Zunächst war der Ascheplatz im Sportzentrum in einen Rasenplatz umgewandelt worden. Gleichzeitig plante der VfL die Errichtung einer vereinseigenen Sporthalle.
Neben dem baulichen Konzept sei es vorrangig darum gegangen, die Finanzierung für das VfL-Dorado auf sichere Beine zu stellen.
Neben Zuschüssen von Stadt, Landkreis und Kreissportbund hatte der Verein einen Eigenanteil von 150.000 Euro zu schultern, der sowohl aus Finanzmitteln als auch aus Eigenleistungen bestehen sollte. Da wesentlich mehr Eigenleistungen durch Vereinsmitglieder erbracht wurden als ursprünglich erwartet, konnte die für die Finanzmittel erforderliche Darlehensaufnahme auf 110.000 Euro begrenzt werden.
Das Darlehen sollte über einen Zeitraum von 20 Jahren getilgt werden. Die Mitgliederzahl des Vereins, die zu Jahresbeginn bei 1840 lag, und damit das Beitragsaufkommen habe sich laut Vorstand nach der Inbetriebnahme von VfL-Dorado und Rasenplatz derart positiv entwickelt, dass diverse Sondertilgungen geleistet werden konnten. Zum Jahresende 2012 war die vollständige Rückzahlung schließlich zehn Jahre früher als vorgesehen geschafft. „Dank vorausschauender Finanzplanung ist es dem VfL Bad Nenndorf darüber hinaus gelungen, 13 Jahre ohne Beitragserhöhung auszukommen. In diesem Zeitraum hat der der erfolgreiche Sportverein diverse Kostensteigerungen aufgefangen und die Anzahl seiner hauptamtlichen Kräfte dabei noch erhöht”, steht weiter in der Erklärung zu lesen.
Zwei Mitarbeiterinnen und zwei Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres unterstützen die ehrenamtlichen tätigen Trainer, Betreuer, Vereins- und Abteilungsvorstände in ihrer Arbeit. Eine Anpassung der Beiträge soll nach Aussage des Vereinsvorstandes übrigens auch in den kommenden Jahren nicht vorgenommen werden.
Seinen kompletten Rechenschaftsbericht wird der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung abgeben, die am Freitag, dem 8. März, um 19.30 Uhr stattfinden wird.
Wegen der noch andauernden Bauarbeiten im Vereinsheim wird die Versammlung in das VfL-Dorado verlegt.
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