(Obernkirchen) | Schaumburger Wochenblatt

Alle Teilnehmende des Turniers inklusive der Gewinnerinnen und Gewinner sowie das Trainerehepaar Brünger: Obere Reihe von links nach rechts: Michaela Schaak, Uwe Dietrich, Christiane Felicitas-Schröder , Andrea Thiemer, Stefanie Felgendreher. Untere Reihe von links nach rechts: Elke Hermsmeier, Heike Brünger, Beate Brunke und Thomas Brünger. (Foto: privat)

Line Dance Sparte erfolgreich beim Breitensportturnier

Der TSV Krainhagen war bei der 10. Niedersächsische Landesmeisterschaft und dem Breitensportturnier im Line Dance “ gleich mit sieben Startern in Delmenhorst vertreten. Die Line Dance Sparte des TSV, „Motion in Line”, hatte sich angeleitet von Heike und Thomas Brünger (beides lizenzierte Trainer C Breitensport) intensiv auf diesen Tag vorbereitet - das sollte belohnt werden. Es gab gleich drei erste Plätze und einen vierten Platz. Auf Platz eins waren Uwe Dietrich, Michaela Schaak und Andrea Thiemer. Über einen sehr guten vierten Platz konnte sich Stefanie Felgendreher freuen. Für alle war es das erste Turnier wurde es ein voller Erfolg. Motiviert beschlossen alle Teilnehmende, Anfang November in Nordrhein-Westfalen noch einmal an den Start zu gehen. Wer Line Dance einmal ausprobieren möchte, ist jederzeit im TSV willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Trainiert wird immer sonntags ab 17.30 Uhr in der Vereinshalle des TSV Krainhagen (Ernst-August-Kranz-Str. 3 in Obernkirchen). Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des TSV/Motion in Line unter www.tsv-krainhagen.de zu finden.
Stolze Empfänger der Medaille: v.l.n.r. Lennox, Melissa, Junis, Kate. (Foto: ab)

Waldkindergarten stellt Vorschulprojekt vor

Die Arbeit im Waldkindergarten Obernkirchen unterscheidet sich wesentlich von der Arbeit in einem konventionellen Kindergarten. Um den Eltern zu zeigen, dass adäquate Vorschularbeit auch in Waldkindergärten geleistet wird, stellte die Einrichtung ein spannendes Vorschulprojekt vor. Lennox (6), Melissa (6) Kate (6) und Junis (5) hatten sich unter Begleitung von zwei pädagogischen Fachkräften mit dem Bus nach Bückeburg aufgemacht. Nina Pawletko von der Fachberatung der AWO- Kindertagesstätten Schaumburg Gesellschaft erklärte, dass die zukünftigen Schulkinder damit spielerisch auf den baldigen Alltag mit Schulbusfahren und dem Zurechtfinden in der Residenzstadt vorbereitet werden. Nach der Ankunft im Stadtzentrum sollten die Kinder gestellte Aufgaben verstehen und selbstständig Lösungen erarbeiten, um an das Ziel zu gelangen. Neben Teamarbeit und dem Orientieren in der ungewohnten Umgebung, war das richtige Verhalten im Straßenverkehr von Bedeutung. Selbstverständlich kam der Spaß an der Sache nicht zu kurz. Nach insgesamt 12 gelösten Aufgaben erreichten die aufmerksamen Vorschulkinder das unbekannte Ziel – eine Eisdiele im Zentrum. Hier durfte sich jedes Kind ein Eis nach persönlichem Geschmack bestellen. „Erdbeere, Schokolade, Smarties-Eis und Haselnuss,” wusste die sechsjährige Melissa später noch aus der Erinnerung zu berichten. Nach der Rückkehr, wieder per Bus, in den Kindergarten, erhielten die Absolventen eine Medaille, wobei nicht ein Wettkampf im Fokus stand, sondern das gemeinsame Erlebnis. Seit dem 1. Mai 2024 leitet die zertifizierte Waldpädagogin Anna Seifert die Einrichtung im Uhlenbruchtal. Nach eigenen Angaben hatte Seifert sogar den Jagdschein gemacht, um sich noch viel intensiver auf die besondere Aufgabe vorzubereiten. „Vorschularbeit ist für mich und mein Team essentiell und sollte durch praktische Angebote lebhaft gestaltet werden,“ lautet ihr Ziel. „Das soziale Miteinander und die Empathie für das Zusammenleben von Pflanzen, Tieren und Menschen stehen täglich im Fokus – denn nur das was man liebt schützt man“, hießt es in der gemeinsamen Erklärung. Von den insgesamt 15 verfügbaren Plätzen sind derzeit acht vergeben. Die Betreuungszeit ist von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr begrenzt. Obernkirchens Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin ist selbst begeistert von dem Waldkindergarten. „Er liegt mitten im schönen Uhlenbruchtal und ist trotzdem zentral gelegen,“ resümierte sie. Der Waldkindergarten Obernkirchen wurde 2016 eröffnet.
MitgliederfahrtenOrtsrat Gelldorf tagtMalen und Zeichnen im Stift ObernkirchenDrums Alive – Fitness für Kinder mit TrommelprogrammVisegrád-ConnectionPatientenuni zum Thema Verengungen der HalsschlagaderOrtsrat KrainhagenBauausschuss Obernkirchen tagtSinawali-Workshop in ObernkirchenInternationaler Frauentreff startetFamiliengottesdienst in der StiftskircheGästeführung im Stift
Die Abgeordneten erhielten bei einem Werksrundgang einen ausführlichen Überblick über die Ardagh Glass-Produktionsstätte. <br> (Foto: privat)

SPD-Politiker im Austausch mit Ardagh Glass

Die heimische Abgeordnete Marja-Liisa Völlers besuchte kürzlich gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Bernd Lange (beide SPD) Ardagh Glass Packaging, das stark von der Energiekrise betroffen ist und sich mit der Inbetriebnahme der „NextGen Furnace“ als weltweiter Vorreiter der Dekarbonisierung in der Glasindustrie etabliert hat. Im Gespräch mit Vertretern von Ardagh wurden die Herausforderungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Transformation zu einer klimaneutralen Industrie diskutiert und das Werk besichtigt. Dazu Völlers: „Ardagh Glass Packaging steht für einen traditionsreichen Betrieb in unserer Region, der seit seiner Gründung im Jahr 1799 – damals noch unter dem Namen Heye-Glas – Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft. Das Unternehmen ist durch die Energiekrise stark getroffen. Die Herausforderungen sind enorm. Als Politik haben wir bereits Unterstützungsmaßnahmen verabschiedet, allerdings profitieren Unternehmen wie Ardagh Glass Packaging nur minimal davon. Wir SPD-Abgeordnete setzen uns auf Bundes- und auf EU-Ebene dafür ein, dass auch kleinere energieintensive Unternehmen stärker unterstützt werden. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam langfristig die Krise bewältigen werden.“ Das Werk in Obernkirchen produziert mit rund 280 Mitarbeitern täglich fast zwei Millionen Glasbehälter, hauptsächlich Getränkeflaschen. Die Energiekrise hat die gesamte Branche hart getroffen. Zusätzlich sank die Nachfrage und der Importdruck stieg aufgrund der niedrigeren Energiekosten in anderen Herstellungsländern und die Kosten für Rohstoffe stiegen deutlich an.
Das neue Glasdach schützt die wiederhergestellten Holztüren vor der Witterung.  (Foto: nd)

Historische Schlosserei: Ein Kleinod im neuen Glanz

Das Kulturfenster Obernkirchen hat in einer kleinen Feierstunde den Abschluss der Restaurierung der Eingangstüren der Schlosserei Bornemann gewürdigt. Die Historische Schlosserei Bornemann in der Neumarktstraße hat über 200 Jahre lang ein Leben im Schattendasein geführt, bis im Jahr 2020 das davorstehende Gebäude abgerissen wurde. Seither kämpft die Fassade der alten Schlosserei mit der Witterung – und das zeigte sich schneller als gedacht in Schäden an den alten Holztüren. „Warum also diese Einladung hier und heute“, startete Heinz-Jürgen Brandt vom Obernkirchener Verein Kulturfenster in seiner Funktion als Museumsleiter und erzählte: Nach der Sanierung der Schlosserei in den Jahren 2007/2008 war das Haus noch versteckt und geschützt, doch nachdem das davorstehende Gebäude abgerissen war, zeigte sich ein massiver Verfall. „Wir mussten etwas tun”, so Brandt. Nur allein die Türen aufzuarbeiten, hätte wenig gebracht, denn ohne einen Wetterschutz, der jetzt in Form eines Glasvordaches eingeweiht wurde, hätte man in ein paar Jahren wieder morsche Türen beklagen müssen. Das Dach schützt fast die gesamte Häuserfront und sieht auf den ersten Blick zwar modern aus, hat aber auch sehr filigrane und beinahe antik wirkende Elemente, die man extra für den Standort so ausgewählt hat. Insgesamt hat das Projekt „nachhaltige Restaurierung der Eingangstüren” rund 18.000 Euro gekostet, wobei durch viel Eigenleistung und Spenden die Belastung für den Verein deutlich geringer ausfällt. So steuerten die Schaumburger Landschaft, der Rotary Club und auch viele private sowie Unternehmens-Förderer einen ordentlichen Anteil bei. Das niedersächsische Programm für kleine Kultureinrichtungen stockte das Budget zudem auf, sodass klar war, dass man sich die Lösung mit einem Vordach leisten kann. So wird das Museum auch in den kommenden Jahren seine einladende Front zeigen und Besucher anlocken.
Auch direkt in Obernkirchen kann es bald mit der Glasfaser-Verlegung losgehen - die Planungen laufen jetzt. (Foto: Deutsche Glasfaser)

Glasfaser bestätigt Ausbauplanung für Obernkirchen

Gute Nachrichten für Gelldorf West, Kernstadt Obernkirchen, Krainhagen und Röhrkasten: Die Deutsche Glasfaser baut das Glasfasernetz in diesen Bereichen aus. Die für den Ausbau erforderlichen 33 Prozent der Bürger im Ausbaugebiet haben nach der verlängerten Nachfragebündelung einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser unterzeichnet. Damit fällt jetzt der Startschuss für die eigentliche Ausbauplanung. „Es hat sich gelohnt, in die Verlängerung zu gehen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben diese zweite Chance genutzt“, sagt Christof Milek, Senior Projektleiter von Deutsche Glasfaser. „Als Digital-Versorger der Regionen treiben wir die Digitalisierung im ländlichen Raum voran. Wir freuen uns, nun auch Gelldorf West, Kernstadt Obernkirchen und Röhrkasten mit schnellem Internet zu versorgen und jetzt mit dem Ausbau loszulegen. Dabei setzen wir auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten vor Ort.“ Die erfolgreiche Nachfragebündelung ermöglicht es, das Glasfasernetz auszubauen. Die Deutsche Glasfaser beginnt mit der Planung der Bauarbeiten, angefangen bei der Festlegung des Standorts für den Glasfaserhauptverteiler bis hin zur Vorbereitung des Tiefbaus. Der Hauptverteiler ist das Zentrum des Glasfasernetzes im Ort und ist ein sichtbares Zeichen des Ausbaus. Im Anschluss beginnt der Baupartner von Deutsche Glasfaser mit den Tiefbauarbeiten und verlegt die Glasfaserleitungen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus).Als Nächstes werden nun alle Haushalte, die einen Vertrag unterzeichnet haben, vorab von dem Unternehmen angeschrieben. Dabei gibt es die Informationen über die einzelnen Schritte und das Thema Hausanschlüsse wird im Detail erklärt. FTTH ist als einzige Breitbandtechnik in der Lage, die rasant wachsenden Datenvolumen zuverlässig und schnell zu übertragen. „Beim digitalen Umbau in Deutschland kommen wir an einer flächendeckenden Breitbandversorgung nicht vorbei. Im ländlichen Raum ist sie wesentlich, damit dieser all seine Vorzüge in der Lebensqualität erhalten und entfalten kann. Als verlässlicher Partner der Kommunen und mit unserer jahrelangen Erfahrung gestalten wir den Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser wirtschaftlich, schnell und unbürokratisch“, so Milek weiter. Alle Informationen über die Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de abrufbar.
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