Das 11. Hamelner Pflasterfest trotzte den Wetterkapriolen und lockte zahlreiche Besucher in die Altstadt. Pünktlich zum Start am Freitag hörte der Regen auf, und die Straßen füllten sich mit Feierlustigen. Auch am Samstag wurde vor den Bühnen, in den DJ-Bereichen und im Riesenrad gefeiert, bis kräftige Regenschauer am Abend eine kurze Unterbrechung erzwangen. Doch in der letzten Stunde konnte das Fest ungetrübt ausklingen.
Mehr als 50 Live-Acts auf sechs Bühnen sowie mehrere DJ-Angebote brachten an beiden Tagen Musik in die Innenstadt. Besonders in den Abendstunden zog es ein junges Publikum an die Merengue-Mo-Bühne, den Strike Tower und die Foxx Stage hinter dem Münster. Die elektronische Musikfläche hinter der Kirche, die in den Vorjahren weniger Anklang fand, erfreute sich diesmal großer Beliebtheit.
Dennis Andres, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, zeigte sich zufrieden: „Begegnung und Gemeinschaft in bester Feierlaune mitten im Herzen der Stadt und gute Musik satt machten den Charakter dieses Festes aus. Wir werden an einer weiteren Auflage arbeiten.“
Ein Highlight des Festes war das 38 Meter hohe DEWEZET-Riesenrad auf dem Pferdemarkt, das den Besuchern eine neue Perspektive auf das Fest und die Altstadt bot. Besonders abends setzte das beleuchtete Riesenrad einen weithin sichtbaren Akzent. Es bleibt noch bis zum 13. September auf dem Pferdemarkt stehen.
Der neue Festivalbereich am Posthof fand ebenfalls Anklang. Rund um die Lohmann-Bühne entstand ein geschützter Treffpunkt, an dem Mitarbeitende der Lohmann Group und Gäste gemeinsam feierten. Das Pflasterfest verlief insgesamt ohne größere Vorkommnisse.
Die Besucherzahlen lagen nahezu auf Vorjahresniveau mit 76.000 Gästen. Besonders am Samstag wurden höhere Frequenzen vom Nachmittag bis in den frühen Abend gemessen. Viele Besucher kamen früher und verließen das Fest ebenfalls früher, um in den Bars und Clubs der Innenstadt weiterzufeiern. Das Publikum verteilte sich anders über das Gelände, mit weniger Konzentration an den großen Bühnen und reger Nutzung kleinerer Bühnen und Treffpunkte.