Schaumburger Wochenblatt

Die BBS-Stadthagen bietet zum Tag der offenen Tür viele Möglichkeiten, einen lebhaften Eindruck vom Schulleben zu erhalten.  (Foto: bb)

Tag der offenen Tür an der BBS

Die Berufsbildenden Schulen Stadthagen (BBS) laden für Freitag, den 8. März, von 13 Uhr bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte Schüler, Eltern und Freunde sollen dabei vielfältige Einblicke in den Schulalltag erhalten.
Das Kleine Bergwerk im Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen sucht mutige Kinder ab 6 Jahren, die Lust haben unter Tage in einem exklusiven Bereich das Handwerkszeug der Bergleute von früher auszuprobiere. (Foto: Thomas M.Weber)

Expedition ins Kleine Bergwerk für Kinder

Das Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen lädt Kinder ab sechs Jahren zu einer Expedition in das kleine Bergwerk  ein. Am Samstag, 9. März, geht es dazu in der Zeit von 13 bis 14.30 Uhr auf die Spur Arbeitswelt der Bergleute. Dabei darf ein echter Bohrhammer benutzt und die Bewetterung unter Tage ausprobiert werden. Nach spannenden Eindrücken und Mitmach-Aktionen unter Tage fahren die Mitarbeiter mit den Kindern in der Grubenbahn wieder aus. Der Anmeldeschluss ist Donnerstag, 7. März, um 15 Uhr. Anmeldungen können persönlich, per E-Mail (info@bb-mk.de) oder telefonisch unter 05722-90223 beim Museums-Service erfolgen. Für das Programm wird warme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen. Die Kosten betragen 9 Euro.
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Oliver Ast, Manuel Steckel, Christian Straub und Axel Wohlgemuth. (Foto: nd)

Engagierte Feuerwehr-Kameraden geehrt

Für die Stadt Bückeburg und für ihre vielen Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren in der Umgebung ist es eine besondere Würdigung, die nun hoffentlich weiter Schule macht: Die sogenannte Ehrenamtskarte vom Land Niedersachsen gibt es jetzt neu für drei weitere Kameraden der Bückeburger Wehren. Bisher konnten aktive Feuerwehrmitglieder anders als viele andere Ehrenamtler die Ehrenamtskarte trotz vieler geleisteter Stunden nicht beantragen. Das hat sich erst Mitte 2023 geändert. Damals wurde eine längst überfällige Änderung gestartet, um Feuerwehrleuten sowie Einsatzkräften des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste den Zugang zur Ehrenamtskarte zu erleichtert. Damit wollen das Land und die beteiligten Kommunen diesen herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl besonders würdigen. Bürgermeister Axel Wohlgemuth hatte daher jetzt für die Übergabe der Karten zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Bereits kurz nach der Änderung im vergangenen Jahr gab es die ersten Karten für die Feuerwehr. Dass die Karte auch an die Mitglieder von Feuerwehr und Co. verliehen werden kann, ist dennoch bislang recht wenig bekannt. Bürgermeister Wohlgemuth überreichte die Ehrenamtskarten nun an Oliver Ast, Manuel Steckel und Christian Straub. Die Ehrenamtskarte für Niedersachsen und Bremen gibt es schon seit 2007. Sie wurde als Anerkennung für ehrenamtliche Helfer in allen Bereichen auferlegt und bietet vorrangig finanzielle Vergütungen für diverse Freizeitangebote, Dienstleistungen und Waren, aber auch einige Gratis-Leistungen. Mittlerweile sind das über 700 verschiedene Angebote, die genutzt werden können.
Wenige Wochen alt ist das neue Pflaster und bereits ein halbes Dutzend ausgespuckte Kaugummis auf zwei Quadratmetern. (Foto: ab)

Bergmanns Plauderecke

Die Fußgängerzone in Stadthagen erhält ein neues Pflaster. Die neuen Pflastersteine hatten durchaus widersprüchliche Meinungen hervorgerufen, findet man doch diese Art von grauen Steinen in unendlich vielen Fußgängerzonen und die Individualität des mittelalterlichen Marktplatzes verliert damit einen Teil seiner Wirkung – so jedenfalls lautete eines der ablehnenden Argumente. Dass im Angesicht der zukünftigen Überhitzung der Innenstädte die einmalige Gelegenheit zum Pflanzen weiterer Bäume nicht genutzt wurde, als das alte Pflaster hochgenommen wurde, ist aus meiner Sicht sehr bedauerlich. Aufmerksame Leser einer zurückliegenden Kolumne hätten noch rechtzeitig darauf reagieren können (Elf Bäume auf einem halben Kilometer!). Was mich aber heute echt auf die Palme bringt, sind die zahllosen Kaugummis, die achtlos ausgespuckt, schon jetzt auf dem neuen Pflaster kleben. Der Umbau der Niedern- und Obernstraße ist noch nicht abgeschlossen, da finden Sie schon Dutzende der ekligen Hinterlassenschaften. Einmal abgesehen davon, dass eine Entfernung der Kaugummis erfahrungsgemäß zeit- und geldaufwändig ist, empfinde ich es als unschön, ekelhaft und unsozial, die Kaugummis einfach so in die Gegend zu spucken. Das Wissenschaftsmagazin „Geo“ weiß zu berichten, dass die Entfernung der Hinterlassenschaften in Deutschlands Städten etwa 900 Millionen Euro im Jahr verschlingt. Ob diese Menschen das in ihren Zimmern, Wohnungen oder Häusern auch machen? Harte Kaugummireste auf Teppich, Laminat, Parkett? Ich bin sicher, dass nicht! Kaugummi gibt es nicht erst, seitdem der Amerikaner Thomas Adam 1872 mit der industriellen Herstellung von „Adams New York No.1“ den Siegeszug der Kaumasse startete. Bei archäologischen Ausgrabungen in Schweden fand man Stücke von Birkenpech mit Zahnabdrücken, die darauf schließen lassen, dass Menschen bereits vor über 10.000 Jahren einen Vorläufer der heutigen Kaumasse entdeckten (Quelle: Wikipedia). Kaugummi gehört in den Mund, kann hier Geschmacksexplosionen entwickeln, wirkt zusätzlich positiv auf die Mundhygiene und sogar auf die Psyche. Mein Apell: nach dem Genuss gehört der Rest in den Mülleimer! Apropos Mülleimer. Sie gehören in ausreichender Zahl in die Fußgängerzonen. Idealerweise auf jeden Fall immer dort, wo auch Sitzgelegenheiten vorhanden sind. Das Vorhandensein der Abfallbehälter heißt nicht, dass jedefrau/jedermann sie auch nutzt. Sind jedoch keine oder zu wenige vorhanden, können sie natürlich auch nicht genutzt werden. Ganz deutlich wird das in der sanierten Obern- und Niedernstraße. Schauen Sie einmal in die (wenigen) Baumumrandungen. Die Vertiefungen dienen vielen Zeitgenossen offenbar als Ersatzmülleimer – mindestens aber als Ersatz-Aschenbecher. Auch dafür habe ich einen Tipp für die Stadtverwaltung. In der Fußgängerzone von Bad Oeynhausen befindet sich neben jeder Bank ein Mülleimer mit Extra-Zigarettenbehälter. Ich bin ganz sicher, dass ein Großteil der Kippen hier landen und nicht irgendwo. Zurück zum Kaugummikauen. Ich selbst kaue sie auch gern. Meine Wahl sind die mit Pfefferminz – die dürfen auch mal etwas schärfer sein. In Singapur würde ich mit Kaugummi in eine schwierige Situation geraten. In der als eine der sichersten und saubersten Städte der Welt geltenden Metropole ist Kaugummi seit 1992 komplett verboten und wird mit Strafen im fünfstelligen (!) Dollarbereich geahndet. Allein bereits der Besitz ist strafbar. Bei uns sind für das öffentliche Ausspucken eines Kaugummis zumindest Verwarn- oder Bußgelder ab 25 Euro vorgesehen. Ob in einer der Schaumburger Städte schon einmal jemand ein Bußgeld dafür bezahlt hat? Schreiben Sie mir gern Ihre Meinung zum Erscheinungsbild unserer Fußgängerzonen!
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