Mehrfach hat Rohde-Rademacher von Interessierten die Frage gestellt bekommen, welche Art von „Vorbildung” denn notwendig sei, um als Ehrenamtlicher eingesetzt zu werden. „Meine Antwort lautet dann immer: Fangen Sie erst einmal mit dem gesunden Menschenverstand an”. Wichtig seien für die Kinder oft Verlässlichkeit und Konstanz. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund werden geeignete Paten gesucht. 22 Mentoren sind für das Projekt an der Berlin-Schule bereits ausgewählt worden. Da die Zahl der allein erziehenden Mütter weiter zunehme und auch in Kindertagesstätten und an Grundschulen männliche Ansprechpartner fehlen würden, seien diese beim Mentoren-Projekt besonders gefragt. Akribisch ist Kontaktlehrerin Schulz derzeit damit befasst, die „Einsatzpläne” für die Paten aufzustellen. 30 Kinder stehen noch auf der Warteliste. Für diese werden noch Freiwillige gesucht. Am 4. Dezember wird es eine pädagogische Einführung geben. Überdies hinaus werden die Lesehelfer regelmäßig geschult und betreut. Wer sich für diese Aufgabe interessiert und näheres wissen möchte, kann sich an Ingrid Rohde-Rademacher unter der Rufnummer 05105/64988 oder bei Elisabeth Meyer-Engelke, Telefon 05723/914335 melden. Foto: pd