Schaumburger Wochenblatt

Stefan Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Sparkassenvorstand informieren nicht ohne Stolz über die hervorragenden Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres. (Foto: ste)

Fast jeder zweite Schaumburger ist Kunde der Sparkasse

Sparkassenvorstand Stefan Nottmeier nahm bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Schaumburg gleich zu Beginn allen Teilnehmenden die Sorge, dass die Sparkasse mit dramatischen Nachrichten die Öffentlichkeit suche. „Wir wollen darüber informieren, wie es der heimischen Sparkasse geht”, und der gehe es richtig gut, freuten sich Nottmeier und Oliver Schiller aus dem Vorstand. Und das trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in der schwächsten Volkswirtschaft im Euroraum. Obwohl die Jahresabschlusszahl der Sparkasse ein gut gehütetes Geheimnis bleibt, sprachen die nackten Zahlen für sich. Erstmals überschreitet die Bilanzsumme die Marke von drei Milliarden Euro, das Geschäftsvolumen wächst um 2,8 Prozent, das Kreditneugeschäft hat sich im privaten und gewerblichen Bereich stark ausgeweitet, die Darlehensauszahlungen steigen um fast 40 Prozent auf rund 430 Millionen Euro und die Darlehenszusagen um gewaltige 65 Prozent auf über 500 Millionen Euro. Damit verwaltet die Sparkasse ein Geldvermögen von knapp 3,8 Milliarden Euro und wächst um 4,6 Prozent. Auch Einlagen, Kundenwertpapiere und Wertpapierumsätze verzeichnen erhebliche Steigerungen. Die Sparkasse sieht sich deshalb auch stark aufgestellt für die zukünftige Entwicklung und stärkt das Eigenkapital zur Schaffung von Spielraum für zukünftige Investitionen und Kreditneugeschäft. Wie stark die Sparkasse im Landkreis und in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist, das zeigt auch der Marktanteil der Sparkasse von 48,4 Prozent. Das heißt, fast jeder zweite Schaumburger vertraut seine Geldgeschäfte der Sparkasse an. Kein Wunder also, dass die Sparkasse Schaumburg auch Geld in die Hand nimmt und ihre Geschäftsstelle in Obernkirchen für eine zukunftsfähige Beratung und nachhaltige Gebäudeoptimierung mit etwa vier Millionen Euro fit macht. Start soll im Februar sein, die Fertigstellung wird für Mitte 2027 erwartet: „Ein kleines Konjunkturprogramm für Schaumburg”, so Stefan Nottmeier. Der Betrieb läuft in Containern reibungslos weiter.
Heidi Niemeyer sammelt in den Tafeln das ganze Jahr schon kleine Geschenke für Kinder und freut sich insbesondere, dass sie in diesem Jahr 120 Adventskalender ausgeben konnte.  (Foto: ste)

Manchmal reicht es nicht für alle

Für die meisten Menschen ist es zum Weihnachtsfest die gängige Normalität, dass man sich für das Festessen etwas ganz Besonderes einfallen lässt und entsprechend dafür einkauft. Doch die etwa 3.000 Kunden der Schaumburger „Tafeln“, dazu gehören Stadthagen, Rinteln sowie die Ausgabestellen in Bad Nenndorf und Obernkirchen, müssen nehmen was sie bekommen. Und damit das auch etwas Besonderes für sie zum Fest wird, bereitet man sich bei den „Tafeln“ schon das ganze Jahr darauf vor, sammelt beispielsweise gespendetes Spielzeug, hofft auf weihnachtstypische Waren, die von den Märkten gespendet werden. Und DRK-Koordinatorin Heidi Niemeyer, die unermüdlich auf der Suche nach immer weiteren Spendern für die Tafelstandorte ist, freut sich, dass es in diesem Jahr erneut gelungen ist, schon in der Adventszeit die Herzen der Menschen höher schlagen zu lassen. 120 Adventskalender wurden gespendet, 650 Christstollen und auch durch die Wunschbäume für Rentner und Kinder, die im Rintelner Marktkauf, beim DM-Markt in Rinteln, in Stadthagen bei den Schaumburger Nachrichten, in Rehren auf dem Marktplatz und in der Baptistenkirche in Stadthagen aufgestellt sind, kommt es zu glücklichen Gesichtern bei den Bedürftigen.
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Verpackungs(wahn)sinn

Ja, ich gebe es gleich ganz zu Anfang zu – wir kaufen auch im Internet, genauer gesagt, bei Amazon! Temu oder Aliexpress sind auch für uns grundsätzlich tabu. Ich sage dies zu Beginn, damit ich allen „Shit-Stormern“ nach dem Lesen dieses Textes den Wind aus den Segeln nehme. Man sagt ja, wenn ich offen etwas zugebe, dann bin ich nicht mehr so angreifbar. Natürlich weiß ich, dass ich nur mit meinen Einkäufen in regionalen Geschäften die örtliche Wirtschaft unterstütze, manchmal geht es aber nicht anders. Früher – die älteren werden sich noch erinnern können – war es sogar einmal beschämend, bei Aldi einzukaufen! Ich denke, das ist heute nicht mehr so. Zurück zu Amazon und dem Verpackungsirrsinn. Das Ladekabel funktioniert nicht mehr, ein Knick am Stecker. Natürlich am Wochenende. Schnell mal eben ins Internet, für eine Handvoll Euro ein passendes Kabel gefunden und zwei Klicks weiter gekauft. Montag morgen steht der passend uniformierte Paketbote vor der Tür und übergibt mir ein Paket von der Größe eines mittelgroßen Schuhkartons. Natürlich habe ich umgehend meine Frau gefragt, was sie noch bestellt hatte. Antwort: Nichts! Also, den Spezialverschluss aufgezogen und den Karton aufgeklappt – ich fühlte mich fast ein wenig wie ein Kind bei einem Weihnachtsgeschenk – und finde als erstes eine dicke Schicht Luftpolsterfolie. Etwas Besseres zum Schutz des Inhaltes gibt es wohl kaum, aber, Plastik in rauen Mengen und energieaufwändig in der Herstellung. Dann, eingezwängt in einer Ecke, der Karton mit dem bestellten Ladekabel. Im Karton eine Plastikhülle (!) und das mit einem Plastikdraht (!) verzwirbelte Kabel.
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