In Obernkirchen sind am vergangenen Sonntag erneut die Eisschwimmer ins Sonnenbrinkbad gegangen. Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr kamen dieses Mal deutlich mehr „Verrückte“, die sich bei eisigen Temperaturen in das Wasser des Freibads trauten.

Zuvor hatten freiwillige Helfer die Eisfläche im 50-Meter-Becken aufgeschlagen und so eine eisfreie Bahn für letztlich mehr als fünf Dutzend Schwimmer geschaffen. Beim Aufschlagen des Eises ging übrigens ein Spaten unter, den die Rettungstaucher der DLRG wegen der unwirtlichen Bedingungen vorerst nicht bergen wollten – er bleibt im Becken, bis das Eis wieder ganz verschwunden ist.

Eisschwimmer erobern das Sonnenbrinkbad

Unter den mutigen Eisschwimmern war auch diesmal wieder Obernkirchens Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressel. Einige gut trainierte Teilnehmer legten gleich mehrere Bahnen zurück, bevor sie das eiskalte Wasser verließen, um sich wieder aufzuwärmen. Aber auch mehr Schaulustige waren im Freibad in diesem Jahr mit von der Partie und nutzen die Veranstaltung als kleinen Ausflug. Die Kiosk‑Betrieber des Sonnenbrinkbads hatten Gegrilltes und warme Getränke angeboten.