Wenn alle Sünder ihren Job verlieren würden, säßen wir wohl alle bald zu Hause. In Edward Taylors Kömödie „Kein Platz für Sünder” findet sich deshalb am Ende ein Ausweg, bei dem alle ihren Job behalten. Das turbulente Theaterstück stand jetzt auf dem Spielplan des Ohndorf-Theaters. Oskar Wedel führt das Ensemble vom ruhigen Beginn zielstrebig hin zu den Verwicklungen und der überraschenden Lösung. Das Ensemble spielte wie aus einem Guss, die Dialoge saßen, und die Pointen trafen, es war ein Vergnügen zuzuschauen. Die Spielfreude der Darstellerinnen und Darsteller übertrug sich schnell auf das Publikum, das sich sichtbar und hörbar amüsierte. Der Beifall war herzlich und nachdrücklich. Die Aufführung wird Montag, 24. Januar 2011 um 19.30 Uhr im Nenndorfer Theater wiederholt. Karten gibt es ab sechs Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse. Foto: privat