Mit starker Lauenauer Beteiligung werden demnächst die norddeutschen Meisterschaften der U 14-Judoka stattfinden können. Beim Entscheid auf Landesebene lösten alle neun Teilnehmerinnen aus dem SV Victoria das Ticket. Allerdings gab es recht unterschiedliche Platzierungen. In der Klasse bis 36 Kilogramm konnten Emma Hesse und Paula Schäfer ihre ersten beiden Kämpfe sicher gewinnen und stießen dann auf Trainingskolleginnen von den „Niesa-Fightern”, denen sie sich knapp geschlagen geben mussten. In der Trostrunde stießen dann aber beide bis ins kleine Finale vor und konnten hier sicher Bronze erringen. Fiene Blum zeigte einen Siegerauftritt und gewann so Gold. In der Gruppe bis 33 Kilogramm traten Annika und Maike Wittekindt. Maike haderte mit den Kampfrichtern und verlor dadurch Mut und Konzentration, so dass am Ende nur ein fünfter Platz drin war. Titelverteidigerin Annika dagegen marschierte sicher ins Finale und verteidigte dort ihren letztjährigen Sieg. Maike wird jedoch ebenfalls gegen die norddeutsche Konkurrenz antreten können. Merle Wittekindt verpatzte in ihrer Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm wegen mangelnder Konzentration nur den dritten Kampf, machte aber ihr Missgeschick in der Trostrunde wett und errang schließlich Bronze. In der Gruppe bis 57 Kilogramm musste sich Sara Weindl gleich im ersten Kampf geschlagen geben; doch brachte auch ihr die Trostrunde noch einmal Glück. Den besten Eindruck des Tages hinterließ Sophie Ting. Die lang geübten Fußwürfe funktionierten bis ins Finale. Dort stieß sie auf Freundin Anna Lachetta aus Vorsfelde. Die beiden lieferten sich den letzten und den besten Kampf des Turnieres und bekamen die volle Aufmerksamkeit von allen Kampfrichtern und Zuschauern. Nach der normalen Kampfzeit von drei Minuten stand es ausgeglichen. Auch in der Verlängerung konnte keine der beiden Kontrahentinnen einen Punkt erringen, so dass die Jury zu entscheiden hatte. Diese sprach sich für die junge Vorsfelderin aus; Sophie Ting fuhr mit Silber nach Hause.
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