Dringenderen Handlungsbedarf als in der Bahnhofstraße sah die Mehrheit des Bauausschusses in der Hauptstraße. Frank Steen von der Wählergemeinschaft Nenndorf (WGN) wollte die Abstimmung über den „Tausch” vertagen, konnte sich mit seiner Meinung aber nicht durchsetzen.
Gemacht werden soll auch etwas im Bereich des zweiten Kreisels im Gewerbegebiet Bückethaler Landwehr. Auf Antrag von Volker Busse (SPD) soll die Verwaltung die Kosten für Ausbesserungsarbeiten ermitteln und in den Haushalt einstellen. Ein endgültiges „Aus” gab es für die Bedarfsampel an der Kreuzung Gehrenbreite/B 442. Bei fünf Nein- und drei Ja-Stimmen sowie einer Enthaltung wurde der Antrag von Heinrich Steding (CDU), die Ampellösung weiter zu verfolgen, abgelehnt.
Die schon seit langem drängende Frage von Seiten des heimischen Tierschutzvereins nach einem Ausbau der Zuwegung zur Auffangstation hinter der Kläranlage Bad Nenndorf beschäftigte ebenfalls den Ausschuss. Stadtdirektor Bernd Reese erklärte auf Anfrage, das derzeit die Kosten für eine Pflasterung ermittelt würden. Der Verwaltungschef setzt darauf, dass sich die Samtgemeinde Rodenberg an den Ausbaukosten beteiligt. Für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung müssen zusätzliche Gelder in den Haushalt fließen, sehr zur Verwunderung einiger Ratsvertreter. Die mussten von Bauamtsmitarbeiterin Margarete Strempel hören, dass 165 000 Euro zusätzlich benötigt würden, um in einigen Straßen von Bad Nenndorf, sowie in Horsten, Riepen und Waltringhausen Lampenköpfe zu ersetzen. Am Ende der Debatte über den Haushalt sprachen sich die Ausschussmitglieder mit sieben Ja-Stimmen dafür aus. Es gab zwei Enthaltungen.