BÜCKEBURG. Fußball-Niedersachsenligist muss nach der 0:3-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter aus Oldenburg weiterhin kleine Brötchen backen und ist nach wie vor Inhaber der Roten Laterne. Wenn der ersehnte Befreiungsschlag gelingen und damit der kaum mehr spürbare Hoffnungsfunke auf den Klassenerhalt am Glimmen erhalten werden soll, muss am Sonntag ab 15 Uhr beim SC Spelle-Venhaus der 3:2-Hinspielsieg wiederholt werden. Mit anderen Worten: Der erste Auswärtserfolg dieser Spielserie ist für die Grünhemden Pflicht. Zuletzt hat der VfL dem Tabellenführer couragiert Paroli geboten, leider aber die eigenen Chancen im Abschluss vergeben. Beim SC in Spelle stehen 90 richtungsweisende Minuten bevor, denn die Emsländer stecken selbst mit 18 Punkten auf dem viertletzten Rang im Abstiegsschlamassel. Am vergangenen Spieltag schöpfte Spelle mit einem 1:0-Sieg in Rehden wieder neue Hoffnung. Die vom ehemaligen oberligaerfahrenen Schüttorfer Michael Schmidt trainierten Gastgeber haben während der Winterpause ihre Defensivabteilung mit dem Ex- Meppener Wolfgang Schütte merklich verstärkt. Auf die Grünhemden wartet sicher keine angenehme Aufgabe, zumal trotz guten kämpferischen Einsatzes zuletzt erneut deutlich wurde, dass die Zahl der individuellen Fehler noch nicht merklich reduziert worden ist. Die Grünhemden müssen am Sonntag zudem das Handicap verkraften, dass sie den sich zuletzt arg verletzten Jean-Paul-Thom ersetzen müssen. Er wird für längere Zeit ausfallen. VfL-Coach Timo Nottebrock wird an der grundlegenden taktischen Einstellung nichts ändern, fordert aber, dass seine Akteure die zuletzt überzeugende Lauf- und Kampfbereitschaft abermals in die Waagschale werfen. Zuvor gilt es durch entsprechende psychologische Tricks die mannschaftliche Geschlossenheit und die Kommunikation im Team zu stärken. Der Bus fährt am Sonntag um 11 Uhr vom Jahnstadion ab. Das nächste Heimspiel des VfL findet bereits am kommenden Mittwoch, 5. März, um 19.30 Uhr gegen den SC Langenhagen statt.