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Stadtgeschichte soll auf die Fassaden gebannt werden

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

Illumination des Alten Rathauses geplant Stadtgeschichte soll auf die Fassaden gebannt werden Illumination des Alten Rathauses geplant / Pilotprojekt zum Stadtjubiläum STADTHAGEN (bb). Mittels Videoprojektionen sollen auf den historischen Fassaden Stadthagens Geschichten erzählt werden. Dies sieht ein Projekt der sogenannten "Taskforce Tourismus" vor, die mit einer "Kulturmeile Obernstraße" und "Meat to Eat" im Begriff ist, weitere Ideen umzusetzen. Episoden aus der Stadtgeschichte sollten auf der Fassade des Alten Rathauses am Marktplatz in Szene gesetzt werden, wie Jürgen Wiemer erklärte. Wiemer wird die Szenen erarbeiten, die dann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum der Stadt in 2022 gezeigt werden sollen. Die Vorführung solle eingebettet werden in ein größeres Veranstaltungskonzept in das musikalische und weitere kulturelle Elemente eingebunden wären. Dieser Auftakt im Rahmen des Stadtjubiläums könne zu einem Pilotprojekt werden, in dessen Folge auch andere Fassaden in Stadthagen auf ähnliche Weise bespielt werden könnten, wie Wiemer bei einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing erläuterte. Der Regisseur bringt sich die "Taskforce Tourismus" ein, in der eine Reihe verschiedener Akteure zusammenarbeiten, um Ideen zur Tourismusförderung zu entwickeln. Wiemer hob hervor, dass derartige Video-Illuminationen nicht zuletzt über die Sozialen Medien eine starke Außenwirkung entfalten würden. Der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek stellte zwei weitere Ideen vor, welche die Arbeitsgruppe, in der zum Beispiel der Stadtmarketingverein (SMS), das Rittergut Remeringhausen, der Verkehrsverein oder die örtliche Dehoga-Gliederung mitmachen, entwickelte. Dazu zählt das Konzept einer "Kulturmeile Obernstraße". Kultur und Gastronomie sollen hier zusammenwirken, um im Verbund Gäste anzusprechen. Zu einer Sonderausstellung im Amtspfortenmuseum könnten thematisch passende Veranstaltungen im Kulturzentrum "Alte Polizei" angeboten werden, die wiederum von den umliegenden Restaurants wie dem Hotel zur Amtspforte aufgenommen würden. Unter dem Motto "Meet to eat", frei übersetzt "Beim Essen zusammenkommen" soll ein Angebot gebucht werden können, das Gäste in einer kleinen Gruppe von etwa zehn bis sechzehn Personen durch verschiedene Gastronomiebetriebe führen soll. Das verbindende Thema unter dem die Gruppe an verschiedenen Stationen einkehrt, soll "Fachwerk" lauten. Hier bringen sich "Tietz – Wein, Whiskey und mehr", "Bernhards am Markt" und "Café Illustre" mit, eine erste solche Tour soll im Oktober angeboten werden. Auf Dauer sollten hier andere Themen und weitere Gastronomen eingebunden werden, so Lars Masurek. Foto: archiv bb SH40BB02a oder SH40BB02b: Mit Illumination wurden die historischen Fassaden Stadthagens bei der "Nacht der Sterne" in den vergangenen Jahren in Szene gesetzt. Videoprojektionen sollen nun auch im Rahmen eines Projektes anlässlich des Stadtjubiläums eine Rolle spielen.

500 Euro für das Sorgentelefon

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

Gesundheitszentrum spendet für Kinderschutzbund

Stadthäger Apfelmarkt bietet buntes Programm

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

Am 17. Oktober, dreht sich alles um die süß-saure Frucht

Die mobilen Impfteams legen in der kommenden Woche los

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

DRK impft im Auftrag des Landkreises nach Schließung des Impfzentrums

Schulgarten wird komplett umgestaltet

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

Schulgarten wird komplett umgestaltet IGS Rodenberg führt Projekttage unter dem Motto "Bildung für nachhaltige Entwicklung" durch RODENBERG (jb). Nachhaltigkeit: Mit diesem Begriff beschäftigten sich die Schüler:innen der IGS Rodenberg an drei verschiedenen Projekttagen. So wurde nicht nur der eigene Schulgarten neu gestaltet sondern auch die Zubereitung von nachhaltigem Essen ausprobiert. Vor dem Hintergrund der mittlerweile deutlich sichtbaren Folgen der globalen Klimaveränderungen und der zunehmenden Bedeutung von "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" (BNE)" in der schulischen Bildungsarbeit wurden zahlreich Projekte an der Schule durchgeführt. So besuchte die Jahrgänge 6, 8 und 9 nicht nur der NABU sondern auch Waldexkursionen und Führungen zum Thema "Bedrohte Tierarten" im Zoo Hannover standen auf dem Plan. Doch gerade der Rodenberger Schulgarten erlebte eine komplette Neugestaltung. Seit Jahrzehnten gibt es ihn, dementsprechend waren Sträucher und Bäume sehr hoch gewachsen. Bereits in den Sommerferien machten sich die Lehrer:innen der Schule bereits daran, den Schulgarten so "aufzuräumen", dass die Schüler:innen an diesen Projekttagen Sträucher, Stauden und Gewächse neu einpflanzen konnten und das Wachstum und die spätere Ernte begleiten können. Bei den Jahrgängen 5, 7 und 10 stand hingegen das soziale Miteinander im Vordergrund. So sollten Aktionen und Ausflüge etwas mehr Spaß und Freude in die Klassengemeinschaften bringen, da sich die Klassen im letzten Jahr nur wenig gesehen hatten. Foto: privat BUZ A: Die Klasse 6e beschäftigte sich mit dem Schulgarten und pflanzte neue Sträucher. BUZ B: Bei der Klasse 5c stand die Gemeinschaft im Hochseilgarten im Vordergrund. IGS Rodenberg führt Projekttage "Bildung für nachhaltige Entwicklung" durch

Professionell und nahbar

09.10.2021 | Schaumburger Wochenblatt

Daniela Kempa ist die neue Leiterin des Polizeikommissariates Bückeburg Professionell und nahbar Daniela Kempa ist die neue Leiterin des Polizeikommissariates Bückeburg / Erfahren und teamorientiert BÜCKEBURG (nh). Nun wurde der Staffelstab endgültig an die Nachfolgerin Werner Stedings übergeben: Die neue Leiterin des Bückeburger Polizeikommissariats Daniela Kempa stellt sich der Öffentlichkeit vor und erläutert einige Arbeitsschwerpunkte für die nahe Zukunft. Die erfahrene Polizeihauptkommissarin überzeugt dabei mit Teamfähigkeit, Professionalität und Erfahrung. In einer kleinen Feierstunde wurde Kempa offiziell in Anwesenheit von Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, sowie Mathias Schröder, Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/ Schauburg, in ihr neues Amt eingeführt. "Das Traumamt schlechthin, hier kann die Polizei noch wirklich mit dem Bürger in Kontakt treten", freut sich die 49-jährige Stadthägerin, die 1992 in den Dienst der Polizei trat, auf ihre neue Aufgabe. "Kempa bringt eine große Kommunikationsfähigkeit und ein ganzheitliches Denken mit und legt dabei einen intensiven Blick auf die Mitarbeiter. Ihre positive Einstellung und ihr große Herz machen sie dabei besonders nahbar, ohne jedoch eine klare Haltung zu verlieren. Der Teamgedanke im Kommissariat wird gestärkt werden und ich erhoffe mir eine noch intensivere Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen", so Mathias Schröder. Ein Herzensanliegen ist für Kempa, den Frauenanteil auch in der Bückeburger Dienststelle und in Führungspositionen, weiter zu erhöhen. Das Bückeburger Kommissariat kennt Kempa übrigens sehr gut, bereits drei Mal war sie hier in verschiedenen Funktionen tätig, darunter als Einsatz-Leiterin und Dienstabteilungsleiterin für den Einsatz und Streifendienst. Auch in anderen Dienststellen, unter anderem als Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes in Bad Münder und Rinteln sowie als Leiterin des Kriminalermittlungsdienstes in Rinteln und Stadthagen hat Kempa umfassende Erfahrungen gesammelt. Mit ihrer langfristigen Entwicklung und langjährigen Erfahrung habe sich Kempa gut auf dieses Amt vorbereitet, bezeugt auch Präsidentin von der Osten. "Ich bin froh darüber, dass eine Frau das Kommissariat leitet. Wir haben den Frauenanteil noch weiter auszubauen, aber sind hier auf einem guten Weg". "Ich sehe es für mich als Ehre an und hoffe, dass ich das Amt gut ausführen werde", so Kempa. Diese möchte unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe in die Polizeiarbeit einbringen und vielfältiger in der Problemlösung werden. "Wir sind gut aufgestellt hier in Bückeburg", sagt die Kommissariatsleiterin. Besonderes Augenmerk möchte Kempa unter anderem auf Präventionsmaßnahmen für ältere Mitbürger legen, um diese noch besser vor miesen Maschen wie dem Enkeltrick und ähnlichen zu schützen. Dabei wollen die Beamten mit Broschüren von Haus zu Haus gehen, in Gesprächen über die Thematik informieren, aber auch mit externen Personen wie Bankangestellten und Taxifahrern das Gespräch suchen. "In persönlichen Gesprächen kann man viel erreichen. Zudem wird die Berührungsangst zur Polizei abgebaut. Niemand sollt sich scheuen, uns bei verdächtigen Beobachtungen zu informieren. Wir wollen eine bürgernahe, anfassbare Polizei sein", sagen von der Osten und Kempa unisono. "Ich möchte meine Arbeit unter das Leitmotiv ‚Suchet der Stadt Bestes‘ stellen. Die Polizei leistet durch ihre vielseitige Arbeit einen Beitrag zum Wohlergehen der Stadt und der Gemeinden und ist sichtbar und jederzeit ansprechbar", sagt Kempa abschließend. "Ich bin überzeugt, dass das Bückeburger Polizeikommissariat mit Kempa eine Führungskraft hat, die die Dienststelle weiter auf Erfolgskurs halten und die erfolgreiche Arbeit ihres Vorgängers Werner Steding nahtlos fortsetzen wird", ist sich Gwendolin von der Osten sicher. Foto:nh Bu1: Gwendolin von der Osten (li.), Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, sowie Mathias Schröder (re.), Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/ Schauburg wünschen Daniela Kempa "viel Erfolg und ein glückliches Händchen". Bu2: Die erfahrene Polizeihauptkommissarin Daniela Kempa tritt als neue Leiterin des Bückeburger Polizeikommissariats die Nachfolge von Werner Steding an.