Dabei nehmen sie den Anzeigenvertreter Wolfgang Mann ins Visier, der sich mit einem Geräteungetüm erfolgreich auf die Suche nach Gespensterspuk begibt. Doch die Mühe der Geister wäre nicht einmal nötig gewesen: Kaufinteressent Onkel Ludwig wollte das Haus nur mit Gespenstergestalten. Das Stück gefiel nicht nur dank perfekter Dialoge, Bühnenbild und ausgesprochen aufwendiger Kostümierung. Eine Fledermaus segelte unter der Decke; der Kronleuchter war mit Spinnweben behängt. Buchstäblich kreidebleich war Vampir Vanessa, die den Tag in einem Sarg verbrachte und des Nachts die „Blutbar” aufsuchte. Knochengerüst Frank verlor durch ein Missgeschick seinen Arm, der kurzerhand wieder angenäht wurde. Das meiste Vergnügen aber bereitete vor allem den Kindern die Szenen mit spukenden Gestalten, als Köpfe unversehens aus der schwarzen Dekoration auftauchten oder hinter einem Fenster Grimassen schnitten.