„Wir wissen, dass der VfL derzeit nicht in Normalform spielt, deshalb ist das Ergebnis wenig aussagekräftig. Wir werden dem PSV aber in jedem Fall mehr Gegenwehr leisten”, ist sich der TSV-Trainer Uwe Kranz sicher. Auch in den weiteren Spielen haben die Hildesheimerinnen noch keine Niederlage hinnehmen müssen – allerdings stehen bereits zwei Unentschieden zu Buche, darunter ein 0:0 gegen den TSV Deinsen, der das Mühlenbachstadion ebenfalls mit nur einem Zähler (2:2) verlassen hat. „Ergebnisse lassen sich aber nicht verrechnen. Wir haben aber ein starkes Team, und wir wollen das Spiel für uns entscheiden”, sagt Kranz. Mit Kathrin Mathiesen und Stephanie Busche werden zwei Spielerinnen aus privaten Gründen fehlen. Linda Syla fällt mit einer Verletzung (Sprunggelenk) aus dem Schamerloh-Spiel aus.
Mit Verletzungen hat der VfL Bückeburg derzeit wesentlich mehr Erfahrungen. Kurz vor der Klatsche gegen den PSV Hildesheim hatte sich auch noch Sina Stahlhut spielunfähig gemeldet und damit die Liste mit Pia Gellermann, Katharina Bialata und Lena Spitzer noch verlängert. In dem knappen 17er-Kader des VfL sind diese Stammspielerinnen einfach nicht zu ersetzen. Langsam sollen jetzt die Leistungsträgerinnen nach und nach wieder ins Team zurückkehren. Bevor es in den kommenden Wochen gegen Konkurrenten im Abstiegskampf geht, ist dies auch vonnöten, zu desolat präsentierte sich die VfL-Elf zuletzt. Schon am Sonnabend (16 Uhr) bei der SG Hemmingen/Rethen besteht für den VfL eine der wenigen Chancen, in der Hinrunde noch zu punkten. Die SG litt zuletzt aber ebenfalls unter personellen Nöten und hatte nicht den erhofften Erfolg. Wenn das Schlusslicht vor den Toren Hannovers die ersten Punkte der Saison holen will, braucht es jedoch nicht nur gesunde Spielerinnen, sondern auch wieder eine energischere Einstellung zum Spiel und dem Gegner, sonst wird dem VfL auch die SG Hemmingen den Schneid abkaufen.