HANNOVER (ro). Der Bundesliga-Spielplan beschert binnen acht Tagen das zweite Nordderby. Sonnabend treffen die Roten auf den Rivalen Hamburger SV. Bisher gab es 20 Bundesliga-Begegnungen zwischen dem „großen” und dem „kleinen” HSV in Hannover. Davon konnte 96 sieben für sich entscheiden, der HSV gewann sechs der Partien. Sieben Duelle blieben ohne Sieger. Der Hamburger SV zeigte bisher beachtliche Leistungen und hat sich in der Tabellenspitze auf Platz drei festgesetzt. Regie führt im Mittelfeld dabei Piotr Trochowski, der auch mit Torgefährlichkeit glänzt. Er hat die Rolle von Rafael van der Vaart bestens übernommen. Der HSV reist unter seinem neuen Coach Martin Jol voller Selbstvertrauen an. Die Schmach von Hoffenheim tilgte der HSV durch ein klares 3:0 über den VfB Stuttgart. Hierbei gab es allerdings nur wenig spielerische Glanzmomente, die Spieler erarbeiteten sich den Erfolg. Mit Mathijsen neben Bastian Reinhard in der Innenverteidigung gab es dort auch wieder Stabilität. Mit der gleichen Formation ist auch in Hannover zu rechnen. Die HSV-Akteure werden über Kampf versuchten in die spielerischen Momente zu kommen. Aufpassen müssen die 96-Verteidiger vor allen Dingen auf Torjäger Mladen Petric. In der Defensive dürfte das Problem der Roten liegen. Bedingt durch die vielen Verletzungen wird sich die Formation der Innenverteidigung sicherlich erst am Spieltag entscheiden. Eines ist allerdings schon fast klar: Ohne Punktgewinn im Derby dürften die Roten auf einen Abstiegsplatz rutschen.