Insgesamt erhellen 519 Leuchten die Fahrbahnen in Lauenau und Feggendorf während der Nachtstunden. Im Zuge von Straßenbaumaßnahmen sind zwar schon neue Glühlampensysteme verwendet worden; doch knapp 300 alte Lampenköpfe werfen noch trüberes und kostenintensiveres Licht in die Nacht. So wurde zunächst der Austausch von 168 Stück in Auftrag gegeben. Hinzu kam der Ersatz für 50 Marode Masten: Sie sind im Bodenbereich stark angerostet und dürften bald zur Gefahr werden.
In diesen Tagen haben die Arbeiten in der Ostsiedlung begonnen und werden voraussichtlich bis Mitte Dezember beendet sein. Während am Schwalbenweg schon erstes stromsparendes LED-Licht beobachtet werden kann, war eine Tiefbaufirma im Drosselweg dabei, die Masten auszutauschen. Die aktuelle hohe Investition, glaubt die Verwaltung, bereits in den kommenden Jahren ausgleichen zu können: LED-Lampen halten länger und verbrauchen nur zehn Prozent der Energiemenge für die alte Technik.
Nach Angaben von Gemeindedirektor Uwe Heilmann zahlte der Flecken nur an Strom für sein Lampennetz bislang knapp
64 000 Euro pro Jahr.