Noch einmal klingelten die Telefone in den vergangenen Tagen, nachdem in einem Pressebericht die Termine genannt worden waren. Hitzemann musste Interessenten enttäuschen. Eine zusätzliche Aufführung war auch nicht mehr möglich: Der zeitliche Korridor zwischen anderen Nutzungen des kleinen Dorfgemeinschaftshauses ist sehr eng.
Wer sich allerdings rechtzeitig Theaterkarten im nur gut 60 Plätze fassenden Saal ergattern konnte, darf sich freuen: „Wenn der Hahn kräht”, heißt es diesmal. Das bekannte Stück von August Hinrichs lief wiederholt im Fernsehen. Doch den Vergleich mit den Bühnenprofis in Hamburg oder anderswo scheuen die Mimen vom Salzbach nicht. Sie geben ihrer Inszenierung ein ganz eigenes Gepräge. Und dass natürlich zum rechten Moment ein Hahn kräht, wird auch hinter den Kulissen minutiös geprobt.