Nach dem zurückliegenden Schneewochenende ziehen die vier zuständigen Straßenmeistereien des Geschäftsbereiches Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) eine positive Bilanz. Tagsüber, in den Nachtstunden und bei dringendem Bedarf war der Winterdienst unterwegs mit allem, was an Personal und Fahrzeugen zur Verfügung stand.
Unter teils eisigen Bedingungen leisteten die Beschäftigten auf ihren Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Die Einsätze erfolgten gut koordiniert und auf Grundlage einer sorgfältigen Vorbereitung.
Zudem war ausreichend Streugut vorhanden, sodass eine schnelle und wirksame Glättebekämpfung sichergestellt werden konnte. Da für die kommenden Tage wärmeres Wetter und bessere Bedingungen vorhergesagt sind, wird diese Phase genutzt, um Streugut nachzufüllen und die Batterien der Mitarbeiter wieder aufzuladen.
Sperrungen nötig
Trotz des großen Streckennetzes des Geschäftsbereiches Hameln konnten nahezu alle Bereiche verkehrssicher gehalten werden, bis auf wenige Ausnahmen, die letztlich dem Umstand geschuldet sind, dass die Fahrzeuge des Winterdienstes nicht überall gleichzeitig sein können. Die Bundesstraße 442/Ortsumgehung Rodenberg musste für knapp 24 Stunden gesperrt werden, ebenso verhielt es sich bei der Landesstraße 401 (über den Nienstedter Pass) und auch der Trog Lindhorst musste zeitweise gesperrt werden; zwischenzeitliche Schneeverwehungen hatten die kurze Abwesenheit der Räumdienste „genutzt“ und die Bereiche unbefahrbar gemacht. Die Leitung der Straßenmeisterei Stadthagen reagierte schnell und verantwortungsbewusst und leitete die Sperrungen ein. Im Laufe des Samstags und am Sonntagmorgen waren aber wieder alle genannten Strecken frei, mit großem Gerät und viel persönlichem Einsatz über das gesamte Wochenende hatten die Mitarbeiter wieder ordentliche Zustände hergestellt.
Im Bereich der Straßenmeisterei Rinteln wurde die L 434 im Bereich Friedrichswald zeitweise gesperrt, ebenso die Kreisstraße 63 zwischen Langenfeld und Hattendorf. Hier waren die Mitarbeiter am Montagmorgen noch im Einsatz, um die Straße wieder frei befahrbar zu machen.
Im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Hameln war die K 52 zwischen Eichenborn und Neersen aufgrund von Schneeverwehungen für den Verkehr vollgesperrt gewesen. Auch hier sorgte der Einsatz der Mitarbeiter dafür, dass die Straße schnell wieder nutzbar war. Größtenteils „schwarze Straßen“ meldete die Straßenmeisterei in Eschershausen, lediglich vereinzelte Störungen wie querstehende Laster und umgestürzte Bäume gab es zu verzeichnen, auch hier leisteten die Mitarbeiter schnelle Abhilfe.
Mit Blick auf die vor dem Wochenende prognostizierte Wetterentwicklung ist die Region insgesamt glimpflich davongekommen. Dennoch hat das Schneewochenende gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger und gut organisierter Winterdienst ist. Allen Mitarbeitenden der vier Straßenmeistereien im Geschäftsbereich Hameln gilt großer Dank. Nahezu 24 Stunden im Dienst, immer „mit dem Kopf bei der Sache“, immer abrufbereit.