Kein Zweifel: Die Geschichte um Mary, Chad und Jimmy hat großen Anklang gefunden. Viel Lob gab es von allen Seiten für die Story nach einem Drehbuch von Patrick Schulz, für die Regie unter Maren Müller, für das Bühnenbild von Andreas Scholz, die Kostüme von Claudia Scholz und die Leistung aller jungen Schauspieler und Tänzer auf der Bühne. Alle zeigten Bestleistungen, vor und hinter der Bühne.
Der Lohn aller Anstrengungen der letzten Monate: Anhaltender Applaus aus dem Zuschauerraum. Der junge Autor und die Regisseurin zeigten sich angesichts der vielen lobenden Worte erleichtert: „Wir hatten keine Vorlage für die Regie, nichts, von dem wir abgucken konnten, wie bei Cats oder Tanz der Vampire. Und wir wussten nicht, ob das alles dem Publikum tatsächlich gefallen würde”.
Viele Zuschauer der älteren Generation fühlten sich durch „Miss Kiss” in ihre Jugendzeit zurückversetzt. „So waren wir auch früher, und das war genau unsere Musik”. Lob gab es für die Kostüme und die Frisuren, die allesamt von Martina Baldrich gemacht wurden. „Haltet Euch den Mustafa gut fest”, riet eine Zuschauerin. Mustafa Nadjibi spielt den Jimmy. Er hat sich die gesamte Choreografien selbst ausgedacht und mit der Gruppe in unzähligen Stunden einstudiert. Anerkennung gab es für die gute Rollenbesetzung ebenso wie für die schöne Geschichte „Damit habt ihr wirklich alle Klischees bedient”, so eine begeisterte Frau aus dem Publikum.
Ein besonderes Lob bekam Maren Müller von Andreas Ludin, Autor und Regisseur von „Die Schöne und das Biest”, und seiner Lebensgefährtin Kirsten Bergen, selbst landjährig erfahrene Schauspielerin und Regisseurin. Die beiden meinten „Es macht Spaß, zuzugucken. Die Bühne lebt richtig und die Schauspieler haben sich seit der letzten Produktion wirklich unglaublich weiterentwickelt”.
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