Bernd Hothan (SPD) sah eine Notwendigkeit auch unter dem Aspekt gegeben, dass viele Besucher in die Stadt eben über diese Zufahrt von der B 442 aus anfahren würden.
Es handele dabei um so etwas wie ein „Eingangstor” nach Bad Nenndorf, gleichzusetzen mit der Einfahrt über „Drei Steine”. Die Verwaltung hat inzwischen ermittelt, dass für weitere Umgestaltungsmaßnahme an der Hohen Warte sehr wohl Fördergelder fließen könnten, vorausgesetzt, die Sanierungspläne würden entsprechend erweitert. Die Hohe Warte war bereits in einem ersten Bauabschnitt im Zuge der Innenstadtsanierung angefasst worden, allerdings lediglich im Bereich der reinen Fahrbahn.
Dafür waren knapp 60 000 Euro ausgegeben worden. Weil aber auch die Erneuerung von Radwegen und die Begrünung der Randstreifen zur optischen Verengung einer Straße den Sanierungszielen entspricht, sind solche Arbeiten förderfähig.
In ihrer Vorlage weist die Verwaltung ausdrücklich darauf hin, dass der Förderrahmen durch diese Ausweitung des Sanierungsbereiches nicht aufgestockt wird. Das bedeutet, die für die Innenstadtsanierung in seiner Gesamtzeit zur Verfügung stehenden Mittel dürfen nicht überschritten werden. Es könne also sein, dass Gelder an anderer Stelle fehlen werden. Foto: pd