Im Dezember 2009 haben sich erstmals Vertreter der Anrainerkommunen (Bad Nenndorf, Bad Münder, Barsinghausen, Springe, Rodenberg, Wennigsen und die Region Hannover) getroffen und sich bei weiteren Zusammenkünften unter anderem auf ein gemeinsames Beschilderungssystem geeinigt. Nach einer Bestandsaufnahme, einer Ausschreibung für zu erneuernde Schilder und der Beantragung von EU-Fördermitteln ist jetzt die Politik in den jeweiligen Kommunen am Zug.
Im Schulterschluss mit der Samtgemeinde Nenndorf hat die Samtgemeinde Rodenberg ihren Antrag auf Zuschüsse aus dem Leader-Programm auf den Weg gebracht. Die Kosten auf Rodenberger Seite für 45 neue Schilder betragen laut Verwaltung 6788 Euro. „Ein lohnenswertes Projekt”, wie Wehrhahn betonte und das einstimmige Votum des Fachausschusses zur Kenntnis nehmen konnte.
Im Zusammenhang mit der neuen Beschilderung machte der Hauptamtsleiter auch gleich auf den nächsten „Deisterstag” aufmerksam. Der wird in diesem Jahr am 6. Mai durchgeführt werden.
Aktionen am Feggendorfer Stolln, bei „Kriegers Rast” und am Rodenberger Burgwall sollen zum Programm gehören. Wie im Vorjahr soll auch wieder ein Shuttle-Bus-Verkehr eingerichtet werden. „Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können”, konstatierte Karsten Sucker (SPD), der mehrfach aktiv an der Durchführung des Programms auf Lauenauer Seite beteiligt war und immer eine sehr gute Resonanz bei den Besuchern von nah und fern feststellen konnte.