Die literarische Reise wurde von der Vorstandsspitze der Agnes-Miegel-Gesellschaft mit Dr. Marianne Kopp und Annemete von Vogel in Szene gesetzt und führte nach Amsterdam. Zurück ins Jahr 1923, in das Jahr, wo Agnes Miegel in der Blüte ihres Lebens mit 44 Jahren für die Königsberger „Ostpreußische Zeitung” die Serie „Spaziergänge einer Ostpreußin” schrieb. Skizzen und Momentaufnahmen lebten auch bei der Reise nach Amsterdam auf. Lyrisch schwungvolle Worte fand Miegels, die aber durchaus Nachdenklichkeit zu säen verstand. Die Zuhörer genossen nach einem stillen Gedenken an Agnes Miegels Grab die Lesung und waren vertieft in die ausdrucksstarken Textpassagen, aus Vorstands Munde.
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