Die Wandelhalle war im Rahmen der Teilkommunalisierung im Jahr 2005 der Stadt Bad Nenndorf übertragen worden. Bereits im Jahr darauf wurden aufwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Unter anderem erfolgte der Anbau eines Atriums.
Eine Überprüfung der teils maroden Dachschindeln hatte ergeben, dass diese aus asbesthaltigen Zementfasern hergestellt wurden. Das Land Niedersachsen erklärte sich bei Verhandlungen bereit, für die Kosten der Asbestsanierung aufzukommen.
Auffallend waren zunächst die großen Schäden im Bereich der „Kleinen Wandelhalle”, erklärten Hauptamtsleiter Heinrich Bremer und Sarah Wilke vom Bauamt der Stadt. Aus finanzieller Sicht schien eine komplette Sanierung der gesamten Dachfläche sinnvoll.
Im Zuge aller Arbeiten wurde die gesamte Dachkonstruktion erneuert und es wurden energetisch sinnvolle Erneuerungsmaßnahmen erledigt. Jetzt müssen auf dem Balkon nur noch die Steinplatten wieder verlegt werden, die dem Gerüst hatten weichen müssen.
Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich laut Pressemitteilung auf rund 384 000 Euro netto. Das sind rund 30 000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt. Foto:pd