Schaumburger Wochenblatt

Die Streuobstwiese vom Kinderwald am Erlengrund. (Foto: gk)

Auf Streuobstwiesen in Nenndorf kann geerntet werden

Streuobstwiesen gibt es bundesweit in vielen Ortschaften. Es sind von Menschen geschaffene Kulturlandschaften, die durch Obstbäume gekennzeichnet sind, „verstreut“ in der Landschaft stehen, oder gezielt auf zusammenhängenden Flächen. Gibt es sie auch in den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg? Diese Wiesen sind Formen des Obstanbaus, die eine Vielzahl von Obstsorten umfassen. Bürgerinnen und Bürgern können sich größtenteils an ihren Früchten erfreuen und sie kostenfrei ernten. Darüber hinaus fördern sie die Biodiversität und bieten Lebensraum für viele Arten, was sie zu einem wichtigen Bestandteil der Landschaft macht.
Samtgemeinde Nenndorf
im Corona-LockdownGegen Gebühren 
für HallenbenutzungSPD will die Digitalisierung 
in Kitas stärker forcieren100 Bauplätze in der PipelineContest beendetZwei Sitzungen hintereinanderSamtgemeinde soll Leitfaden zum WLAN-Ausbau auslotenAnnette Stang wird 
Steeges VertretungEhrenbrandmeisterSamtgemeinde bald mit einer KompostierungsanlageEntwässerungsanträge werden jetzt teurerMit Völlers in See stechen
Bild

Bauernhof, Badeinsel und Bäckerei im Ferienspaß

Keine fünf Wochen mehr, dann beginnen die großen Ferien. Die Vorfreude steigert der prall gefüllte, bunte „Woki”-Kalender vom 22. Juni bis 2. August. Seit wenigen Tagen können junge Abenteurer und die, die es noch werden wollen, aus gut 50 Veranstaltungen ihre Favoriten wählen. Einmal auf den Bauernhof, in die HDI-Arena-Heimat von Hannover 96, zur Polizei oder zur Flughafen-Feuerwehr? Schlagzeuger oder Bäcker werden? Klettern, reiten und minigolfen? Einfach online unter www.woki-nenndorf.de noch bis zum 11. Juni die Wunschliste zusammenstellen. Maximal acht Angebote sind pro Nase drin – zunächst. Beim „Resteverkauf” im Jugendzentrum am 19. Juni, von 15 bis 20 Uhr, dürfen Interessierte zusätzliche freigewordene Aktionen buchen. „Wir bewegen uns im Rahmen der letzten Jahre”, freut sich Jugendpfleger Moran Dzang über die rund 50 Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die Ferien in vollen Zügen zu genießen. Obgleich jedes Angebot ein Highlight für sich ist, gibt es durchaus erwähnenswerte Neuheiten: Zum Qi Gong im Labyrinth auf dem Sportplatz lädt der VfL am 29. Juni um 14 Uhr. Wie es war, vor 100 Jahre zur Schule zu gehen, will Marion Grages neugierigen Kids am 4. Juli ab 9.45 Uhr zeigen. Zum ersten Mal sind Dzang zufolge auch alle drei Bäckereien der Samtgemeinde mit Schnupperstunden am Start. Wie in den vergangenen Jahren stehen auch wieder zahlreiche Ausflüge, ob zur Badeinsel Steinhude oder in den Potts Park, sowie ein Kinobesuch an. Im JUZ modellieren angehende Künstler Gasbetonsteine und arbeiten mit der Laubsäge. Der Clou: Weitere Events sollen während der Anmeldephasen folgen. Im Rahmen der „Woki” rollt auch wieder der Bürgerbus. Montags, mittwochs und freitags während der Ferien bringt der Shuttleservice Mädchen und Jungen aus der Samtgemeinde Nenndorf ins benachbarte Freibad Rodenberg. Abfahrt ist von 12.30 bis 13.30 Uhr an der Berlin-Schule, es folgt die Haltestelle Drei Steine. Um jeweils 17.45 und 19 Uhr geht es von der Badeanstalt aus in entgegengesetzter Richtung zurück.
Feuerwehren sind beim Unwetter gefordert (Foto: jl)

Feuerwehren sind beim Unwetter gefordert

Eine dunkle Wolkenfront hat dem frühlingshaften Tag am Sonnabendnachmittag ein jähes Ende gesetzt: Starkregen und Hagel prasselten nieder. Nicht lange, aber ihre Folgen riefen die Nenndorfer Feuerwehren zuhauf auf den Plan. Innerhalb kürzester Zeit überfluteten die Wassermassen Straßen und drangen in Keller ein. In der Kurstadt waren die Kameraden an vier Einsatzstellen tätig. Mit Tauchpumpen und Wassersaugern mussten sie Fahrstuhlschächte und Kellerräume trockenlegen. Im Garten eines Einfamilienhauses in Haste hatte sich so viel Regenwasser angesammelt, dass es in das Gebäude drückte. Die Einsatzkräfte mussten den „See” wieder aus dem Garten befördern. Zudem kontrollierten sie diverse Schächte und pumpten diese teilweise aus. Durch den hohen Wasserstand des Haster Bachs drang Grundwasser in geringen Mengen in den Keller eines anderen Wohnhauses ein. Ein Ausrücken der vielbeschäftigten Helfer war allerdings nicht erforderlich. Am späten Abend erreichte die Ortswehr Hohnhorst der Alarm, dass in einem Keller mit Heizöltanks das Wasser etwa 15 Zentimeter hoch stand. Auch hier kam eine Tauchpumpe zum Einsatz. In Horsten liefen Wasser und Schlamm von einem Hang ins Tiefgeschoss eines Wohngebäudes. Gemeinsam mit den Kameraden aus Ohndorf arbeiteten die Horster daran, den Wasserstand mit entsprechenden Gerätschaften zu senken. Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr beseitigt. Ungefährlich für die angrenzenden Gebäude war die überflutete Straße Felberich in Rehren. Die Feuerwehr brauchte nicht tätig zu werden. Foto: privat
north