In diesem „Spiel der Erinnerungen” geht es um Amanda Wingfield und ihre beide erwachsenen Kinder Tom und Laura, die seit dem Tode des Vaters in bescheidenen Verhältnissen leben. Alle drei wünschen sich ein anderes Leben. Tom träumt von einer Karriere als Schriftsteller und tröstet sich mit Alkohol. Die körperlich leicht behinderte Laura hat sich in einer Sammlung von Glastierchen eingesponnen, und Mutter Amanda lebt immer noch in der Vergangenheit als Südstaaten-Schönheitskönigin. Der einzige Ausweg scheint ihnen, für Laura einen Mann zu finden. Als Tom eines Tages einen Arbeitskollegen einlädt, arrangiert Amanda ein völlig übertriebenes festliches Abendessen. Der Abend endet für alle in einem großen Desaster. „Die Glasmenagerie” begründete 1944 den Ruhm des amerikanischen Schriftstellers, durch die starke Symbolkraft seiner Stücke und ihre mitreißenden Dialoge.
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