Die Spurensuche nach Materialien, Fotos, Postkarten, Bilder, Schriftstücke, Zeitungsartikel, Plänen, Handgeschriebenem und Aufzeichnungen aus der Vergangenheit gestaltete sich erfolgreich, wobei es sich bei der Haster Runde um einen noch jungen Zusammenschluss handelt. Seit 13 Jahren tragen die Mitglieder alle Daten und Fakten der Region zusammen und können sich auf die Mitarbeit der Bürger verlassen. Noch größer war dann das öffentliche Interesse am Ausstellungswochenende. In diesem Jahr feiert Haste den 400. Geburtstag, Grund genug dieses Ereignis zum Motto zu machen. Heimat-Forschung ist gleichzusetzen mit Heimatliebe, die die Haster Runde pflegt und ins Rampenlicht stellt. Die Gemeinschaft hat sich Erinnerungskultur und das Bewusstsein zum Erhalt auf die Fahne geschrieben. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden damit eine bewusste Verknüpfung. Eigens zu dem runden Event wurde ein Jubiläumssekt mit einem Haster Etikett versehen. Mit allen Sinnen wird der Ort an Schaumburgs Landkreisgrenze genossen und gefeiert.
Im letzten Jahr stand die Ausstellung unter dem Motto „Haste - ein Eisenbahnerdorf” und im nächsten Jahr wird der 100. Geburtstag des ETSV die Ausstellung prägen, weiß die Haster Runde zu berichten. Aktuell standen ein bedeutsamer Wirtschaftsbetrieb mit der Forst, der Bau und Betrieb der Eisenbahn und die Entwicklung der Ortschaft, das Handwerk, die Schule und nostalgische Arbeits-, wie auch Haushaltsgeräte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Viele Besucher suchten sich, ihre Familien, Nachbarn und Freunde auf den alten schwarz-weiß Fotos und gingen auf persönliche Spurensuche, um die Zeit Revue passieren zu lassen. An Stehtischen wurde gefachsimpelt und in Erinnerungen geschwelgt. Immer wieder wurden die Mitglieder der Haster Runde in Gespräche mit eingebunden, um fachmännische Antworten auf verschiedene Fragen zu erhalten und um gemeinsam in den Aufzeichnungen zu blättern. Bereits während der Präsentation wurde den Betrachtern klar, dass die nächsten Haster Generationen ein großes Geschenk mit der gut sortierten Chronik und dem übersichtlichen Archiv ihres Orts erhalten. Foto: ka