Die aus Boule-Club, Feuerwehr und Gesangverein bestehende „Arbeitsgemeinschaft” will damit einem zunehmend zu beobachtenden Trend entgegen wirken, dass ihr Ort zum „Schlafdorf” wird. Dass eigentlich eine ganze Menge im Jahreslauf passiert, war beim kürzlich organisierten Neujahrstreffen deutlich geworden, das mit 65 Teilnehmern einen Rekordbesuch verzeichnen konnte. Gesprächsstoff bietet auch das gelegentlich von der „Arbeitsgemeinschaft” verteilte Rundschreiben „Ortsgespräch” mit aktuellen Informationen aus dem örtlichen Leben. Nun soll der „Dorfstammtisch” folgen, der vorrangig zum zwanglosen Klönen bestimmt ist. Darüber hinaus wünschen sich die drei Gemeinschaften wie auch Bürgermeister Frank Witte Kritik oder Ideen, die miteinander diskutiert und gegebenenfalls in die Tat umgesetzt werden könnten. Vielleicht, so hofft Witte, lassen sich damit Impulse zum Beispiel für die Verschönerung des Ortsbilds geben. Der Start für den neuen „Dorfstammtisch”, bei dem alle Einwohner und Altersgruppen willkommen sind, erfolgt am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus und setzt sich stets am zweiten Dienstag der kommenden Monate fort. Die Reihe der „Altenhäger Dorfgeschichte(n)” bleibt davon völlig unberührt. Deren nächstes Treffen ist für Donnerstag, 28. Februar, ebenfalls um 19 Uhr an gleicher Stelle vorgesehen.