In den Hotels von Bad Nenndorf laufen besonders die Vorbereitungen auf die Gäste zur Landesgartenschau. So ist es auch im stilvollen Grandhotel „Esplanade“. „Es ist viel an Vorbereitungen zu bewerkstelligen“, bestätigt Klaus Pittack auf Anfrage. Sowohl in den Zimmern, als auch im äußeren Bereich, wo noch mehr Plätze eingerichtet werden sollen.
„Wir sind schon gut besucht. Und wenn wir das Geschäft zur Landesgartenschau noch obendrauf bekommen, dann scheint es wie bei VW zu sein, wenn das Band etwas schneller gestellt werden muss“, erklärt Pittack mit einem Lachen. „Aber ohne klare Konzepte und einer verlässlichen Logistik geht es nicht.“
Nahezu unbemerkt setzt Klaus Pittack gleichzeitig neue Konzepte im „Parkhotel – Deutsches Haus“ um. Die großen Restauranträume dieses Hotels, möchte der erfahrene Gastronom und Hotelier in Pächterhand geben. „Ich suche hierfür einen Pächter mit einem ebenfalls erfolgversprechendem Gastronomiekonzept.“
Grundsätzlich sei im Restaurant alles möglich. Die neue Pächterin oder der neue Pächter könnte die Räumlichkeiten auch umgestalten, „wenn dazu das klare Konzept vorgelegt wird“, betont er nachdrücklich. Es müsse zum Parkhotel, zu ihm als Eigentümer und auch zu Bad Nenndorf passen.
„Griechen und Italiener haben wir bereits ausreichend im Ort.“ Er kenne sich in der Gastronomie gut aus, „um sagen zu können, was an dieser Stelle geht und was eher nicht geht“.
„Aus eigener Kraft können wir die Bewirtschaftung im Parkhotel derzeit nicht leisten“, erläutert der Hotelier den Hintergrund der Entscheidung für einen Pächter des Restaurants. Alle Kräfte, auch die eigenen Familienmitglieder, sind im Einsatz für das Grandhotel „Esplanade“, unweit vom Parkhotel.
Auch für die einzelnen Räume des Parkhotels gibt es Veränderungen. Sie werden sowohl als Hotelzimmer, als Personal- und Wohnräume genutzt. Pittack: „Insgesamt wird das Parkhotel als ein Boardinghaus geführt, mit Hotelzimmern und kleinen Wohneinheiten, die teilweise auch als Seniorenwohnungen zur Verfügung stehen.“
Fast alle Räumlichkeiten sind in diesem Spektrum bereits vermietet. Lediglich zwei Penthaus-Wohnungen sind noch zu vergeben, wenn laufende Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.
Für das Grandhotel sind die Buchungen für den Zeitraum der Landesgartenschau längst eingegangen. „Da leiten wir schon Gäste an andere Häuser weiter“, so Pittack. Viele von seinen Gästen sind Personen, die auf der Landesgartenschau auftreten oder etwas präsentieren.
Die Konsequenz, die aus der guten Belegung folgt ist, „dass meine Familie sieben Tage in der Woche arbeitet. Aber wir können auch ohne Landesgartenschau positiv in die Zukunft blicken.“