BAD NENNDORF (Ka). Faszination Feuerwehr, so ereignisreich erlebten die Kinder des Evangelischen Kindergartens unter Leitung von Christel Schröder den Besuch des Brandschutz-Erziehers Frank Schröder und Kollegin Yvonne Seifert. Die engagierten Feuerwehr-Kameraden von der Ortswehr Helsinghausen-Kreuzriehe rückten mit einem Einsatzfahrzeug an und stießen auf ein großes Hallo. Das Tragkraftspritzenfahrzeug zog die muntere Schar wie ein Magnet an. Neugierig wurde das rote Mobil und die Ausstattung ins Visier genommen und genau inspiziert. Im Nu waren die besten Plätze besetzt und so manches Kind träumte von heldenhaften Taten. Menschen retten und Feuer löschen, das sind nur zwei von vielen wichtigen Aufgaben, die die Freiwillige Feuerwehr zu leisten hat. Aufgeregt wurden kindliche Erlebnisse von der Feuerwehr geschildert. Nach starken Regenfällen erlebten sie das Auspumpen von vollgelaufenen Kellern oder die Sicherheitsaufgaben bei Laternenumzügen, auch habe man Feuerwehrmänner schon an Grill- und Bratwurstständen gesehen und wie sie einen umgefallenen Baum mit der Säge bearbeiteten. In der Tat, die Feuerwehr ist sehr aktiv und für groß und klein an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Zu den Aufgaben der Helfer in der Not zählen aber auch Präventions- und Aufklärungsarbeiten. Genau aus diesem Grund rückte die Ortswehr mit dem Brandschutz-Erzieher für Kindergärten und Schulen an. Die zukünftigen i-Dötze nahmen an dem Projekt teil und erfuhren, wie man einen Notruf richtig absetzt und wie wichtig Brandmelder in jedem Haushalt sind. Das Telefonieren unter der Notrufnummer 112 wurde ebenso geübt, wie das Mitteilen der fünf wichtigen „Info-W” mit „wer meldet sich, wo ist der Notfall, was ist geschehen, wie viele Betroffene und welche Verletzungen”. Die 6-jährigern Kinder wurden immer sicherer in der Beantwortung der Fragen, die Schröder am anderen Ende der Leitung stellte. Soviel Engagement belohnte das Wehr-Team im Anschluss mit einer unterhaltsamen Wasser-marsch-Übung. Die feuchte Erfrischung galt dabei aufgestellten Dosen, die die Kinder mit einem Wasserstrahl zielgenau abschossen. Foto: ka