Unverändert bleiben die Zuschüsse für Übungsleiter von jeweils 1280 Euro für den Männergesangverein Bad Nenndorf, den Musik- und Trachtenverein Bad Nenndorf und den Gemischten Chor Waltringhausen bestehen. Ohne Zustimmung blieb allerdings der Antrag des Musik- und Trachtenvereins, einen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro für die Anschaffung einer neuen Tuba zum Gesamtpreis von 4500 Euro zu gewähren. Auf eine Erhöhung von 18 000 Euro auf 18 100 Euro muss das „Kulturforum Bad Nenndorf” verzichten, der Schützenverein Bad Nenndorf wird für eine Kapelle beim Schützenfest anstatt wie gewünscht 1500 Euro lediglich 1000 Euro erhalten.
Die „Theaterkiste Waltringhausen” hatte Materialkosten für vier Holzhütten für den Weihnachtsmarkt in Waltringhausen beantragt. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, lediglich 500 Euro dazu zu geben. Erhöht wurde der Zuschuss für das Dorfgemeinschaftsfest in Horsten von 130 Euro auf 650 Euro, weil der Schützenverein des Dorfes 90. Geburtstag im nächsten Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert.
Die Kinofreunde erhalten 4000 Euro, die Jüdische Gemeinde 500 Euro für ihr Kulturfest. Weiter sind im Haushalt 2000 Euro eingesetzt für die Erstellung der Broschüre „Bad Nenndorf im Dritten Reich”. Bei einer Enthaltung von Marlies Matthias (CDU) wurde der Ansatz für das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt” von 1500 Euro auf 2000 Euro erhöht. Auf Nachfrage von Volker Busse (SPD) soll die Verwaltung eine Auflistung der Erstattungen bei den Hallennutzungsgebühren erstellen. Die Vereine zahlen Gebühren an die Samtgemeinde, die Stadt Bad Nenndorf beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten, die durch Jugendliche und Kinder „verursacht” werden.
Der „Vogelpark am Krater” arbeitet nach den Worten des Vorsitzenden des Fördervereins, Detlef Panter, „hart am Limit”. In einer Sitzungsunterbrechung wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, nähere Auskünfte in Bezug auf seinen Zuschussantrag zu geben.
Die finanzielle Lage des kleinen beliebten Zoos an der B 65 sei prekär und Zuschüsse unbedingt notwendig, um den Betrieb aufrechthalten zu können. Im kommenden Jahr sollen weitere Volieren renoviert und ein neues Gehege für Waschbären sowie eine begehbare Streichelwiese angelegt werden. Die Lohnkosten für eine Halbtagskraft und eine „halbe Vollzeitkraft” würde der Verein übernehmen. 30 000 Euro würde der laufende Betrieb kosten, hinzu kämen Nebenkosten, unter anderem für Futtermittel, in Höhe von 5000 Euro. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, den Verein mit 25 000 Euro zu unterstützen.