Eine Gaststätte ohne Küche, so wie es der Architekt in seinen überarbeiteten Plänen vorstellte, mache keinen Sinn, kam die deutliche Kritik von Seiten der IGV. Sprecher Otto Tatge präsentierte eine Liste von zehn Punkten, in der verschiedene Forderungen zusammengestellt waren.
Die IGV habe sich immer produktiv in alle Vorgespräche mit eingebracht und nun fordere man, dass auch bestimmte Vorstellungen ihre Berücksichtigung finden werden.
So zum Beispiel der Bau einer zusätzlichen Garage für die VfL-Schwimmabteilung oder den Umbau des Gaststättenraumes mit angrenzender Küche und Lagermöglichkeit für Getränke. Private Feiern seien nicht vorgesehen, wohl aber eine grundsätzliche Belebung das gesamten Gebäudes.
Den Wunsch nach weiteren Büroräumen untermauerten Volker Thies, Vorsitzender des VfL Bad Nenndorf, und Geschäftsführerin Silke Engelking. Derzeit teile man sich in der Vereinsverwaltung zu viert einen Arbeitsplatz. Das sei auf Dauer nicht zumutbar, zumal die Anforderungen an den großen Verein von Jahr zu Jahr steigen würden und die gesamte Organisationsarbeit „nicht vom Wohnzimmer aus” geleistet werden könne, wie Silke Engelking deutlich machte.
Ihrem Vorschlag, das geplante Internetcafé fürs Jugendzentrum in einem Raum einzurichten, der durch den Abriss einer Treppe in der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss entsteht, konnte sich schließlich auch Jugendzentrumsleiter Moran Dzang anschließen. Auf Vorschlag von Cornelia Jäger (CDU) sollen Jugendzentrum und andere Nutzer des MGH einen Gruppenraum gemeinsam als Küche nutzen. Im Gegenzug soll dem Jugendzentrum der kleinere der beiden Sitzungsräume im ersten Stock für Aktivitäten zugeschlagen werden.