Von der Regelung, dass die Stadt Rodenberg nur ein Drittel der Gesamtkosten für Anschaffungen von Vereinen übernimmt, ist der Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege bei einem Zuschusswunsch des Schützenclubs Rodenberg abgewichen. Dieser hatte für den Umbau und die Erweiterung der zwölf vorhandenen Luftgewehr-Schießbahnen 12 000 Euro als Unterstützung beantragt. Nach einer kurzen Aussprache über das Thema sprach sich die Mehrheit des Fachausschusses für die Gewährung von 16 000 Euro an Zuschussgeldern aus. Die Empfehlung ist mit den Stimmen von CDU und WGR auf den Weg gebracht worden. Die drei SPD-Ratsvertreter enthielten sich der Stimme. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Einrichtung einer elektronischen Anlage auf 32.700 Euro. Mit 3500 Euro schlägt die Anschaffung von zwei Lichtpunktgewähren zu Buche. Vor dem Hintergrund der hohen Summe schlug der Ausschussvorsitzende Erhard Steege (CDU) vor, von der Drittel-Regelung abzuweichen und 16 000 Euro zu gewähren. Die SPD-Ratsfrau Anja Niedenzu tat sich schwer damit, von der bislang praktizierten Drittel-Lösung abzuweichen. „Wie sollen wir das rechtfertigen?” fragte sie. Steege erinnerte daran, dass auch bei der Anschaffung einer Flutlichtanlage für den TSV Algesdorf eine Ausnahme von dieser Regel gemacht worden ist.