2001 hat alles angefangen. Ausschlaggebend für die Bildung des Arbeitskreises in „Glück- Auf”- Riehe war eine Diskussion im Verlauf der Jahreshauptversammlung. Ralf Schröder machte damals den Vorschlag, den Verein für andere Themenfelder zu öffnen, um den Fortbestand zu sichern. Spontan erklärten sich sieben Teilnehmer bereit, an einem „Arbeitskreis Heimatgeschichte” mitwirken zu wollen. Mit der „Rieher Schulgeschichte” ging es dann los. Erste Ergebnisse der Recherchen wurden auf der Pumpenfete 2001 mit großem Erfolg präsentiert. Das komplette Material, immerhin 28 Schulbilder, wurden in der ersten Ausgabe der „Rieher Heimatblätter” zusammengefasst.
Nach den Worten des Arbeitskreis-Sprechers Schröder steht bis zum heutigen Tag im Vordergrund, das Wissen älterer Einwohner aus Riehe festzuhalten und es damit der Nachwelt zu erhalten. In den Folgejahren befassten sich die Heimatforscher unter anderem mit den Themen „Alte Rieher Häuser und deren Bewohner”, „Auswanderung im 19. Jahrhundert nach Amerika”, „Geschichte des Rieher Gaststättenwesens”, „Rieher Flurnamen”, „Riehe - ein Grenzdorf”, „Historischer Dorfspaziergang”.
Zehn Ausgaben der „Rieher Heimatblätter” sind seit 2001 herausgegeben worden, die elfte Ausgabe ist im Entstehen. Es gab elf Ausstellungen zur Rieher Geschichte bei den Pumpenfeten, ein Flurnamenschild und vier Hinweistafeln sind installiert worden. Ein Ziel ist in der Zukunft, die Schulchronik weiter aufzuarbeiten. „Und in bewährter Form so weitermachen”, ergänzt Schröder.
Das vierte Hinweisschild mit Informationen zur Schulgeschichte in Riehe ist in Beisein von Bürgermeister Horst Schlüter enthüllt worden. Wie Schröder bei der Gelegenheit ausführte, sind die ersten beiden Tafeln an der Pumpe und an „Bian´s Weeihen” noch vom „Mutterverein” Glück-Auf” angebracht worden. Die dritte Tafel hat die Rieher Flurnamen zum Thema ist steht in der Feldmark am Koppelweg in Richtung Haste. Die vierte ist die erste im Ort selber, weitere sollen folgen.
Schröder nutzte die Gelegenheit, sich bei der Familie Dohmeyer für die Bereitschaft zu bedanken, dass die Tafel im Eingangsbereich ihres Küchenstudio angebracht werden konnte. Bei der Bäckerei Planert bedankte er sich für die Kuchenspende für das nach der Enthüllung folgende Kaffeetrinken in Gemeinschaft. Bürgermeister Schlüter lobte die engagierte und ausdauernde Arbeit des Arbeitskreises. Foto:pd