Gleich mehrere Straßen und ihr zum Teil erbärmlicher Zustand standen auf der Tagesordnung des Ortsrates Rinteln. Kay Steding (CDU) hatte in einem Antrag an die Stadt die Sanierung der Straße „Stumpfer Turm” beantragt und die Mitglieder des Ortsrates waren sich einstimmig einig, dass hier etwas passieren müsse. Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) forderte dazu auf, die Prioritätenliste bei der Straßensanierung zu überarbeiten und dabei auch die „Drift” in die Liste mit aufzunehmen. Einig war man sich auch bei der Notwendigkeit des Endausbaus der Stükenstraße, die durch das Aufbringen einer Bitumen-Deckschicht und den Ausbau des Fuß- und Radweges dauerhaft gemacht werden soll. Derzeit ist nur der Unterbau und eine Tragschicht vorhanden. „Das”, da war sich Kay Steding sicher, „ist jedoch nicht von langer Dauer!” Geht die Tragschicht erst einmal durch Frost und Schwerlast kaputt, dann müsse diese neue Straße komplett saniert werden. Rintelns Erster Stadtrat Jörg Schröder stellte klar, dass die Haushaltsberatungen für das kommende Jahr die Mittel dafür erst freigeben müssten. Derzeit hat die Straße - vor dem geplanten Ausbau - wohl bundesweit den Platz 1 für den „...kürzesten Rad- und Gehweg der Nation”. Der ist nämlich nur knappp acht Meter lang.Foto: ste