BAD NENNDORF (Ka). Wer Zug fahren will, muss nicht nur wollen, sondern auch können. 1. Hürde: „Der Fahrkartenautomat”! Was Erwachsene bereits vor Reisebeginn in Panik versetzt und eine große Herausforderung darstellt, scheint für Kinder und Jugendliche ein ganz normaler Vorgang zu sein. Während die oft trüben Augen der Älteren verwirrt auf das Display schauen, tippen die Jungen mit kühnem Blick sicher den Zielbahnhof ein. Die Personengruppen unterscheiden sich in der Abwicklung, wenn es sich nicht auf beiden Seiten um Routiniers handelt. Was aber kostet eine Bahnfahrt im günstigsten Fall nach Wolfsburg, wie liest man An- und Abfahrtspläne richtig, was sagen die Anzeigentafeln im Hauptbahnhof aus, was kostet eine 4-köpfige Familienfahrt nach Bremen und welche Sparkurse bietet die Bahn AG? Genau diese Fragen stellte Volker Wessels von StattReisen Hannover den Woki-Teilnehmern aus Bad Nenndorf. Der Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit unter dem Vorsitz von Rosemarie Börner lud die Ferienkinder zu einer interessanten und informativen Reise durch den Hauptbahnhof ein. Immer auf dem richtigen Kurs, lösten die acht Teilnehmer die gestellten Aufgaben in ICE-Geschwindigkeit. Der Wandel der Zeit, zu dem die stillen Automaten, Displays und Tafeln zählen, beförderte zum Leidwesen vieler Erwachsener eine persönliche Auskunft und einen individuellen Fahrkarten-Verkauf ins Aus. Um der Jugend auch weiterhin den Anschluss zu sichern, setzte der engagierte Verein auf Informationen, wie auch auf eine spielerische, spannende und knifflige Woki-Aktion. Damit sind die Kinder auf jeden Fall gut gefahren. Foto: ka