Schaumburger Wochenblatt

Wo finden überall Osterfeuer in Schaumburg statt? (Foto: Bild von floerio auf Pixabay)

Jetzt Osterfeuer im Landkreis Schaumburg 2026 melden

Osterfeuer gehören im Landkreis Schaumburg zu den festen Bräuchen rund um die Osterfeiertage. Sie symbolisieren das Ende der dunklen Wintermonate und den Beginn von Licht, Wärme und neuem Wachstum. In vielen Orten lodern am Abend des Karsamstags die Flammen, tauchen Plätze in ein stimmungsvolles Licht und schaffen eine besondere Atmosphäre für Jung und Alt. Häufig gehören Grillstände, Getränke und ein gemütliches Beisammensein dazu, sodass aus dem alten Brauchtum ein lebendiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft wird.
Die Weserbrücke ist der Problemfall Nummer eins bei der künftigen Führung des Radverkehrs in Nord-Süd-Richtung. (Foto: ste)

„Radfahrer absteigen und schieben“ ist nicht zielführend

Felix Wells ist der verkehrspolitische Sprecher des ADFC Schaumburg und in einem Interview mit dem Schaumburger Wochenblatt bezieht er Stellung zu den Planvarianten der Radverkehrsführung auf der Weserbrücke, dem Nadelöhr des Rintelner Radverkehrs, und auf der Bahnhofstraße. Wobei Wells auch betont, dass die Meinung des ADFC nur eine von mehreren sei und am Ende die Politik darüber entscheiden müsse, wie der Radverkehr künftig geführt werde. Sein vorweggenommenes Fazit: Der Radverkehr muss auf die Straße! Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ist Deutschlands größte Interessenvertretung für Radfahrende, die sich für eine konsequente Verkehrswende einsetzt. Er lobbyiert für bessere Radinfrastruktur, bietet Pannenhilfe, Versicherungen und touristische Infos an und engagiert sich für verkehrspolitische Änderungen.
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Oskar Urban erhält von Bürgermeisterin Andrea Lange die Ehrenamtskarte überreicht. (Foto: ste)

Ehrenamtskarte im Informatikunterricht beantragt

Eigentlich, so Oskar Urban, habe er den Antrag auf Ausstellung einer Ehrenamtskarte aus einer Laune im Informatikunterricht gestellt. Nachdem er die „Juleica“ (Jugendleiter-Card) absolviert habe, kam er im Unterricht auf die Idee der Antragstellung. „Und dann ging alles ganz schnell“, so Oskar beim Pressetermin im altehrwürdigen Rathaussaal mit Bürgermeisterin. Über den Freiwilligenserver des Landes Niedersachsen konnte er digital den Antrag stellen, sein Verein, die Rintelner DLRG, erhielt einen Prüfauftrag, ob Oskar auch tatsächlich ehrenamtlich tätig ist. Dann ging der Antrag nach Bestätigung an die Stadt Rinteln, wo nochmals geprüft wurde. Auch hier gab es keine Beanstandungen und Oskar wurde gefragt, ob er die Ehrenamtskarte per Post zugeschickt haben wollte, oder offiziell verliehen von der Bürgermeisterin der Stadt Rinteln: „Wenn ich schon mal die Chance habe, die Karte aus den Händen der Bürgermeisterin im Ratssaal zu erhalten, dann nutze ich die auch“, so Oskar selbstbewusst. Die Niedersächsische Staatskanzlei druckte also die Karte, schickte sie an die Stadt Rinteln und die terminierte die Übergabe an den Ehrenamtlichen. „Du stärkst mit Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit das Gemeinwohl, hast mit anderen zusammen hunderten von Kindern die Angst vor dem Wasser genommen und bist beim Schwimmkurs aktiv“, würdigte Lange seine Tätigkeit. Mit der Ehrenamtskarte gibt es nun zahlreiche Vergünstigungen für den Inhaber: „In einigen Bürgerbüros kann ich jetzt kostenlos kopieren und auch in Jugendherbergen habe ich jetzt Vorteile“, freute sich Oskar über die Auszeichnung. Für Andrea Lange war es die erste Ehrenamtskarte, die sie an eine Person unter 18 Jahren aushändigen konnte. Dabei ist die Beantragung einer solchen Karte kein Hexenwerk. Einfach auf www.freiwilligenserver.de gehen, Antrag stellen, schon geht der Prozess los. Voraussetzung ist allerdings, dass man tatsächlich ehrenamtlich unterwegs ist.
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