Ein Verletzter Spieler musste sich noch mit umziehen um überhaupt antreten zu können. So ging man ohne hohe Erwartungen in das Spiel. Quaterback Ricco Rössener verletzte sich für im ersten Quater.
Somit erhielt Ersatzmann Jörn Lange zum ersten in diesem Jahr Spielzeit. Allerdings waren er und seine Offense-Backs nicht eingespielt. Daher lief es im sonst starken Angriffsspiel der SG Schaumburg/Nienburg nicht rund.
Die Verteidigung war der schnellen und eingespielten Offense der Invaders auf Grund eigener Unerfahrenheit klar unterlegen, was in den hohen Endstand von 74:0 resultierte.
Die erste Halbzeit wurde von den Hildesheimern klar dominiert und man fand kein probates Mittel um sie zu stoppen. In der Halbzeit stellte man in Angriff und Verteidigung ein paar Dinge um. Dies stellte sich als kluger Schachzug heraus, da man so dem Gegner mehr entgegen zu setzen hatte. Dies änderte allerdings nichts an der Feldüberlegenheit des Heimteams.
Leider musste man im Laufe des Spiels 2 weitere Verletzte beklagen, so dass die Trainer am Ende nur noch auf 15 Spieler zurückgreifen konnten.
Hierdurch mussten Spieler häufig auch auf Positionen spielen, die ihnen nicht bekannt waren.
Unterm Strich zog man sich doch recht annehmbar aus der Affäre und bot ein besseres Spiel, als der hohe Endstand es vermuten lässt. Für das Highlight des Spiels sorgte im letzten Kock-Off Return noch Erik Westermann, als er den Kick der Hildesheimer bis kurz vor die Gegnerische Endzone trug.
Leider konnte man diese Gelegenheit nicht zum punkten nutzen. Nun heißt es Wunden lecken und nach vorn schauen.
Am 28. Juli reißt man zum Rückspiel gegen die Hannover Grizzlies nach Hannover. Dort möchte man die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen.