BAD NENNDORF (Ka) Die Resonanz auf die anberaumten Ortsbegehungen sind gut, informieren die Organisatoren und Bauausschuss-Vorsitzenden Herbert Kruppa und Ralph Tegtmeier. Sie bieten den Bürgern auch heute um 10 Uhr, Treffpunkt an der Gaststätte Buchenfürst, wieder die Möglichkeit zur Inspektion der Straßen: Amselweg, Am Kirchbrink, Am Radbach, Auf dem Wachtlande, Auf der Höhe, Bergstraße, Buchenallee, Finkenweg, Höhenluft, Jägerweg, Klusweg, Landwehrstraße, Nenndorfer Straße, Oberer Hohlweg, Südstraße, Unterer Hohlweg und Waldstraße an. Bei der gemeinsamen Besichtigung wird das Augenmerk auf die baulichen Zustände von Straßen, Wegen, Plätzen, Kanälen und Gräben sowie den öffentlichen Einrichtungen gelenkt. Die interessierten Teilnehmer können sich zu den Punkten vor Ort äußern und Missstände bekanntgeben. Zahlreiche Hinweise und Mängel wurden bereits von Kruppa und Tegtmeier aufgenommen. Die Mängelliste wird immer länger und erfährt höchste Aufmerksamkeit, denn sie wird dem Ausschuss nach den Begehungen vorgelgt, um bauliche Maßnahmen, wie auch Reparaturen und Instandsetzungen zu bewilligen und in die Wege zu leiten. Die Veranstalter gehen mit den Begehungen einen Schritt auf die Bürger zu und beziehen sie in die Thematik „Ortsbild - Sicherheit - schöner Wohnen” ein. Das liegt auch im Interesse der Bürger, denn sie fühlen sich einbezogen und können ihren baulichen Anliegen freien Lauf lassen. Diese Bürgernähe ist vorbildlich und einzigartig in der Bad Nenndorfer Geschichte, lobten bereits viele Teilnehmer auf dem 3-stündigen Weg durch die Straßen. Was sonst hinter verschlossenen Türen von den Ratsmitglieder entschieden wurde, erhält mit den Ortsbegehungen ein transparentes Gesicht. Wenn alle Ortsbegehungen abgeschlossen sind, dann wird der Punktekatalog im Bauausschuss Gegenstand zur Diskussion. Die Sicherheit hat höchste Priorität, der Ausschuss entscheidet über die Gewichtigkeit der Punkte und hat natürlich auch eine Verbesserung der örtlichen Situation im Auge. Zahlreiche Anlieger beklagen zum Beispiel den Zustand der Pflanzinseln. So auch Achim Meier, der den desolaten Bewuchs vor seinem Haus im Schwefelweg 7 / Ecke Moorweg bemängelt. Vor seinem gepflegten Garten ragt das Unkraut aus den Beeten und überwuchert die kommunal angelegten Bodendecker und Pflanzen. Kein Anlieger fühlt sich für das Unkraut jeten verantwortlich und so präsentiert sich dem Spaziergänger oft ein ungepflegtes Straßenbild. Auch dieses Thema findet immer wieder auf der Mängelliste einen Platz. Das müsste nicht sein, so Herbert Kruppa. Er zieht eine Patenschaft für die Pflanzinseln in Betracht. Die Anlieger oder auch interessierte Hobbygärtner könnten zum Beispiel eine Patenschaft übernehmen, um die Pflanzinseln unkrautfrei zu halten und sie für die Gemeinschaft zu pflegen. Foto: ka