Jetzt hat sich Gelfert an den Gemeinderat gewandt. Seine Idee, die er auch andernorts schon gesehen hat: Die Kreuzung könnte zu einem Kreisel umgebaut werden.
Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Verkehrsberuhigung und zu mehr Sicherheit, glaubt er. Dann wäre auch das Überqueren der Landstraße für Fußgänger und Radfahrer viel einfacher. Gelfert weiß, dass der Hülseder Rat für eine solche Maßnahme nicht zuständig ist. Der Landkreis Schaumburg müsste den Umbau veranlassen und auch finanzieren. Deshalb hat er sich zunächst an Bürgermeisterin Marion Passuth und den übrigen Gemeinderat gewandt. Dieser sollte über seinen Antrag diskutieren und ihn unterstützend weiterleiten. Vielleicht ist eine Chance im Zuge von fälligen Straßenbauarbeiten gegeben: Denn der Streckenabschnitt zwischen Hülsede und Pohle ist bereits seit längerer Zeit reparaturbedürftig.
Die Hülseder Kreuzung soll zu einem Kreisel umgebaut werden.
Mit dieser Idee hat sich der Hülseder Egbert Gelfert an den Rat seiner Heimatgemeinde gewandt. Mit einer solchen Maßnahme der Verkehrsberuhigung könnte die oft unangepasste Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf der Kreisstraße 57 zwischen Schmarrie und Pohle verringert werden. Im Kreuzungsbereich sind nur 70 km/h erlaubt.
Zugleich wäre das Überqueren der Fahrbahn vom alten Hülseder Ortskern in Richtung Messenkamp für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer sicherer. Gelfert habe nach eigenen Angaben in mehreren Gesprächen nur Zustimmung für seine Idee erfahren. Deshalb bittet er Bürgermeisterin Marion Passuth, das Thema im Rat zu behandeln und sich für den Umbau beim dafür zuständigen Landkreis Schaumburg einzusetzen.