Schaumburger Wochenblatt

Wegen gefrierendem Ragen fällt der Unterricht an allgemeinbildenden Schulen im Landkreis am 4. Februar aus. . (Foto: Adobe Stock)

Schulausfall im Landkreis wegen Eisregen und Schneeverwehungen

Unterricht an allgemeinbildenden Schulen fälls aus - Straßenmeisterei im Dauereinsatz
Ein Kommentar von Axel Bergmann. (Foto: privat)

Winter in Schaumburg - Kommentar von Axel Bergmann

Zum zweiten Mal (!) in diesem Winter hat es geschneit und erneut verfällt der Norden in Schockstarre. Schulausfall wie beim letzten Mal oder doch nicht? Die Bürger Info & WarnApp (BIWAPP) hatte diese Entscheidung am späten Montagmorgen in die Kompetenz der Eltern gelegt. In BIWAPP hatte der Landkreis etwas unglücklich formuliert, dass die Straßenverhältnisse einen geregelten Schultransport nicht zuließen. Wie beim letzten Mal ist zunehmend Kritik an den zuständigen Räum- und Streudiensten zu vernehmen. Den Kritikern möchte ich sagen:“ Gehen Sie sicher davon aus, dass die Leiter der Straßenmeistereien und der Bauhöfe die Situation im Vorfeld zur Kenntnis nehmen und ihre Mitarbeiter so früh es geht auf die Straßen schicken. Da wartet niemand, bis er in Ruhe gefrühstückt hat!“ Alle Beteiligten tun ihr Bestes! Möglicherweise reichen Personal und Material nicht aus, um zufriedenstellende Zustände herzustellen. Für die paar Tage, die überhaupt Schneeräumung erforderlich ist, sollte das Vorhandene wohl reichen. Personal und Fahrzeuge nur vorzuhalten kostet sehr viel Geld – und das zahlt der Bürger – oder lieber nicht.
Ein Winterdienst-Lkw wird mit Salz beladen. (Foto: Privat)

Winterdienste im verschneiten Schaumburg

„Die Formulierung im Internet und auf der Meldeseite der Bürger Info & Warn APP (BIWAPP) für den Landkreis Schaumburg war tatsächlich etwas unglücklich gewählt!“ Charlotte Bachmaier, seit dem 1. Januar Leiterin des Amtes für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landkreis Schaumburg, räumte im Gespräch mit dem Schaumburger Wochenblatt ein, dass die Meldung durchaus als Kritik an den Räumdiensten verstanden werden konnte. Zum Hintergrund: Am Montagmorgen um kurz vor 10.00 Uhr, meldete der Landkreis auf seiner Homepage und über den Meldedienst BIWAPP, dass „… es offenbar trotz des lange angekündigten Schneefalls … nicht möglich war, die Straßen im Landkreis zu räumen, fällt auf zahlreichen Strecken die Busbeförderung aus.“ Eltern hatten damit die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder auch nicht.
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Stefan Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Sparkassenvorstand informieren nicht ohne Stolz über die hervorragenden Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres. (Foto: ste)

Fast jeder zweite Schaumburger ist Kunde der Sparkasse

Sparkassenvorstand Stefan Nottmeier nahm bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Schaumburg gleich zu Beginn allen Teilnehmenden die Sorge, dass die Sparkasse mit dramatischen Nachrichten die Öffentlichkeit suche. „Wir wollen darüber informieren, wie es der heimischen Sparkasse geht”, und der gehe es richtig gut, freuten sich Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Vorstand. Und das trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in der schwächsten Volkswirtschaft im Euroraum. Obwohl die Jahresabschlusszahl der Sparkasse ein gut gehütetes Geheimnis bleibt, sprachen die nackten Zahlen für sich. Erstmals überschreitet die Bilanzsumme die Marke von drei Milliarden Euro, das Geschäftsvolumen wächst um 2,8 Prozent, das Kreditneugeschäft hat sich im privaten und gewerblichen Bereich stark ausgeweitet, die Darlehensauszahlungen steigen um fast 40 Prozent auf rund 430 Millionen Euro und die Darlehenszusagen um gewaltige 65 Prozent auf über 500 Millionen Euro. Damit verwaltet die Sparkasse ein Geldvermögen von knapp 3,8 Milliarden Euro und wächst um 4,6 Prozent. Auch Einlagen, Kundenwertpapiere und Wertpapierumsätze verzeichnen erhebliche Steigerungen. Die Sparkasse sieht sich deshalb auch stark aufgestellt für die zukünftige Entwicklung und stärkt das Eigenkapital zur Schaffung von Spielraum für zukünftige Investitionen und Kreditneugeschäft. Wie stark die Sparkasse im Landkreis und in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist, das zeigt auch der Marktanteil der Sparkasse von 48,4 Prozent. Das heißt, fast jeder zweite Schaumburger vertraut seine Geldgeschäfte der Sparkasse an. Kein Wunder also, dass die Sparkasse Schaumburg auch Geld in die Hand nimmt und ihre Geschäftsstelle in Obernkirchen für eine zukunftsfähige Beratung und nachhaltige Gebäudeoptimierung mit etwa vier Millionen Euro fit macht. Start soll im Februar sein, die Fertigstellung wird für Mitte 2027 erwartet: „Ein kleines Konjunkturprogramm für Schaumburg”, so Stefan Nottmeier. Der Betrieb läuft in Containern reibungslos weiter.
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