Spannende Spiele, volle Tribünen und eine starke Organisation prägten die 43. Auflage der Bückeburger Hallenstadtmeisterschaft der Betriebe. Neun Teams aus Unternehmen und Institutionen der Stadt traten vor kurzem in der Kreissporthalle gegeneinander an. Am Ende sicherte sich die Polizei den Turniersieg – knapp vor dem Autohaus Rostek, das nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Platz zwei landete.
Für Aufmerksamkeit sorgte vor allem das direkte Duell der beiden späteren Spitzenteams: Die Polizei setzte sich zunächst deutlich mit 3:0 durch. Doch das Turnier blieb offen, weil die Polizei am späteren Abend überraschend mit 1:4 gegen die Bernd-Blindow-Schulen verlor. Erst zum Schluss stand fest, dass das Torverhältnis den Ausschlag zugunsten der Polizei gab.
Auch Einzelleistungen und Fairness würdigten die Veranstalter: Bastian Evers von der Polizei erhielt die Auszeichnung als bester Spieler. Den Fair-Play-Pokal holten sich die Stadtwerke Schaumburg-Lippe für besonders faires Verhalten auf und neben dem Spielfeld.
Neben dem Sport stand das Miteinander im Mittelpunkt. An beiden Tagen füllten Kolleginnen und Kollegen, Familienangehörige und Fußballinteressierte die Tribünen und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Als Gastgeber traten die Stadtwerke Schaumburg-Lippe auf. Das Organisationsteam kümmerte sich um einen reibungslosen Ablauf sowie um Speisen und Getränke für Besucher und Teams. Bürgermeister Axel Wohlgemuth gratulierte der Polizei zum Turniersieg und betonte die Bedeutung des Turniers für das gesellschaftliche Leben in Bückeburg.
Hauptorganisator Niko Werner zeigte sich nach zwei intensiven Tagen zufrieden und dankte den Helferinnen und Helfern sowie den unterstützenden Organisationen. Besonders hob er das Deutsche Rote Kreuz hervor, das an beiden Tagen die medizinische Absicherung übernahm.