Es waren die Gegendemonstranten, die beim diesjährigen sogenannten „Trauermarsch” der Rechtsextremisten in Bad Nenndorf den Ton angaben. Plattform für den Protest direkt an der Route der Kundgebung bildeten eine Reihe von angemeldeten Privatfeiern Nenndorfer Bürger auf den Grundstücken an der Bahnhofstraße. Die 580 Rechtsextremisten marschierten so durch eine fröhliche Partymeile, in der ihnen die Feiernden lautstark und farbenfroh mitteilten, dass sie einen solchen „Trauermarsch” in Bad Nenndorf nicht wollen. Hinzu kamen weitere Gegenveranstaltungen mit etwa 900 Beteiligten. Die Polizei hielt die Lage mit einem Großaufgebot an Beamten unter Kontrolle.
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