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Sogar eine Prügelei vor dem Tresen

Spannendes Krimidinner der Laienspielgruppe mit heiteren Dialogen / Noch vier Termine folgen

 

LAU­ENAU/A­PE­LERN (al). Man nehme eine ganze Menge Ide­en, ein paar schwarze Re­qui­si­ten und die Koch- und Brau­kunst des Lau­e­nauer "­Fel­sen­kel­ler" – und her­aus kommt ein ge­lun­ge­ner Abend. So ge­sche­hen beim jetzt vier­ten "­Krimi­din­ner", das die Lai­en­spiel­gruppe Ape­lern in­sze­nier­te. Die Pre­mie­rengäste im aus­ver­kauf­ten Saal wa­ren be­geis­tert – und rät­sel­ten eif­rig bei der Su­che nach dem Mör­der mit.

Denn So­phie Bur­meis­ter, der der ser­vierte "Lei­chen­schmaus" ("­Menü statt Zucker­ku­chen") galt, war nicht ei­nes natür­li­chen To­des ge­stor­ben, ob­wohl ein Herz­in­farkt im 81. Le­bens­jahr dies durch­aus hätte glau­ben ma­chen kön­nen. Aber Nach­ba­rin Else ("­Miss Mar­ple von Lau­enau"), die auch als "Schnüf­fel­zie­ge" be­zeich­net wur­de, sto­cherte der­art tief in fa­mi­liären Un­zuläng­lich­kei­ten, dass bald von Sohn und Toch­ter ü­ber En­kel und Freun­din bis hin zum Le­bens­ge­fähr­ten alle Ak­teure ver­däch­tig wa­ren. Folg­lich musste das Pu­bli­kum die Oh­ren spit­zen und kri­mi­na­lis­ti­sches Ge­spür zei­gen. Da­bei wurde es ab­ge­lenkt – durch die schon er­wähn­ten Küchenkünste des Vier-Gang-Menüs und von den flot­ten Sprüchen, die die Ape­ler­ner Thea­ter­freunde in ihr Stück ein­floch­ten. "­Was sich liebt, das deckt sich", gab aus­ge­rech­net der jüngste Spross zum Bes­ten. Und der zwie­lich­tige Ver­lob­te, der schon wie­der nach neuen at­trak­ti­ven weib­li­chen Op­fern schiel­te, er­klärte la­pi­dar: "Es gibt nicht nur eine Hand voll, es gibt ein gan­zes Land voll."

Dass die Dia­loge am Ende glatt zu ei­ner Prü­ge­lei vor dem Tre­sen führ­ten, gehörte ein­fach da­zu. Viel Bei­fall er­hiel­ten die Mi­men Ingo Bor­ken­ha­gen, An­drea Rie­chers, Tho­mas Ree­se, Fre­de­rik Lefeber, Uwe Sym­bors­ki, Ana­sta­sia Bud­den­siek, Kers­tin Lefeber und Jens-Pe­ter Hirt so­wie das Au­to­ren­quar­tett Her­mann Do­ebel, An­nette Gehr­mann, Jens-Pe­ter Hirt und Eve­lyn Möl­ler so­wie natür­lich die Küche für den ge­lun­ge­nen Abend.

Ü­b­ri­gens ha­ben ei­nige Zu­schauer die Per­son des Mör­ders er­kannt. Auch die Ro­den­ber­ge­rin An­ge­lika Schü­ne­mann war da­bei, die mit ei­nem Preis nach Hause ging. Sie wird natür­lich ebenso we­nig die Lö­sung ver­ra­ten wie alle an­de­ren Be­su­cher. Denn das Krimi­din­ner wird am Don­ners­tag und Frei­tag, 5. und 6. März so­wie 12. und 13. März, wie­der­holt. Für die Don­ners­tag­ter­mine sind noch ei­nige we­nige Plätze frei. Kar­ten gibt es di­rekt im "­Brau­haus Fel­sen­kel­ler". Fo­to: al

vom 04.03.2015 | Ausgabe-Nr. 10A

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