Schaumburger Wochenblatt

Typische Biberspuren sind entlang der Weser von Hameln bis nach Rinteln an vielen Stellen zu sehen.  (Foto: ste)

Teil eins: Gekommen um zu bleiben

Der Biber ist zurück in Schaumburg; und zwar kräftig. Entlang der Weser von Hameln bis nach Rinteln kann man sie sehen, die Spuren von Biberaktivitäten. Warum der Biber beim NABU-Biber Experten ein hochwillkommener Rückkehrer ist und warum der Biber nicht überall gern gesehen ist, dazu befragten wir Ralf Schulte, Biologe und seit über 40 Jahren mit Bibern beschäftigt. „Seit Neuestem darf ich mich sogar geprüfter Bibersachverständiger des Landes Niedersachsen bezeichnen“, so Schulte. Er berät die Naturschutzbehörden der Stadt Hameln und des Landkreises Hameln-Pyrmont in Fragen des Biberschutzes und möchte die „...Grautöne zwischen der populistischen Schwarzmalerei von Anthony Lee und den holzschnittartigen Antworten des Landkreises (Schaumburg)“ in diesem Artikel herausarbeiten.
Schneefälle im Landkreis vorhergesagt – Schulbetrieb nicht abgesagtAmtliche Unwetterwarnung für Teile des Landkreises++ Amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis in Schaumburg ++Leichter Schneefall und WindböenBriefmarken-Freunde laden ein„Fit für's Ehrenamt” geht weiter
Rhein-Main-Link: Boden wird auf
Kampfmittel untersucht - Drohnen im Einsatz
Kostenlose Schülerbeförderung in Niedersachsen vorerst gescheitertVorwarnung vom Deutschen Wetterdienst und der KreisfeuerwehrDeutsche Wetterdienst gibt Vorwarnung herausMenschenwürde schützenWestfalen Weser erfasst Zählerstände im Landkreis Schaumburg – Ableser unterwegs
Stefan Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Sparkassenvorstand informieren nicht ohne Stolz über die hervorragenden Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres. (Foto: ste)

Fast jeder zweite Schaumburger ist Kunde der Sparkasse

Sparkassenvorstand Stefan Nottmeier nahm bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Schaumburg gleich zu Beginn allen Teilnehmenden die Sorge, dass die Sparkasse mit dramatischen Nachrichten die Öffentlichkeit suche. „Wir wollen darüber informieren, wie es der heimischen Sparkasse geht”, und der gehe es richtig gut, freuten sich Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Vorstand. Und das trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in der schwächsten Volkswirtschaft im Euroraum. Obwohl die Jahresabschlusszahl der Sparkasse ein gut gehütetes Geheimnis bleibt, sprachen die nackten Zahlen für sich. Erstmals überschreitet die Bilanzsumme die Marke von drei Milliarden Euro, das Geschäftsvolumen wächst um 2,8 Prozent, das Kreditneugeschäft hat sich im privaten und gewerblichen Bereich stark ausgeweitet, die Darlehensauszahlungen steigen um fast 40 Prozent auf rund 430 Millionen Euro und die Darlehenszusagen um gewaltige 65 Prozent auf über 500 Millionen Euro. Damit verwaltet die Sparkasse ein Geldvermögen von knapp 3,8 Milliarden Euro und wächst um 4,6 Prozent. Auch Einlagen, Kundenwertpapiere und Wertpapierumsätze verzeichnen erhebliche Steigerungen. Die Sparkasse sieht sich deshalb auch stark aufgestellt für die zukünftige Entwicklung und stärkt das Eigenkapital zur Schaffung von Spielraum für zukünftige Investitionen und Kreditneugeschäft. Wie stark die Sparkasse im Landkreis und in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist, das zeigt auch der Marktanteil der Sparkasse von 48,4 Prozent. Das heißt, fast jeder zweite Schaumburger vertraut seine Geldgeschäfte der Sparkasse an. Kein Wunder also, dass die Sparkasse Schaumburg auch Geld in die Hand nimmt und ihre Geschäftsstelle in Obernkirchen für eine zukunftsfähige Beratung und nachhaltige Gebäudeoptimierung mit etwa vier Millionen Euro fit macht. Start soll im Februar sein, die Fertigstellung wird für Mitte 2027 erwartet: „Ein kleines Konjunkturprogramm für Schaumburg”, so Stefan Nottmeier. Der Betrieb läuft in Containern reibungslos weiter.
north