Das ist wohl auch notwendig, um die zeitaufwendigen Museumsdienste verlässlich regeln zu können. Immerhin rund 1500 Besucher besuchten im vergangenen Jahr allein das Museum. Öffnungszeiten zum Deistertag, Veranstaltungen zur „RoWoKi” und das engagierte Wirken in den verschiedenen Arbeitskreisen würden die Zahl der tatsächlich Aktiven in der Museumslandschaft oft sehr fordern, erklärte Schwarz.
Die Windmühle, Rodenbergs Wahrzeichen, soll in diesem Jahr saniert werden. 77 400 Euro sind dafür angesetzt. 32 500 Euro kommen aus dem Leader-Fördertopf und die Bingo-Umweltstiftung beteiligt sich mit 20 000 Euro an den Kosten, führte Schwarz weiter aus. Den Rest der Ausgaben tragen der Landkreis und die Stadt. Für das Geld sollen die Zwischenböden, die Holztreppe und der Vorplatz neu erstellt werden. Nach dem Abschluss der Arbeiten sieht die Vorsitzende die Museumslandschaft gefordert: „Dann beginnt unsere Arbeit”. Geplant ist, einen Ausstellungsraum einzurichten, in dem Arbeitsgeräte ausgestellt werden sollen. „Viele Räder greifen ineinander”, erklärte die Vorsitzende dazu. Das Rodenberger Wahrzeichen soll nach der Sanierung wieder regelmäßig für Besucher geöffnet werden. Geplant ist, dass die Windmühle in den wärmeren Monaten einmal pro Monat sonntags zum Besuch einlädt. Zum Abschluss ihrer Ausführungen ermunterte Schwarz die Mitglieder, sich in die Planungen für die Feierlichkeiten des Stadtrechte- Jubiläums in zwei Jahren einzubringen. Und sie bedankte sich bei den engagierten Helferinnen und Helfern im eigenen Kreis, bei den Förderern und bei der Stadt für die gewährte Unterstützung im vergangenen Jahr.