Geplant war, die Renovierung des Bushaltehäuschens an der Hauptstraße durchzuführen, welches durch Schmierereien und verblasste Farbe zum Schandfleck zu verkommen drohte. Treffpunkt war wie immer das Feuerwehrgerätehaus, der Beginn auf 10 Uhr festgesetzt. Erschienen waren lediglich die Vorstandsmitglieder der Dorfgemeinschaft sowie die Jugendfeuerwehr.
Kein Hohnhorster Einwohner fühlte sich dem Dorf so zugehörig, dass er bereit war, Hand anzulegen, beklagt nun die Dorfgemeinschaft Hohnhorst. Selbst der, wie immer, von der Gemeinde spendierte Imbiss konnte niemanden anlocken. Die geplante Arbeit wurde durch den Vorstand und deren Familien allein erledigt. Die Dorfgemeinschaft fragt sich nun, warum niemand bereit war zu helfen. Gerade in einem Dorf sollte doch gegenseitiges Miteinander und ein Zusammengehörigkeitsgefühl existieren und die Einwohner nicht nur nebeneinander wohnen, das würde das Dorf einer Schlafstadt gleichsetzen, so der Verein weiter. Der Verein lebe von den Einwohnern, alle Aktionen seien immer mit der Gemeinde und den Vereinen abgesprochen und als Gemeinschaftsaktion für alle zu verstehen, erklärt der Verein.
Löblich erwähnt die Dorfgemeinschaft die Jugendfeuerwehr, die diesen Termin gemäß Dienstplan nutzte, um die Straßen und Wege vom Unrat zu befreien. Es waren acht Jugendliche und deren Betreuer angetreten und in zwei Stunden konnten Dorf und Feldwege gründlich von Unrat und Müll befreit werden, dafür gibt es ein großes Lob von der Dorfgemeinschaft.