(Bückeburg) | Schaumburger Wochenblatt

Oliver Ast, Manuel Steckel, Christian Straub und Axel Wohlgemuth. (Foto: nd)

Engagierte Feuerwehr-Kameraden geehrt

Für die Stadt Bückeburg und für ihre vielen Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren in der Umgebung ist es eine besondere Würdigung, die nun hoffentlich weiter Schule macht: Die sogenannte Ehrenamtskarte vom Land Niedersachsen gibt es jetzt neu für drei weitere Kameraden der Bückeburger Wehren. Bisher konnten aktive Feuerwehrmitglieder anders als viele andere Ehrenamtler die Ehrenamtskarte trotz vieler geleisteter Stunden nicht beantragen. Das hat sich erst Mitte 2023 geändert. Damals wurde eine längst überfällige Änderung gestartet, um Feuerwehrleuten sowie Einsatzkräften des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste den Zugang zur Ehrenamtskarte zu erleichtert. Damit wollen das Land und die beteiligten Kommunen diesen herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl besonders würdigen. Bürgermeister Axel Wohlgemuth hatte daher jetzt für die Übergabe der Karten zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Bereits kurz nach der Änderung im vergangenen Jahr gab es die ersten Karten für die Feuerwehr. Dass die Karte auch an die Mitglieder von Feuerwehr und Co. verliehen werden kann, ist dennoch bislang recht wenig bekannt. Bürgermeister Wohlgemuth überreichte die Ehrenamtskarten nun an Oliver Ast, Manuel Steckel und Christian Straub. Die Ehrenamtskarte für Niedersachsen und Bremen gibt es schon seit 2007. Sie wurde als Anerkennung für ehrenamtliche Helfer in allen Bereichen auferlegt und bietet vorrangig finanzielle Vergütungen für diverse Freizeitangebote, Dienstleistungen und Waren, aber auch einige Gratis-Leistungen. Mittlerweile sind das über 700 verschiedene Angebote, die genutzt werden können.
Oliver Ast, Manuel Steckel, Christian Straub und Axel Wohlgemuth. (Foto: nd)

Engagierte Feuerwehr-Kameraden geehrt

Für die Stadt Bückeburg und für ihre vielen Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren in der Umgebung ist es eine besondere Würdigung, die nun hoffentlich weiter Schule macht: Die sogenannte Ehrenamtskarte vom Land Niedersachsen gibt es jetzt neu für drei weitere Kameraden der Bückeburger Wehren. Bisher konnten aktive Feuerwehrmitglieder anders als viele andere Ehrenamtler die Ehrenamtskarte trotz vieler geleisteter Stunden nicht beantragen. Das hat sich erst Mitte 2023 geändert. Damals wurde eine längst überfällige Änderung gestartet, um Feuerwehrleuten sowie Einsatzkräften des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste den Zugang zur Ehrenamtskarte zu erleichtert. Damit wollen das Land und die beteiligten Kommunen diesen herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl besonders würdigen. Bürgermeister Axel Wohlgemuth hatte daher jetzt für die Übergabe der Karten zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Bereits kurz nach der Änderung im vergangenen Jahr gab es die ersten Karten für die Feuerwehr. Dass die Karte auch an die Mitglieder von Feuerwehr und Co. verliehen werden kann, ist dennoch bislang recht wenig bekannt. Bürgermeister Wohlgemuth überreichte die Ehrenamtskarten nun an Oliver Ast, Manuel Steckel und Christian Straub. Die Ehrenamtskarte für Niedersachsen und Bremen gibt es schon seit 2007. Sie wurde als Anerkennung für ehrenamtliche Helfer in allen Bereichen auferlegt und bietet vorrangig finanzielle Vergütungen für diverse Freizeitangebote, Dienstleistungen und Waren, aber auch einige Gratis-Leistungen. Mittlerweile sind das über 700 verschiedene Angebote, die genutzt werden können.
Die für das Gebäudemanagement der Stadt Bückeburg zuständigen Mitarbeiter Holger Schmitt und Sebastian Braun haben die aktuellen Baupläne vorgelegt.  (Foto: nd)

Ostern steht der nächste Schul-Umzug an

In den vergangenen Jahrzehnten wurde verhältnismäßig wenig an den Grundschulbauten der Stadt Bückeburg getan – sie sind daher teils in die Jahre gekommen und genügen nicht mehr den modernen Ansprüchen an Schulgebäuden. Mit der Aufstellung des sogenannten Schulentwicklungsplans im Jahr 2019 war dann klar, was sich alles ändern soll und muss. Die Politik war sich schnell einig und beschloss umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Doch der zunächst aufgestellte Zeitplan wurde je durcheinander gewirbelt, als immer neue Probleme in den Schulen Evesen und Meinsen sowie der Kindergarten Meinsen auftauchten. Das führte dazu, dass man mit gleich drei Großbaustellen konfrontiert ist, denn die Arbeiten an der Grundschule am Harrl wurden bereits im Jahr 2021 begonnen, noch bevor sich ergab, dass die Projekte Evesen und Meinsen vorgezogen werden müssen (wir berichteten).  
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DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hoffmann übernimmt von Frank Wohlgemuth (Westfalen Weser) gemeinsam mit Tafel-Koordinatorin Heidi Niemeyer die Spende. (Foto: nd)

Spende ermöglicht Teilhabe

Ehrenamtliches Engagement wird immer wichtiger, um Teilhabe am normalen Lebensalltag für viele Menschen überhaupt erst zu ermöglichen. Ein Beispiel für die ungewöhnliche Zusammenarbeit, die über Jahre gewachsen ist, ist die Kooperation von Westfalen Weser, dem kommunalen Energie-Lieferanten, mit den Schaumburger Tafeln. Beides sind bekannte Institutionen im Landkreis und für beide ist es klar: Ohneeinander geht es nicht, nur durch das Miteinander lässt sich auch etwas bewegen und Gutes tun. Über 3.850 Personen kommen aktuell regelmäßig zu den vier Standorten der Tafel im Landkreis. Wie schwierig das trotz vieler ehrenamtlicher Helfer zu handhaben ist, hat uns die Koordinatorin Heidi Niemeyer in einem Pressegespräch erläutert. Wir waren zu Besuch bei den Schaumburger Tafeln, als sie gerade Besuch von Westfalen Weser bekamen. Für Westfalen Weser ist die Unterstützung regional vor Ort seit Jahren ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Insgesamt verteilte das Unternehmen zum Jahreswechsel 50.000 Euro. Neben der Tafel Schaumburg gab es noch 21 weitere Begünstigte, darunter auch die Tafel Bückeburg. Frank Wohlgemuth von Westfalen Weser kennt Heidi Niemeyer seit Jahren als engagierte Für-Streiterin. Ihm ist wichtig, dass die Spendengelder direkt ankommen und etwas bewegen, was er bei seinen regelmäßigen Besuchen bei der Tafel-Koordinatorin immer anerkennend hervor stellt. Die Schwierigkeiten, mit denen die Tafel Schaumburg sowie ihre Mitstreiter im ganzen Land zu kämpfen haben, sind dabei im Grunde immer gleich – irgendetwas passiert unplanmäßig. Was die Tafel-Stützpunktleiterin zuletzt nicht gut schlafen ließ, war ein ständig defekter Kühlwagen. „Wirtschaftlich eigentlich eine Katastrophe“, aber auch das hat man durch Spenden bewältigt und ein neues Fahrzeug bestellt. Das nächste Ungemach wird kommen, wenn Aldi in Rinteln sein Logistiklager in diesem Jahr schließt. Aldi war ein guter Partner für die Tafeln, der wegfallen wird. Jetzt ist Niemeyer noch dabei, Bewerbungen für neue Helfer zu sichten. Helfende Hände sind immer gesucht und nicht immer gut zu bekommen und auf Dauer zu motivieren.
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