Ratsmitglieder gäbe es heute vielleicht keine Fußgängerzone!“ Außerdem setzte sie sich erfolgreich für die Einrichtung von Waldkindergärten ein.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/WmpBeFltVTVNV1l0Tm1ZNDCNu1sGgGon4Q0SoqgTP0P2h_Ha_KhzfVUDFE84jKdtjvlDlOPLyNhGkExoH_58UWl6PcU5NZ_OzB-_br9uf0-X_fWPN1SiLKPI9uxvXQJngOWCJ4Dk12HlFJnH-OM-bpZhDCLHAzRCgQhp6oDkD7A=?preset=fullhd" length="268254"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich-ursula-helmhold/cnt-id-ps-05cf59dc-67bf-4c8c-bdb6-e2cc53309eb2</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-05cf59dc-67bf-4c8c-bdb6-e2cc53309eb2</guid><pubDate>Thu, 10 Apr 2025 15:23:02 +0200</pubDate></item><item><title>Unsere Serie „Was macht eigentlich” Teil 3</title><description>Im dritten Teil der Serie: Was macht eigentlich …? hat sich das Schaumburger Wochenblatt mit Dieter Hachmeister unterhalten. Der 81-jährige war im Jahr 2004 nach über 45 Berufsjahren in den Ruhestand getreten. Sein gesamtes Berufsleben hatte sich der gebürtige Stadthäger der Volksbank Stadthagen, heute Volksbank Hameln-Stadthagen, gewidmet. 1959 startete der Finanzfachmann seinen beruflichen Werdegang ganz traditionell mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Hachmeister erinnert sich auch heute nach daran, dass er so ziemlich alles gemacht hat, was die Tätigkeit in einer Bank ausgemacht hat – bis hin zum Einrollen von Pfennig- und D-Mark-Münzen in spezielles Papier. Kontinuierlich bildete sich Hachmeister weiter, bis ihm schließlich angeboten wurde, eine besondere Fortbildung für zukünftige Vorstandstätigkeit an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur zu besuchen. 1978 schloss Dieter Hachmeister die Ausbildung erfolgreich ab und erhielt 1979 Prokura bei der Volksbank Stadthagen.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/TjJObU16SXhZemt0TURRNMs-jwpL26FpNJo2YoSLVBd2p3qyn7uiK8RNjLd5f_cfuufkFjVNJMeFwEkP1X3__QyXGQgL8dylJIr1EVfMjdAJpP70m36fsYvAnNKHmtnkWbspW5kULRSI6HfvdHUvQFW2gaEckafkq2tE-d4uJuA=?preset=fullhd" length="532637"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/unsere-serie-was-macht-eigentlich-teil-3/cnt-id-ps-92d7e4cd-ad0d-4cf5-a9e6-8c6fe38020a1</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-92d7e4cd-ad0d-4cf5-a9e6-8c6fe38020a1</guid><pubDate>Thu, 13 Feb 2025 08:20:54 +0100</pubDate></item><item><title>„Was macht eigentlich …“ Teil 1</title><description>Mit der Fragestellung: „Was macht eigentlich…?“, startet das Schaumburger Wochenblatt eine neue Serie. In einer lockeren Reihe werden zukünftig bekannte Menschen aus dem Landkreis Schaumburg besucht und wir berichten darüber, was diese in der Vergangenheit sehr aktiven Frauen und Männer in ihrem (Un)ruhestand heute tun. Beginnen werden wir mit einem Gespräch mit einem Mann, der seit 1968 viele Schaumburger Kinder durch ihre Schulzeit begleitet hat. Die Rede ist von Rudolf Krewer. Am 11. März 1943 in Echternach, direkt an der luxemburgischen Grenze geboren, fand der spätere Fregattenkapitän der Reserve schon früh Gefallen an der Bundesmarine. Vier Jahre Wehrdienst beendete er als Stabsunteroffizier. Über eine Reihe von Verwendungen in seiner Studienzeit zum Lehrer, wurde Krewer 1999 zum Kapitän zur See der Reserve und zum Kommandeur der Marineunteroffiziersschule in Plön befördert. Eine seiner zahlreichen Ehrungen erhielt er 1997 mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. In der Laudatio dazu wird deutlich, wie sehr Rudolf Krewer sich für das Wohl seiner Mitmenschen innerhalb und außerhalb der Bundesmarine eingesetzt hat. Dieses Engagement zieht sich durch sein gesamtes Leben und endet auch heute nicht. „Ich helfe, wo ich gebraucht werde – bei Nachbarn, in der Kirche und auch sonst,“ gilt für den 81-jährigen auch heute noch. Zum Ende seines Studiums 1968 heiratete Rudolf seine Gisela. Noch im selben Jahr wurde Tochter Kerstin geboren. Über die Jahre sind zwei Enkelkinder hinzugekommen. Familie ist dem rüstigen Pensionär sehr wichtig – ganz besonders „seine“ Gisela. Sie ist nicht nur sein Schutzengel, sondern auch im Alltag immer für ihn da. Im April 1968 startete der frischgebackene Lehrer in Lauenau/Deister, um danach über Tätigkeiten an der Realschule Stadthagen, dem Ratsgymnasium Stadthagen, und der Orientierungsstufe, letztlich Rektor der Haupt- und Realschule „Schule am Schlosspark“ zu werden. Auch hier zeigte Krewer seine soziale Einstellung in vielen neuen und zusätzlichen Aktivitäten. Nachdem seine Schule deutschlandweit durch die „Geburtstagsprügel“ bekannt geworden war, erhielt der Rektor ein Lob des Kultusministers für den Umgang mit Gewalt an seiner Schule. Privat engagierte sich Krewer, meistens erkennbar durch seinen „Elbsegler“, den er fast ständig trug, in vielen Bereichen. zum „Elbsegler” verriet er ein kleines Geheimnis: Die Kopfbedeckung trägt er, weil er immer am Kopf so friert. So hatte er sich in Hamburg sogar ein Fell auf die Innenseite nähen lassen. Vom Vorstand der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, dem Vorsitz in verschiedenen kirchlichen Kommissionen und Ausschüssen, Wahlkommissionen, der Bürgerstiftung Schaumburg, dem Lions Club Stadthagen und … und … und, engagierte sich der Obernwöhrener in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sein ehrenamtliches Engagement wurde mit einer Reihe von Würdigungen und Ehrungen anerkannt. Neben der „Immanuel-Kant-Medaille“, dem „Niedersachsen-Ross“, dem „Melvin Jones Fellow“ (höchste Auszeichnung der Lions), der Medaille des Bundesverdienstkreuzes und des Bundesverdienstkreuzes am Bande, ehrte ihn der damalige Europaparlaments-Abgeordnete Burkhard Balz mit der Ehrenmedaille zum Friedensnobelpreis als Gründungsinitiator der „Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit e.V. (SIGA)“. „Es schmerzt mich sehr,“ so Krewer im Gespräch, “ zu sehen, dass es die SIGA nicht mehr gibt!“ Die vielen Geschichten, an die sich Rudolf Krewer auch im Gespräch erinnerte, würden ein ganzes Buch füllen. Genau das treibt ihn derzeit um. Neben seinem Garten beschäftigt sich Rudolf Krewer mit dem Verfassen seiner „Logbücher“, eine Art Tagebücher seines Lebens. Hunderte von Seiten hat er bereits mit teilweise sehr detailliert geschilderten Erlebnissen gefüllt und ihm fällt ständig wieder etwas ein. Bis in seine früheste Kindheit, von der er sagt:“ Ich bin im Wald und auf den Bäumen groß geworden“, reichen seine Geschichten. Fit ist er offensichtlich – die Treppe in sein Arbeitszimmer im Obergeschoss, legt er in einem sehr flotten Tempo zurück. Auch wenn der „Elbsegler“ nicht mehr ganz so häufig in der Kreisstadt zu sehen ist, Rudolf Krewer ist immer noch sehr aktiv.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.schaumburger-wochenblatt.de/api/asset/public/media/TW1Jek9ERXlOR1V0WXpFeVtYBgPdUY3JRDBETSlAX2jUwbnQ7MfVof-n6uNVIqWw-PUWwoFHF_Dwx0jTSJR07rG_h9P3v_LdA_PFd8cHLUAAtcP1RxB9Ur4J29kOR-U0gq6by6tn1cRWKGvKmQHg4AOVJSrToWIm_NLvIrfpCTA=?preset=fullhd" length="281914"/><link>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/was-macht-eigentlich--teil-1/cnt-id-ps-8c4c832f-846f-4156-88af-a93a9f964321</link><guid>https://www.schaumburger-wochenblatt.de/article/id/ps-8c4c832f-846f-4156-88af-a93a9f964321</guid><pubDate>Fri, 6 Dec 2024 08:05:13 +0100</pubDate></item></channel></rss>