Kruppa und Tegtmeier haben der Verwaltung im Oktober 2010 eine Liste mit Hinweisen und Anregungen vorgelegt, die sie während ihrer Ortsbegehungen mit Bürgerinnen und Bürgern zusammengetragen haben. Die Verwaltung hat die Ergebnisse analysiert und geprüft, welche Zuständigkeiten für die einzelnen Problemstellungen vorliegen. Wie nach eingehender Prüfung der langen Liste ermittelt werden konnte, sind in erster Linie sowohl das Bauamt als auch das Ordnungsamt im Rathaus zuständig. Der Arbeitsaufwand scheint beträchtlich, dass wurde nicht nur durch die umfangreiche Vorlage sichtbar. Angesichts der ohnehin langen Tagesordnung mit weiteren wichtigen Themen war wohl auch großen Optimisten schon zu Beginn der Sitzung klar, dass dieses Thema nicht rasch abgehandelt werden könnte.
Der WGN-Sprecher lobte zwar die akribische Arbeit der beiden SPD-Ratsherren, wollte aber keine Extrasitzung. „Dafür ist mir die Zeit zu schade”, gab er zu verstehen und konnte bei einigen Punkten auch keinen zwingenden Handlungsbedarf für den Bauausschuss sehen: „Da sind Dinge dabei, die jeden Tag vorkommen”. Anstatt eine Sondersitzung anzusetzen, sollte sich der Ausschuss nach Ansicht des WGN-Sprechers lieber „mit den tatsächlich wichtigen Dingen befassen”. Ratsherr Erwin Biener, ebenfalls WGN, hielt es ebenfalls für sinnvoller, dass die Verwaltung die Liste abarbeitet. Auf der langen Liste geht es unter anderem um fehlende Fahrbahnmarkierungen, Optimierung von Beschilderungen, fehlende Hinweisschilder, mangelhafte Verkehrsführung, Wildwuchs von Bäumen und Sträuchern, Gossenregulierungen, abgesackte Grabstellen, Raser oder Verkehrsberuhigung.