Ganz anders sah das Karsten Dohmeyer von Bündnis 90/Die Grünen. Er fände es zwar auch schön, wenn sich der Flecken positiv verändere, aber mit Schulden sollte man diese Entwicklung nicht finanzieren. Besser wäre es nach seiner Auffassung, die Investitionen auf zwei Jahre zu strecken. Er warnte vor einem Anwachsen des Schuldenstandes von bislang 4,8 auf 5,5 Millionen Euro. Mache man so weiter, sei man unter Umständen bald Handlungsunfähig. Niedrige Zinsen seien kein gutes Argument für die Aufnahme weiterer Kredite.
Uwe Heilmann setzte dagegen. Die Schulden seien „rentierlich und jedem Kredit stünden Einnahmen gegenüber. In den vergangenen Jahren sei im Flecken immer in der Größenordnung von zwei Millionen Euro pro Jahr investiert worden. Man solle mit den Sanierungsmaßnahmen „stramm vorangehen und wichtige Aufgaben erledigen”. Im übrigen sei es wichtig „in Sachwerte zu investieren”. Karl-Heinz Strecker von der CDU fragte sich „Wo geht der Weg hin?” Anstatt Geld in die Hand zu nehmen, um Darlehen zu tilgen, gebe man weiter aus. Man solle die Schulden zurückfahren, so seine Meinung, mit der er sich aber am Ende auch nicht durchsetzen konnte.