Besonders erfolgreich war Annika Wittekindt, obwohl ihr Arm schon im ersten Kampf stark überdehnt wurde. Doch sie kämpfte sich unter den 13 Teilnehmern bis um den Einzug ins Finale vor. Nur ein winziger Hüpfer brachte die Niederlage, obwohl sie bis dahin den Kampf gegen eine Berlinerin dominierte. Im kleinen Finale um „Bronze” fackelte Annika nicht lange und siegte sicher mit Haltegriff.
Schwester Maike startete überzeugend in ihrem ersten Kampf und kam schnell weiter. Doch nach einigen Entscheidungen der Kampfrichter war die Wut auf sich und die Juroren so groß, dass sie ihre Konzentration verlor. Zum Schluss blieb ein 9. Rang unter 22 Teilnehmerinnen. Mit dem gleichen Ergebnis endete Fine Blum, die nach einer Auftaktniederlage noch in der Trostrunde punkten konnte.
Für Merle Wittekindt, die beim mit 650 Teilnehmern starken „Thüringer Messecup” erfolgreich abschneiden wollte, begann der Tag mit einer bösen Überraschung: Unerbittlich zeigte die Waage 400 Gramm Übergewicht, so dass sie in der höheren Gewichtsklasse antreten musste, in der neben Freundin Sophie Ting auch drei weitere vertraute Sportkameradinnen aus Niedersachsen gemeldet waren. Merle kämpfte sich gut bis ins Poolfinale vor, landete aber nur 40 Sekunden vor dem Schluss aufgrund einer Nachlässigkeit auf der Matte. Nach der Trostrunde belegte sie Platz 9. Sophie Ting, Nele Blum sowie Sarah und Sven Weindl blieben die erhofften Erfolge verwehrt. Foto: al/p.