(Bückeburg) | Schaumburger Wochenblatt

Am 8. Juni veranstaltet „Mukke SHG“ wieder das Konzert „Live Rock Schaumburg“, vier Bands legen an dem Abend los (Archivbild).  (Foto: privat)

Vier Bands rocken los

Der Verein „Mukke SHG“ lädt zur siebten Auflage von „Live-Rock-Schaumburg“ ein. Am 8. Juni ab 17 Uhr spielen vier Bands auf der Bühne in der Kronenwerken Bückeburg, der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Ehrung von Bernhard Kröger für 30 Jahre Siedlergemeinschaft.  (Foto: privat)

Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Bückeburg

Die Siedlergemeinschaft Bückeburg traf sich im Jetenburger Hof zur alljährlichen Versammlung. Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Kornelia Müller ging man mit dem Servieren der traditionellen Gulaschsuppe erst einmal zum gemütlichen Teil über, bevor man sich durch 13 teilweise etwas trocknere Tagesordnungspunkte arbeitete. Die Vertreter der VGH-Versicherung die Herren Graumann und Everding stellten den Kooperationsvertrag zwischen dem Verband Wohneigentum und ihrer Versicherung vor, der den Mitgliedern der Siedlergemeinschaft geldwerte Vorteile beim Versicherungsangebot der VGH beschert. Die Berichte des Vorstands mit Ausführungen zum Adventskaffee, Grünkohlessen, Nistkasten- und Grüngürtelreinigung sowie die Statements der Kassiererin und der Kassenprüfer wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Allen Helfern wurde gedankt. Folgende Funktionsträger wurden in ihren Ämtern bestätigt oder neu gewählt: Vorsitzende Kornelia Müller, Stellvertreter Kai Stratmann, Stellvertreterin und Schriftführerin Anja Stratmann, Kassiererin Marina Wache, Kassenprüfer Dirk Möller und Martin Franz, Festausschuss Angelika Hohnemeyer, Beisitzer Hans Schlusche, Betreuung Internetseite Wolfgang Meier. Unter Ehrungen gab es die 30-jährige Mitgliedschaft von Bernhard Kröger und die 50-jährige Mitgliedschaft von Inge Kramer die der Vorsitzende der Kreisgruppe Hameln/Pyrmont Rolf-Gerd Knapp mit dem Überreichen von Ehrenurkunden und Blumensträußen würdigte. Die Versammlung gedachte auch den vier verstorbenen Mitglieder Heinz Kramer, Gerda Hauptmüller, Wilhelm Ackmann und Renate Döpking.
Termin. (Foto: placeholder)

Christlicher Sender stellt sich vor

Der christliche Sender radio horeb wird sich am Samstag, 8. Juni, in der Fußgängerzone von Bückeburg vorstellen. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr wird ein Team des Senders katholischer Prägung sein Angebot vorstellen. Dazu gehört neben dem bundesweit empfangbaren Programms auch ein Podcast. Ins Leben gerufen wurde radio horeb 1996 und war 2011 er als einer der ersten Sender Deutschlands digital am Start. „Radio Horeb ist seit seiner Gründung für immer mehr Menschen eine unverzichtbare Quelle geistlicher Nahrung geworden, die andernorts oft versiegt”, sagt Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher: „Wenn wir spirituell wachsen wollen, brauchen wir diesen Input mehr denn je. Gerade heute zeigt sich, wie vorausschauend es war, vor mehr als 25 Jahren einen christlich geprägten privaten Hörfunksender in Deutschland zu gründen, der sich am Leben der katholischen Kirche orientiert.”
EFAS WirtschaftsrundeAusschuss tagtFührung auf dem Friedhof an der Scheier StraßeGästeführung: „Länger besser leben“Gästeführung: „Krieg und Frieden“Stadtverwaltung geschlossen Neuer Kirchenvorstand Meinsen gewähltEinführung in die Portraitfotografie in der VHSSprechstundeGarten-Flohmarkt in EvesenGottesdienste Gemeindekirchenrat wird feierlich eingeführt
Omas gegen Rechts flankierten die Veranstaltung der parten „dieBasis”. (Foto: privat)

Omas gegen Rechts stellen sich gegen Querdenker

Die Partei „dieBasis“ hatte am vergangenen Wochenende eine Demo in Bückeburg angemeldet, um gegen die neuen Regeln der WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) zu protestieren. Flankiert wurde die Veranstaltung durch die Gruppierung Omas gegen Rechts: “Die Omas gegen Rechts Schaumburg stehen seit dem Aufkommen der Corona-Leugner-Szene und deren Fortsetzung in diversen Verschwörungstheorien jeden Montag in Bückeburg und Stadthagen, um die Bürger mit Fakten mitzunehmen und ihnen die Angst vor diesen Verschwörungstheoretikern und Demokratiegegner zu nehmen,” erläutert Gabi Sosnitza von den OGR Schaumburg. “Die Partei ‘dieBasis’ ist seit der Corona-Pandemie als Sammelbecken von Querdenkern, Coronaleugnern, Antisemiten und Verschwörungsanhängern bekannt”, so die Veranstalter der Gegendemonstration. “Offen werden krude Thesen über die Pandemie, Lügen und Hetze verbreitet, diverse Mitglieder der Basis stehen rechtsradikalen Organisationen nahe. AfD Thesen werden häufig unterstützt,” informieren die Veranstalter der Gegendemonstration. Dem breit gestreuten Aufruf zur Demonstration sind allerdings deutlich weniger Menschen gefolgt als von den Veranstaltern angemeldet waren. Als Redner trat auch der von den Freien Wählern nominierte Kandidat für das Europaparlament, Anthony-Robert Lee aus Rinteln auf. Die Berliner Politiker bezeichnete er als Psychopathen und bediente als „überqualifizierter Kommunalpolitiker“ die Thesen, dass Lobbyisten und NGOs die Regierung beherrschen würden. Zur Gegendemonstration hatte die Initiative Omas gegen Rechts (OGR) aufgerufen und wurde dabei von „Schaumburger-Vereine-für-Demokratie“ und „Bad Nenndorf ist bunt“ unterstützt. Die Initiative Omas gegen Rechts wurde vor kurzem mit dem Aachener Friedenspreis 2024 für ihr Engagement gegen rechtsextreme und faschistische Entwicklungen ausgezeichnet. Die Redner wiesen auf die Gefahren der Verschwörungs-Hetzer hin. Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus seien Gefahren für eine offene und pluralistische Gesellschaft, wurde dabei bekräftigt. Jürgen Uebel (Bad Nenndorf ist bunt) berichtete über die erfolgreiche Auseinandersetzung der demokratischen Bürger mit den früheren Nazi-Aufmärschen in Bad Nenndorf. Eberhard Greuel vom MEC - Modelleisenbahner Verein aus Stadthagen erinnerte an die schwere Vergangenheit der Reichsbahn, die den Hass der Nazis gegen Juden und viele anderen Menschengruppen mit Transporten in die Vernichtungslager unterstützte. Dr. Kirsten Bliefernicht von den OGR gab einen Überblick über die tatsächlichen Aufgaben und Erfolge der WHO. Sie erinnerte daran, dass Menschheits-Geiseln wie Pocken und Kinderlähmung dank der Arbeit der WHO als ausgestorben gelten, dass enorme Erfolge bei der gesundheitlichen Entwicklung in weiten Teilen der Welt nur durch diese UNO-Organisation möglich geworden sind. “Die von der Kleinpartei „dieBasis“ publizierten Zitate in Bezug auf die geplanten Maßnahmen zur weltweiten Pandemiebekämpfung sind reißerisch und aus dem Zusammenhang gerissen. Jedes Land auf der Welt bleibt für die Umsetzung von WHO Empfehlungen selbst verantwortlich,” erläuterte Bliefernicht. Die beiden Demonstrationen wurden durch die Polizei vor Ort geschützt. Außer einigen verbalen Auseinandersetzungen, die auch bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurden, verlief die Kundgebungen friedlich.
Zum Start der Aktion trafen sich Jennifer Mohme-Xhata von der Hof-Apotheke,  Annika Fauth vom Stadtmarketing, Innitiator Moreno Ciotti , Bürgermeister Axel Wohlgemuth, Astrid Herbst-Wagner von der Tourist-Information und Peter Schmitz vom Cafe Augusta. (Foto: nd)

Einsam im Café? Das ist „Bückeburg isst nicht allein”

„Entschuldigen Sie, ist dieser Platz noch frei, darf ich mich zu Ihnen setzen?“ Diese Frage geht vielen, die allein unterwegs sind und in einem Café einkehren, nicht so leicht von der Seele.  In Bückeburg startet daher eine Aktion, die in anderen Städten schon erfolgreich ist: Gastronomen markieren dabei Tische und Plätze, die speziell dafür gedacht sind, dass man sich zu einem „Fremden“ setzt und mit ihm gemeinsam sein Essen genießen kann, ins Gespräch kommt und eine gute Zeit haben kann. Die Aktion heißt „Bückeburg isst nicht allein” und fußt auf der Idee, dass man Hemmschwellen im aufeinander Zugehen durch die richtigen Rahmenbedingungen ganz schnell fallen lassen kann. Der wird nun in Bückeburg geschaffen. VHS-Leiterin Ute Urselmann und VHS-Mitarbeiter Moreno Ciotti haben das Konzept im Bückeburger Rathaus vorgestellt und Bürgermeister Axel Wohlgemuth dafür begeistert. Zusammen mit dem Bückeburger Stadtmarketing Verein trat man dann an die ersten Gastronomen heran, um die Idee von „Bückeburg isst nicht allein“ bekannt zu machen.  Zum Startschuss der Aktion im Mai sind nun die beiden Eiscafés „Adria“, das Café Augusta, die Hof-Apotheke und das Wirtshaus „Zur Falle“ mit dabei – weitere werden folgen; Interessierte können beim Stadtmarketing Material bekommen, um die Aktion zu bewerben. An den Eingangstüren der teilnehmenden Betriebe findet man dazu einen grünen Aufkleber, mit dem Logo der Stadt und dem Schriftzug „Bückeburg ist nicht allein“.  
Dr. Burkhard Peter geht in den Ruhestand. (Foto: privat)

Superintendent Dr. Burkhard Peter wird in den Ruhestand verabschiedet

Am 1. Juli wird der Seggebrucher Pastor, Superintendent Dr. Burkhard Peter (65) in den Ruhestand eintreten. Am Samstag, 1. Juni, wird er im Gottesdienst um 15.30 Uhr in der Kirche in Seggebruch offiziell aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand verabschiedet und entpflichtet. Der gebürtige Lüdersfelder Burkhard Peter studierte im Anschluss an das Abitur, das er am Stadthäger Ratsgymnasium ablegte, von 1977 bis 1982 am Missionsseminar des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) in Hermannsburg Evangelische Theologie. Nach seinem Vikariat, das er von 1982-1983 beim damaligen Landesbischof Dr. Joachim Heubach in Bückeburg und von 1983-1984 bei Pastor Christian Garms an der Kreuzkirche in Addis Abeba (Äthiopien) absolvierte, wurde Burkhard Peter im Dezember 1984 zum Pastor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe ordiniert. In den Jahren 1985 bis 2000 war Pastor Burkhard Peter als Missionar des ELM in der äthiopischen evangelischen Kirche Mekane Yesus (EECMY) in Äthiopien tätig. Während dieser Zeit arbeitet er von 1985 bis1991 am Distriktmissionar der EECMY mit Schwerpunkt Gemeindeaufbau und Gemeindegründung sowie Leitung von TEE (Theological Education by Extension). Von 1991 bis 1992 studierte Burkhard Peter Theologie und Afrikanistik an der Universität Hamburg mit Abschluss des Grundstudiums der Afrikanistik und Magisterexamen im Fachbereich Evangelische Theologie. Von 1992 bis 1995 war er Dozent an der Bibelschule Hossaina und Koordinator des Christian outreach to Muslims der South Central Synod der EECMY. Danach baute er in Addis Abeba eine Bibelschule auf und war dort bis 2000 als Dozent für Altes und Neues Testament sowie Griechisch am Mekane Yesus Seminary und für Altes Testament an der Ethiopian Graduate School of Theology tätig. 1998 promovierte Burkhard Peter zum Dr. theol. an der Universität Hamburg bei Prof. Theodor Ahrens.
north