Ingo Heuser, in der Verwaltung federführend für die Organisation der Wirtschaftsschau zuständig, stellte zunächst in kurzen Zügen den Planungsstand vor. Die Ausstellerliste spreche für einen guten Branchenmix, mit rund 300 Parkplätze sehe man sich für einen Besucheransturm gut gerüstet und in Punkto Sicherheit sei man auch gut aufgestellt, so Heuser. Dann ging es um den langen Fragenkatalog. Die CDU/WGR- Gruppe hätte sich Gedanken darum gemacht, wer für die Gestaltung der Plakate und des Logos zuständig gewesen sei, warum es Absagen an Aussteller geben würde, welche Werbemaßnahmen geplant seien und welche Kostenkalkulation vorliege, erklärte Christel Oberheide unter anderem dazu. Mit offenen Worten rügte sie die Gestaltung und Farbgebung der Messe-Plakate, die an den Ortseingängen innerhalb der Samtgemeinde zu sehen sind. Darauf könne man nichts erkenne, die Farbgebung sei schlecht gewählt. Und sie fand überhaupt nicht gut, dass die Samtgemeinde Rodenberg als Veranstalter darauf überhaupt nicht erwähnt würde. Nach weiterer Kritik in Richtung Verwaltung schaltete sich Günther Wehrhahn in die Diskussion ein. „Langsam wird das hier unangenehm”, stellte der Hauptamtsleiter fest. Ingo Heuser sei kein Eventmanager und die Gestaltung der Plakate sei am Ende „Chefsache” gewesen. Mit einem Veranstalter von außen habe man in der Vergangenheit schon aus Kostengründen schlechte Erfahrungen gemacht. Zum Stichwort „Kosten” schaltete sich Ratsherr Börries von Hammerstein (CDU) in die Diskussion ein. Er fühlte sich außerstande, über den Haushaltsplan für das Ressort „Wirtschaft und Fremdenverkehr” abzustimmen, wenn die Kosten für die Wirtschaftsschau 2012 nicht genau feststünden. Die beiden Verwaltungsvertreter konnten gewisse „Fixkosten” aus dem Vergleich mit den Vorjahren benennen, mussten aber bei bestimmten Positionen zum aktuellen Zeitpunkt passen. Von Hammerstein brachte eine grundsätzliche Forderung an: Der Fachausschuss müsste mehr in die Vorbereitungen der alle drei Jahre in der Samtgemeinde stattfindenden Schau eingebunden werden. „Wir wollen nicht die Arbeit der Verwaltung machen” stellte er fest. Dem Ausschuss müsse aber frühzeitig das Konzept mit Details vorgelegt werden. Dem konnte sich auch der Ausschussvorsitzende Rudolf Zerries von Bündnis 90/Die Grünen nur anschließen und nahm damit etwas die Spannung aus der Diskussion. Erhard Steege (CDU) witterte die Absicht, durch das Weglassen des Hinweises auf die „Samtgemeinde” wieder einmal Lauenau über Gebühr in den Fokus rücken zu lassen. Foto:pd