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Der Einführungsgottesdienst in der Stadtkirche. (Foto: nd)

Einführungsgottesdienst des neuen Landesbischofs

Zum Einführungsgottesdienst des neuen Landesbischofs Dr. Oliver Schuegraf, hielt Dr. Schuegraf folgende Predigt, die uns die Landeskriche freundlicherweise vorab zur Verfügung gestellt hat:
Zum Start der Aktion trafen sich Jennifer Mohme-Xhata von der Hof-Apotheke,  Annika Fauth vom Stadtmarketing, Innitiator Moreno Ciotti , Bürgermeister Axel Wohlgemuth, Astrid Herbst-Wagner von der Tourist-Information und Peter Schmitz vom Cafe Augusta. (Foto: nd)

Einsam im Café? Das ist „Bückeburg isst nicht allein”

„Entschuldigen Sie, ist dieser Platz noch frei, darf ich mich zu Ihnen setzen?“ Diese Frage geht vielen, die allein unterwegs sind und in einem Café einkehren, nicht so leicht von der Seele.  In Bückeburg startet daher eine Aktion, die in anderen Städten schon erfolgreich ist: Gastronomen markieren dabei Tische und Plätze, die speziell dafür gedacht sind, dass man sich zu einem „Fremden“ setzt und mit ihm gemeinsam sein Essen genießen kann, ins Gespräch kommt und eine gute Zeit haben kann. Die Aktion heißt „Bückeburg isst nicht allein” und fußt auf der Idee, dass man Hemmschwellen im aufeinander Zugehen durch die richtigen Rahmenbedingungen ganz schnell fallen lassen kann. Der wird nun in Bückeburg geschaffen. VHS-Leiterin Ute Urselmann und VHS-Mitarbeiter Moreno Ciotti haben das Konzept im Bückeburger Rathaus vorgestellt und Bürgermeister Axel Wohlgemuth dafür begeistert. Zusammen mit dem Bückeburger Stadtmarketing Verein trat man dann an die ersten Gastronomen heran, um die Idee von „Bückeburg isst nicht allein“ bekannt zu machen.  Zum Startschuss der Aktion im Mai sind nun die beiden Eiscafés „Adria“, das Café Augusta, die Hof-Apotheke und das Wirtshaus „Zur Falle“ mit dabei – weitere werden folgen; Interessierte können beim Stadtmarketing Material bekommen, um die Aktion zu bewerben. An den Eingangstüren der teilnehmenden Betriebe findet man dazu einen grünen Aufkleber, mit dem Logo der Stadt und dem Schriftzug „Bückeburg ist nicht allein“.  
Rockabilly vom FeinstenTurnfest für alle KinderEFAS WirtschaftsrundeDorfentwicklungsplan geht in die dritte AntragsrundeSamtgemeinderatssitzungKinderprogramm, Livemusik, KunstausstellungVorsicht bei Parkplatznutzung zum Stadtfest gebotenMitgliederfahrtenTreffen mit IdeensucheKonzert
Ein Sportpark soll auf dem derzeitigen Sportgelände an der Burgfeldsweide entstehen. (Foto: ste)

Mehrheit im Rat: „Sportpark darf nicht sterben!“

Es drängt bei den Planungen und beim Bau des angestrebten Sportparks an der Burgfeldsweide. Eigentlich, so Bürgermeisterin Andrea Lange, sollte der Förderantrag schon im Mai eingereicht sein, jetzt habe man eine Verlängerung bis Anfang Juni erhalten: „Außerdem müssen die Baumaßnahmen im kommenden Jahr abgeschlossen sein“, so Lange. Nach Kritik an den steigenden Baukosten, für die Rinteln bei rund 35 Millionen Euro Schulden derzeit eigentlich keine freien Mittel in der Stadtkasse hat, schlug sie einen Kompromiss in der Beschlussfassung vor. Der sieht vor, dass die Stadtverwaltung in Gesprächen mit dem Landkreis Schaumburg möglichst 50 Prozent der Kostensteigerung als Zuschuss einwerben soll. Zuvor hatte Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser (RI-Fraktion) seine ablehnende Haltung für das Projekt damit begründet, dass die Stadt hier auf „...fremdem Grund und Boden“ baue. Der Sportpark sei quasi eine Schenkung an den Landkreis Schaumburg. Rinteln sei für die sportliche Versorgung seiner Grundschulen verantwortlich und nicht für einen Sportpark der IGS und des Gymnasiums. Dagegen argumentierte Ulli Seidel, dass der Vereinssport in Rinteln dringend den Kunstrasenplatz benötige. Seine Aussage: „Der SC Rinteln hat mich damit beauftragt, das Projekt durchzubringen“, brachte ihm allerdings Gelächter im Rat ein. Im Kern stand die Mehrheit im Rat aber auf Seidels Seite. Heinrich Sasse (WGS) brachte es auf den Punkt: „Der Sportpark darf nicht sterben!“ Und so war das Votum bei vier Enthaltungen und zwei Gegenstimmen (RI-Fraktion) auch eindeutig pro Sportpark. Und was gab es noch so auf der Ratssitzung am Donnerstag? Werbebanner sollen künftig nicht mehr an der Bünte- und Seetorbrücke hängen, stattdessen auf Flächen, die die Stadt kostenfrei zur Verfügung stellt. Die „Mauer“ um die geplante Baustelle der IMMAC an der Klosterstraße muss nicht der Gestaltungssatzung der Stadt Rinteln entsprechen, sondern unterliegt dem Baurecht und ist somit rechtmäßig. Außerdem gab es eine Anfragenflut zu Fragen der Verkehrsführung an der Friedrich-Wilhelm-Ande-Straße, zu Blumenschmuck in der Innenstadt und mehr (SW berichtet an anderer Stelle).
Am 2. Juni findet das erste Konzert statt. (Foto: nd)

Szenische Konzerte-Reihe startet

In Kooperation mit Schloss Baum ist ein szenisches Konzert entstanden, das die Gräfin Marie Barbara Eleonore zu Schaumburg-Lippe (1744-1776) bekannt machen und erforschen möchte. Dazu wird es ab dem 2. Juni drei Konzert-Vorstellungen geben. Das Ensemble per questo, bestehend aus Harfe (Katharina Zimmermann/Hannover), Cello (Grzegorz Krawczak/Hannover), Flöte (Johanna Gädeke/Göttingen), Gesang und Rezitation (Beate Josten/Obernkirchen), hat sich mit dem Leben und Wirken der 1744 geborenen Gräfin Marie Barbara Eleonore zu Schaumburg-Lippe beschäftigt. War sie Vertraute und Mitdenkerin des Grafen und Regenten zu Schaumburg-Lippe? Beeinflusste sie den berühmten Herder in seiner Zeit in Bückeburg, der unter anderem ihretwegen seine Zeit am Bückeburger Hof nicht umgehend beendete? Das Ensemble hat ein szenisches Programm mit Musik aus der Zeit und des Bückeburger Bachs Johann Christoph Friedrich zusammengestellt, welches die Persönlichkeit und die innere Haltung der Gräfin und der adeligen Frauen in der Zeit des Rokokos verdeutlicht. Die drei Veranstaltungsorte sind die drei Schlösser, auf denen sich die Gräfin aufgehalten hat. Am Sonntag, 2. Juni, findet nun die Premiere statt. Das erste Konzert wird im Kaminsaal des Schloss Stadthagen stattfinden. Weiter gehts am 9. Juni im Staatsarchiv des Schlosses Bückeburg. Es folgt am Geburts- und Todestag, 16. Juni, das Konzert auf Schloss Baum. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Die Konzerte dauern ohne Pause gut eineinhalb Stunden. Karten gibt es an der Abendkasse oder über: info@schloss-baum.de.
Ein Anziehungspunkt der Stadt ist sicher der Klippenturm, der auf dem Wimmelbild auf keinem Fall fehlen darf. (Foto: ste)

Mitmachaktion „Rintelner Wimmelbild”

Die Stadt Rinteln möchte ein Kunstwerk der besonderen Art erstellen und ruft dazu Menschen in der Stadt dazu auf, ihre Gedanken in Bezug auf Rinteln mitzuteilen, damit daraus ein Wimmelbild enstehen kann. Die Frage dazu lautet: „Woran denken wir als erstes beim Heimat-, Lieblings-, Ausflugs- oder Urlaubsort Rinteln?” Was macht Rinteln mit seinen 18 Ortsteilen so besonders? Sind es Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Traditionen, Geschichten, tolle Feste, die wunderbare Natur oder Bräuche, die hier nach wie vor geleben werden? Wie sähe es aus, wenn man dies in einem Bild unterbringen würde? Per Definition ist ein Wimmelbild ein großflächiges Bild, das sehr viele verschiedene Elemente, Figuren und Handlungen auf einem Bild zeigt. Immer wieder kann man etwas Neues darauf entdecken. Und damit das Bild auch möglichst viele Facetten der Stadt und ihrer Besonderheiten zeigt, sind alle eingeladen dies mitzugestalten und mitzumachen: Einheimische, Besucherinnen und Besucher, Tagesgäste und auswärtige Fans der Gemeinde Rinteln, Urlauberinnen und Urlauber. Per Postkarte oder online können alle mitteilen, was für ihren Heimat- und Lieblingsort Rinteln steht und auf keinen Fall fehlen darf. So kann das Rintelner Wimmelbild als gemeinschaftliches Werk wachsen und die Identität der Gemeinde Rinteln widerspiegeln. Die Umsetzung übernimmt die Rintelner Künstlerin und Grafik-Designerin Martina Grandhomme. Die Mitmach-Aktion läuft vom 24. Mai bis 5. Juli. Mit der Teilnahme per Karte oder online sichert sich jeder gleichzeitig die Chance auf einen der vielen tollen Preise aus der Verlosung. Die Teilnahmekarten gibt es bei Sparkasse, Volksbank, im Handel, bei den Gastgebern der Gastronomie, Hotellerie und Campingplätzen, im Bürgerhaus am Marktplatz bei Pro Rinteln e.V. und in der Tourist-Information. An diversen Standorten stehen zusätzlich Boxen für den Einwurf der Karten. Online beteiligen kann man sich unter www.rinteln.de/wimmelbild.
Dr. Burkhard Peter geht in den Ruhestand. (Foto: privat)

Superintendent Dr. Burkhard Peter wird in den Ruhestand verabschiedet

Am 1. Juli wird der Seggebrucher Pastor, Superintendent Dr. Burkhard Peter (65) in den Ruhestand eintreten. Am Samstag, 1. Juni, wird er im Gottesdienst um 15.30 Uhr in der Kirche in Seggebruch offiziell aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand verabschiedet und entpflichtet. Der gebürtige Lüdersfelder Burkhard Peter studierte im Anschluss an das Abitur, das er am Stadthäger Ratsgymnasium ablegte, von 1977 bis 1982 am Missionsseminar des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) in Hermannsburg Evangelische Theologie. Nach seinem Vikariat, das er von 1982-1983 beim damaligen Landesbischof Dr. Joachim Heubach in Bückeburg und von 1983-1984 bei Pastor Christian Garms an der Kreuzkirche in Addis Abeba (Äthiopien) absolvierte, wurde Burkhard Peter im Dezember 1984 zum Pastor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe ordiniert. In den Jahren 1985 bis 2000 war Pastor Burkhard Peter als Missionar des ELM in der äthiopischen evangelischen Kirche Mekane Yesus (EECMY) in Äthiopien tätig. Während dieser Zeit arbeitet er von 1985 bis1991 am Distriktmissionar der EECMY mit Schwerpunkt Gemeindeaufbau und Gemeindegründung sowie Leitung von TEE (Theological Education by Extension). Von 1991 bis 1992 studierte Burkhard Peter Theologie und Afrikanistik an der Universität Hamburg mit Abschluss des Grundstudiums der Afrikanistik und Magisterexamen im Fachbereich Evangelische Theologie. Von 1992 bis 1995 war er Dozent an der Bibelschule Hossaina und Koordinator des Christian outreach to Muslims der South Central Synod der EECMY. Danach baute er in Addis Abeba eine Bibelschule auf und war dort bis 2000 als Dozent für Altes und Neues Testament sowie Griechisch am Mekane Yesus Seminary und für Altes Testament an der Ethiopian Graduate School of Theology tätig. 1998 promovierte Burkhard Peter zum Dr. theol. an der Universität Hamburg bei Prof. Theodor Ahrens.
Die ehemaligen „Schnittger Pavillons”, aus denen früher Milch- und Käsespezialitäten sowie die beliebten „Schokokuss-Brötchen” verkauft wurden, sind jetzt zu Naturpavillons umgebaut worden.  (Foto: ste)

Aus „Schnittger Pavillon” wird Naturpavillon

Lange Zeit fristeten die Pavillongebäude an der Klosterstraße eher ein Schattendasein ohne ein schlüssiges Konzept, auch war Abriss schon im Gespräch. Jetzt haben sich der NABU, der Heimatverein, der Obst- und Gartenbauverein und der Imkerverein zusammengeschlossen und wollen den Pavillon als neue Wirkungsstätte mit einem bunten Programm beleben. Über Wochen waren die Rintelner Vereine fleißig und haben die Räumlichkeiten mit Unterstützung der Stadt Rinteln renoviert. Die Einweihung für die breite Öffentlichkeit soll jetzt am Samstag, 8. Juni, sein. Zwischen 10 und 14 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, den Naturpavillon zu erkunden und zugleich im Rahmen eines bunten Programms die beteiligten Vereine näher kennenzulernen. So kann das Imkerhandwerk mit Honigverkostung kennengelernt werden, ein Glücksrad verspricht interessante Gewinne. Der NABU wird eine Ausstellung zu Insektennisthilfen präsentieren und auch allerhand Wissenswertes zur naturnahen Gartengestaltung präsentieren. Im Meisen-TV kann zudem live eine Blaumeise beim Brüten beobachtet werden. Der Obst- und Gartenbauverein wird seine Aktivitäten vorstellen und selbstgemachte Marmelade zum Verkosten anbieten, während der Heimatbund die Geschichte der ehemaligen Verkaufspavillons – nun Naturpavillon – in Zeitzeugengesprächen und mit anschaulichen Exponaten erlebbar machen wird. Auch die vielfältige Ausstellung der Vogelpräparate wird im Rahmen eines lebendigen Rundgangs vorgestellt. Ein kulinarisches Angebot rundet die Veranstaltung ab: So wird der beliebte Bio-zertifizierte Apfelsaft von der NABU-Streuobstwiese genauso wie Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten.
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