LINDHORST. Die Investition hat sich für den Ländlichen Reit- und Fahrverein Lindhorst und Umgebung als Veranstalter des dreitägigen Hallenreitturniers auf Eichhöfe gelohnt. Mit beträchtlichem Kostenaufwand wurden die 900 Quadratmeter Hallenfläche zehn Zentimeter hoch mit einem neuen Hallenboden versehen. Dieser besteht aus einem speziellen Sand plus Fliespartikel und sorgt für einen ausgezeichneten Untergrund. Fast 400 Pferde gingen in den drei Tagen über den Parcours. Die Veranstalter verzeichneten insgesamt über 800 Starts, über die in der mit Heidrun Asche, Jessica Wilharm und Sabrina Holsch besetzten Meldestelle akribisch Buch geführt wurde. Auch die Nachwuchsarbeit der Gastgeber trägt hervorragende Früchte: Carolin Jonas startete mit Ronja im Spring Reiter Wettbewerb. Dieser gilt als eine Aufbauprüfung für junge Reiter, bei denen die heranwachsenden Pferdesportler ihr Können in einer auf den Springsport zugeschnittenen Dressur, aber auch bei einfachen Sprüngen unter Beweis stellen müssen. Gestartet wird in Viergruppen, so dass einer vom anderen lernen kann. Das Pferd Ronja ist erst fünf Jahre alt, wird als Schulungspferd im Lindhorster Verein genutzt und nahm zum ersten Mal an einem Wettkampf teil. Pferd und Reiterin stellten sich nach Beobachtung der Vereinsvorsitzenden Melanie Schirmer so geschickt an, dass sie beide in einem Feld von 25 Teilnehmern Platz eins belegten, prompt den Preis der Gemeinde Lindhorst gewannen und von der stellvertretenden Vorsitzenden Angelika Meier und der Preisrichterin Andrea Lauven ausgezeichnet wurden. Für alle Platzierten gab es Geld- und Sachspenden und die Vorsitzende freute sich, dass noch nie zuvor so viele Spenden bei den Turnierveranstaltern eingingen und damit zu einer rundum gelungenen Turnierveranstaltung beitrugen. Herrliches Herbstwetter unterstützte die Bemühungen der Organisatoren, für einen reibungslosen Ablauf des sportlichen Geschehens zu sorgen. Drei Tage lang rollten die Pferdetransporter in Richtung Lindhorst, bis in die späten Abendstunden standen Dressur- und Springprüfungen auf dem Programm. Ein Kutschen - Zeitfahren war als Show - Einlage gedacht. Ein Turnier dieser Größenordnung bedarf eines erheblichen zeitlichen Vorlaufs und ein Höchstmaß an Organisation. Der unermüdliche Einsatz vieler Mitglieder und ihre stete Bereitschaft bei der Vorbereitung und der Durchführung zuzupacken, machten es dem Verein auch in diesem wieder Jahr möglich, das Turnier auszurichten. Foto: privat
Nichts passiert: Silke Müller (Rinteln) und Red Pepino nehmen anschließend einen erneuten Anlauf.
Ein perfektes Team: Ronja mit seiner Reiterin Carolin Jonas.